Werder verliert gegen Mainz
Behäbig, fehlerhaft, ideenlos: Werder Bremen kassiert Pleite gegen Mainz und Rückschlag im Abstiegskampf
Niederlage! Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 26. Spieltag gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 0:2 (0:1) verloren. Der Spielbericht der DeichStube.
Bremen – Die Konkurrenz hatte die Tür im Tabellenkeller eigentlich ganz gut geöffnet, doch der SV Werder Bremen wollte am Sonntag partout nicht durchgehen und weiter wichtigen Boden im Abstiegskampf gutmachen. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie gab es nun eine 0:2 (0:1)-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 – und zwar weil Werder all das vermissen ließ, was in den beiden Wochen zuvor ganz gut funktioniert hatte. Die allerletzte Leidenschaft fehlte ebenso wie Souveränität und Torgefahr, die zuletzt wieder ganz gute Laune an der Weser hat einen herben Dämpfer erhalten.
Werder Bremen gegen 1. FSV Mainz 05: Ablenkung durch Taube - Paul Nebel köpft Gäste früh in Führung
Im Vergleich zur Vorwoche hatte Daniel Thioune seine Aufstellung auf zwei Positionen verändert. Julian Malatini rutschte anstelle von Niklas Stark in die Startelf des SV Werder Bremen der von Hüftbeschwerden geplagte Innenverteidiger fehlte dieses Mal gänzlich. Zudem hatte sich während des Abschlusstrainings am Samstag bereits abgezeichnet, dass Senne Lynen aufgrund von Adduktorenproblemen nicht zur Verfügung stehen würde, für ihn rückte erstmals seit dem ersten Spieltag Leonardo Bittencourt in die Anfangsformation des 1. FSV Mainz 05. Im Angriff erhielt derweil erneut Keke Topp den Zuschlag, obwohl dieser zuletzt gegen Union Berlin unglücklich agiert hatte.
Das Spiel startete schwungvoll – mit Folgen für Werder Bremen. Weil Marco Grüll bei einem gegnerischen Einwurf nach einer kurzen Begegnung mit einer auf dem Rasen herumlaufenden Taube nahezu komplett die Arbeit einstellte und Yukinari Sugawara ebenfalls zu passiv verteidigte, durfte FSV-Mainz-Profi Phillipp Mwene unbedrängt flanken und fand den Kopf des nur 1,69 Meter großen Paul Nebel. Völlig freistehend besorgte der 23-Jährige die frühe Führung der Gäste (6.). Auf der Gegenseite lag dann der schnelle Ausgleich in der Luft, denn nach einer Ecke von Cameron Puertas kam Bittencourt frei zum Kopfball, traf aber nur die Latte (8.).
Werder Bremen gegen 1. FSV Mainz 05: Jae-Sung Lee erhöht - Julian Malatini verletzt - Jens Stage gesperrt
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatte Werder Bremen zwar phasenweise mehr als 60 Prozent Ballbesitz, wirklich ideenreich waren die Offensivbemühungen aber nicht. Überhaupt fehlte die Energie in den Aktionen, die Gastgeber agierten äußerst behäbig. Abgesehen von ein paar Puertas-Standards gab es nicht viel, das Hoffnung auf einen Bremer Treffer machte. Eklatante Abspielfehler, zahlreiche Ungenauigkeiten und uninspiriertes Ballgeschiebe in der hintersten Kette sorgten obendrein dafür, dass viele Fans auf den Rängen lautstark pfiffen, als es mit dem 0:1 gegen Mainz 05 in die Kabine ging.
