Nächstes Tor gegen Gladbach
Zurück in den gefährlichen Zonen: Werder-Stürmer Njinmah steht nach drei Spielen bereits bei zwei Treffern
Justin Njinmah kommt beim SV Werder Bremen immer besser ins Rollen. So nehmen die Club-Verantwortlichen die Entwicklung des Stürmers wahr.
Bremen – Justin Njinmah hat diesen einen Traum: „Ich will einfach eine Saison lang fit sein und spielen. Dann bin ich davon überzeugt, dass ich der Mannschaft einen Mehrwert geben kann.“ Keine zwei Monate sind diese Worte alt, im Interview mit der DeichStube hatte der Stürmer des SV Werder Bremen sie formuliert. Seither hat der 24-Jährige viel gearbeitet. Und auch wieder das getan, was er am liebsten tut: Toreschießen. Am vergangenen Sonntag erzielte er den finalen Treffer beim 4:0-Triumph in Mönchengladbach. Es war bereits Njinmahs zweiter erfolgreicher Abschluss der laufenden Saison, nachdem er schon während des Saisonauftakts in Frankfurt (1:4) eingenetzt hatte. Der gebürtige Hamburger, so scheint es, kommt also wieder ins Rollen.
Tor gegen Gladbach: Werder Bremen-Profi Justin Njinmah findet zur „alten Spritzigkeit“ zurück
„Ich habe das Gefühl, dass er zu seiner alten Spritzigkeit zurückfindet“, sagt Peter Niemeyer als Leiter Profifußball im Gespräch mit der DeichStube. „Er macht wieder Läufe in die Tiefe und in die gefährlichen Zonen. Genau dadurch ist auch das Tor gegen Gladbach entstanden.“ Leverkusen-Leihgabe Victor Boniface hatte Njinmah steil geschickt, der Angreifer enteilte nicht nur seinem Gegenspieler, sondern spitzelte den Ball auch noch am Gladbacher Keeper vorbei. Zur Belohnung gab es eine kleine Jubeltraube und auch einen Kuss von Justin Njinmah auf die Werder-Raute, um den Fans im Gästeblock zu signalisieren, wie sehr er seine Chance an der Weser nutzen möchte. Die Wechselspekulationen um seine Person aus dem Sommer gehören der Vergangenheit an.
Stürmen Justin Njinmah und Victor Boniface künftig gemeinsam für Werder Bremen?
Dass Justin Njinmah erstmals in dieser Saison als Einwechselspieler für Werder Bremen zum Einsatz kam, dürfte ihn letztlich nur am Rande gestört haben. Vielmehr hat der Treffer gegen die Borussia gezeigt, dass die Frage künftig nicht unbedingt lauten muss, ob Boniface oder Njinmah stürmt – sondern eher, ob sie es gemeinsam tun werden. Der Treffer vom vergangenen Wochenende hat gezeigt, dass sich die beiden Akteure mit nigerianischen Wurzeln bereits prächtig verstehen. Und auch Peter Niemeyer findet: „Justin ist auf einem richtig guten Weg.“ (mbü)
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