Werder-Personal-Update
Mit Jens Stage und Victor Boniface gegen den HSV? Das Werder-Personal-Update vor dem Nordderby
Werder Bremen kann im Nordderby gegen den Hamburger SV wieder auf einen üppigeren Kader bauen. Kann Jens Stage gegen den HSV auflaufen?
Gute Nachrichten für den SV Werder Bremen: Pünktlich zum ganz wichtigen Nordderby-Abstiegskracher gegen den Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) hat sich die personelle Lage am Osterdeich spürbar entspannt. So gaben die Bremer auf der Pressekonferenz am Donnerstag bekannt, dass lediglich die Langzeitverletzten Mitchell Weiser (Reha nach Kreuzbandriss), Karl Hein (Daumenverletzung), Julian Malatini (Riss des Syndesmosebandes im Sprunggelenk), Wesley Adeh (Bänderriss) und Keke Topp (Kreuzbandriss) sowie der rotgesperrte Kapitän Marco Friedl für das Spiel gegen den Erzrivalen definitiv nicht zur Verfügung stehen. Zudem besteht die Hoffnung, dass Mittelfeldmotor Jens Stage ins Team von Trainer Daniel Thioune zurückkehrt.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den Hamburger SV aussehen!
Kann Werder Bremen gegen den HSV auf Jens Stage zurückgreifen? Das Personal-Update vor dem Nordderby
„Es ist erstmal so, dass Jens morgen ins Abschlusstraining zurückkehrt und dann werden wir morgen nach dem Training die finale Entscheidung treffen, ob er eine Kaderoption ist oder ob er auch von Beginn an spielen kann. Die Entscheidung fällt am Samstag“, betonte Werder Bremens Trainer Daniel Thioune. Und der 51-Jährige fügte an: „Es ist der Zeitpunkt, wo man etwas mutiger sein kann. Wir wissen alle um die Bedeutung des Spiels. Da muss man sich ein wenig zurücknehmen und vielleicht ein Risiko eingehen.“
Auch eine Kader-Rückkehr von Stürmer Victor Boniface und Maximilian Wöber schloss der Coach des SV Werder Bremen nicht kategorisch aus. Obwohl diese gerade beim Österreicher, der bis Mitte der Woche noch überhaupt nicht am Teamtraining teilnahm, äußerst unwahrscheinlich sein dürfte. „Wir versuchen beide im Trainingsbetrieb an den Wettkampf zu gewöhnen. Bei Max ist es so, dass die Pause sehr lang war, da bleibt die eine oder andere Reaktion nicht aus. Da steuern wir ihn aktuell noch“, sagte Thioune mit Blick auf den Abwehrmann, der seit seinem Sommerwechsel noch kein einziges Bundesliga-Spiel für Werder bestritt. Dennoch betonte er: „Wir schließen keinen Spieler aus, auch Victor nicht. Wenn wir die Chance sehen und er adaptiert, dann ist es möglich, dass er nochmal in den Wettkampf zurückkehrt. Auch bei ihm behalte ich mir vor, wie morgen das Abschlusstraining aussieht.“ Beide Werder-Profis seien gegen den Hamburger SV (live im TV) aber keine Kandidaten für 45 Minuten Einsatzzeit, sondern maximal Wechseloptionen. (mwi)
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