Daniel Thioune reagierte, brachte Justin Njinmah für den enttäuschenden Topp, wodurch Grüll nun in die Spitze rückte. Und der Österreicher war es auch, der nach feinem Spielzug die dicke Chance zum Ausgleich hatte, aber knapp am langen Pfosten vorbeischoss (48.). Doch auch die Mainzer waren nicht untätig, durften abermals recht unbedrängt flanken, aber ein Kopfball von Phillip Tietz ging daneben (51.). Nur eine Minute später erhöhte der FSV Mainz 05 dann aber, weil Werder Bremen erneut im Aufbau den Ball verlor, nicht druckvoll genug nachsetzte und Jae-Sung Lee schließlich etwas glücklich den Ball über die Linie bugsierte. Zu allem Überfluss verletzte sich kurz darauf auch noch Malatini, Abwehrtalent Mick Schmetgens kam so zu seinem Bundesligadebüt. Weil Jens Stage dann auch noch die fünfte Gelbe Karte in dieser Saison sah, wird er am kommenden Samstag beim nicht minder wichtigen Auswärtsspiel gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gesperrt fehlen.
Werder Bremen verliert gegen Mainz 05: Zwei Bundesliga-Debütanten bei Niederlage im Abstiegskampf
Und sonst? War es eine Einzelaktion von Njinmah, bei der nochmal Torgefahr entstand, doch der Schuss des Angreifers strich am Kasten vorbei (64.). Danach kamen Isaac Schmidt und Patrice Covic für Sugawara und Bittencourt. An der Szenerie änderte sich aber nur wenig. Etwas mehr Engagement war mittlerweile zwar erkennbar, die Qualität des Passspiels gefiel aber auch weiterhin nicht, sodass ein echter Sturmlauf ausblieb. Nachwuchsstürmer Salim Musah erlebte in der Schlussphase immerhin auch noch sein Debüt im deutschen Fußball-Oberhaus und fügte sich sofort mit einem Schuss ans Außennetz ein (86.). Romano Schmid probierte es noch mit einem brauchbaren Distanzschuss (90.+1) – andere Ausrufezeichen hatte Werder Bremen aber nicht mehr zu bieten. Dafür war die Leistung einfach nicht gut genug. Und so ließ sich die absolut verdiente Niederlage gegen Mainz 05 an einem insgesamt enttäuschenden Nachmittag auch nicht mehr verhindern. (mbü)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara (69. Schmidt), Malatini (55. Schmetgens), Friedl, Deman – Puertas, Bittencourt (69. Covic), Stage – Schmid, Grüll (85. Musah), Topp (46. Njinmah)
Werder Bremen gegen 1. FSV Mainz 05: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FSV Mainz 05: Alle Tore, News und Highlights vom Bundesliga-Duell heute live im Live-Ticker. Der Endstand ist 2:0 für Mainz 05.
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17.27 Uhr: Der Ticker-Mann verabschiedet sich für diese Woche. Die Kollegen übernehmen mit der Berichterstattung. Wir lesen uns kommendes Wochenende wieder, wenn Werder zum nächsten Abstiegsgipfel beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) antritt. Bis dahin!
17.26 Uhr: Der SV Werder Bremen verliert sein Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 0:2 (0:1). Die Bremer Fußballer hatten sich nach zwei Siegen in Folge für dieses direkte Duell im Abstiegskampf viel vorgenommen, doch schon in der fünften Spielminute versetzte Paul Nebel den Hausherren im Weserstadion einen ersten schweren Schlag: Nach Vorarbeit von Mwene köpfte er aus wenigen Metern zentral unter die Latte zum Mainzer 1:0. Kurz darauf zeigte der nach 24 Spielen als Einwechsler in die Startelf zurückgekehrte Leonardo Bittencourt, dass Werder gewillt ist, dieses Spiel zu gewinnen: Sein Kopfball aus kurzer Distanz klatschte an die Latte (8.) Das war es dann aber auch bereits an nennenswerten Highlights der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang hatte Werder früh durch Marco Grüll die nächste Chance zum Ausgleich, sein Schlenzer aus 18 Metern verfehlte das Tor allerdings knapp (48.). Kurz darauf nahm das Unheil für Werder erneut seinen Lauf: Zunächst verpasste Phillip Tietz freistehend per Kopf das 2:0 (51.), nur eine Minute später war es dann Jae-Sung Lee, der einen Querpass am langen Pfosten mit etwas Glück über die Linie drückte. In der Folge biss Werder sich an der gut stehenden Mainzer Abwehr die Zähne aus, nennenswerte Großchancen sollten sich keine mehr ergeben. Damit ist das kleine Zwischenhoch der Bremer jäh beendet. Den beiden Debüts von Mick Schmetgens und Salim Musah steht die Gelbsperre von Jens Stage gegenüber. Und: Die Abstiegszone rückt wieder näher.
