Reaktionen von Steffen und Co.

„Riesig – was für ein Ende“: Die Stimmen zu Werder Bremens spätem Sieg gegen VfL Wolfsburg

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend durch zwei späte Tore dramatisch mit 2:1 (0:1) gewonnen. Die Stimmen zum Spiel von Trainer Horst Steffen und Co..

Horst Steffen (Trainer SV Werder Bremen): „Es war mit dem 0:1 natürlich nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. In der ersten Halbzeit ging es noch hin und her, das war relativ ausgeglichen, auch wenn wir sehr intensiv unterwegs waren, was mir gefallen hat. Dass wir dann drangeblieben sind und die Energie behalten haben und uns dann belohnen, ist das, was ich mir dann vorstelle – dass das Stadion mitgeht, dass es feiert, dass es laut wird. Am Ende war es dann toll.“

Trainer Horst Steffen freut sich über den Sieg des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg - die Stimmen zum Spiel.

Werder Bremen-Stimmen zum Sieg gegen VfL Wolfsburg: „Wir haben einfach viel mehr investiert“

Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen): „Wenn wir dieses Spiel heute verloren hätten, dann wäre es schon tragisch gewesen, weil wir einfach viel mehr investiert haben und die bessere Mannschaft waren über 90 Minuten. Klar, die Wolfsburger haben gut gestanden und sind auch vorne immer wieder gefährlich mit schnellen Spielern, aber wir haben eigentlich nur eine Chance zugelassen – und das war das Tor. Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und deshalb ein Riesenkompliment, auch wenn es spät war, aber es war trotzdem verdient.“

Jens Stage (Torschütze SV Werder Bremen): „Es war ein Spiel mit viel Adrenalin, Tempo und Intensität von Anfang an und ich glaube: Heute waren wir richtig da. Wir haben eine gute Leistung gebracht, aber im ersten Durchgang haben die letzten Pässe gefehlt. Natürlich: Hier, Freitagabend, zwei späte Tore – was für ein Abend! Die Kulisse war super heute.“

Werder Bremen feiert Erfolg gegen VfL Wolfsburg: „Sehr besonders, hier Heimsiege zu feiern“

Samuel Mbangula (Torschütze SV Werder Bremen): „Nach dem Spiel letzte Woche in Mainz war es für uns ein wichtiges Match. Wir haben uns die ganze Woche gut auf den Gegner vorbereitet. In der Nachspielzeit die Partie zu entscheiden, ist ein fantastisches Gefühl. Wir haben die Begegnung über 90 Minuten kontrolliert und immer daran geglaubt, das Spiel noch zu gewinnen. Ich bin sehr froh, dass ich dem Team nach meiner Einwechslung helfen konnte.“

Amos Pieper (Spieler SV Werder Bremen): „Die ganze Mannschaft hat einfach weitergemacht. Wir haben zur Halbzeit da gesessen, obwohl wir hinten lagen und gesagt: ‚Hey, das ist heute was ganz anderes. Erstens spielen wir zu Hause, zweitens spielen wir gut, haben nicht viel zugelassen und hatten unsere Aktionen nach vorne.‘ Auch wenn die Boxbesetzung nicht immer gepasst hat, aber das war egal, weil irgendwann hat sie gepasst. Wir haben sie eingeschnürt - das ist nicht selbstverständlich. Und wir sind bei unserem Spiel geblieben. Es ist sehr besonders, hier Heimsiege zu feiern. Und ich glaube, dass sich diesmal auch keiner über die Leistung beschweren kann, über die Art und Weise. Das ist alles andere als selbstverständlich, so das Spiel zu drehen, auch wenn wir besser waren. Da können alle zufrieden rausgehen.“

Werder Bremen gewinnt gegen VfL Wolfsburg - Stimmen zum Spiel: „Es war ein Spektakel am Ende“

Peter Niemeyer (Leiter Profifußball SV Werder Bremen): „Das war natürlich riesig, was für ein Ende! Es war ein Spektakel am Ende, es war auch wild, aber wir haben es am Ende dann auch gut gemacht. Ich glaube, dass wir immer mehr Druck entwickelt haben im Laufe der zweiten Halbzeit, dass wir am Ende dann auch so gedrückt haben, dass wir am Ende das 2:1 gemacht haben.“

Paul Simonis (Trainer VfL Wolfsburg): „Das war ein ganz schwieriges Spiel für uns. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Ich finde, dass wir ein sehr gutes Tor gemacht haben. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht die Möglichkeit bekommen, mal drei Pässe zu spielen und haben nur verteidigt. Das ist der Grund für das verlorene Spiel. In der zweiten Halbzeit gab es nur ein Team, das es verdient hat, zu gewinnen, und das war Werder.“

Maximilian Arnold (Kapitän VfL Wolfsburg): „Ziemlich leer. Wir haben es einfach nicht verstanden, den Ball ein bisschen länger zu halten, dass wir ein bisschen mehr Ruhe, mehr Kontrolle ins Spiel bekommen. Wir haben den Ball zu schnell verloren. Dementsprechend schauen wir jetzt in die Röhre.

mit Stimmen von Sky und Werder.de

Rubriklistenbild: © IMAGO/Steven Mohr

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