17.25 Uhr: Aus! Werder verliert mit 0:2 gegen Mainz!
90.+5: Die Mainzer machen das in dieser Schlussphase clever, lassen gar nichts anbrennen.
90.+3: Noch ein Eckball für die Bremer.
90.+1: Schmid probiert es zentral aus gut und gerne 25 Metern Torentfernung. Das Geschoss geht knapp drüber.
90.+1: Es gibt fünf Minuten obendrauf. Werder hat gerade eine Serie von Eckbällen.
90. Min: Es läuft die letzte reguläre Minute.
89. Min: Weiper ist rechts auf und davon, aber Schmid eilt hinterher und kann ihn stellen.
86. Min: Und Musah hat hier direkt den Anschluss auf dem Fuß! Aus der Drehung zieht er rechts aus 17 Metern am Sechzehner ab und trifft das Außennetz!
85. Min: Noch ein Debüt: Salim Musah darf zum ersten Mal ran. Grüll hat Feierabend.
82. Min: Grüll hält mit starkem Einsatz einen Ball per Kopf im Spiel, aber seine Mitspieler können damit nicht viel anfangen. Eine Chance entsteht so nicht.
80. Min: Mainz wechselt. Widmer geht, Potulski kommt.
78. Min: Njinmah versucht es rechts aus spitzem Winkel mit einem Abschluss – weit drüber.
77. Min: Mainz kontert, Weiper setzt Becker rechts ein. Der wird von Schmetgens gestellt und dreht ab.
75. Min: Eine Deman-Flanke von links landet sicher in den aufnahmebereiten Armen von FSV-Keeper Batz.
73. Min: Werder ist im Vorwärtsgang, Njinmah spielt auf Covic. Der will links rauslegen, gibt dem Ball aber zu viel Schmackes und legt ihn ins Seitenaus. Wirklich viel gelingt Werder derzeit nicht.
71. Min: Bei einer scharfen Hereingabe von rechts gehen Grüll und Stage zum Ball. Erstgenannter irritiert dabei Letztgenannten, sodass dessen Abschluss aufs kurze Eck nicht sonderlich gefährlich wird.
70. Min: Schmetgens muss sich nach einem langen Ball im Eins-gegen-eins gegen Becker behaupten. Der Mainzer bekommt die Kugel zwar kurz unter Kontrolle, dann schlägt der Bremer Youngster den Ball mit dem langen Bein weg.
69. Min: Doppelwechsel bei Werder. Bittencourt und Sugawara haben Feierabend, Schmidt und Covic sind nun im Spiel.
68. Min: Ein Elfmeter ist es nicht, sagt der VAR. Es gibt Eckball für Mainz. Der bringt nichts ein.
67. Min: Lee rennt in den Strafraum, wird von der Bremer Abwehr gestellt und schießt. Schmetgens kriegt den Ball an den Arm. Die Szene wird überprüft.
Werder Bremen im Liveticker gegen Mainz 05: Justin Njinmah hat den Anschlusstreffer auf dem Fuß
64. Min: Werder ist noch nicht tot! Njinmah kommt rechts an den Ball, zieht nach innen und schließt aufs lange Eck ab. Hauchzart rauscht die Kugel am linken Pfosten vorbei!
63. Min: Jens Stage sieht nach einem Foul gegen Widmer die Gelbe Karte. Damit ist er nächste Woche für das Spiel in Wolfsburg gesperrt, denn: Es ist seine fünfte in der laufenden Saison.
63. Min: Am langen Pfosten klärt Mainz einen gefährlichen Diagonalball.
62. Min: Dem Mainzer Torschützen Lee springt der Ball bei der Annahme etwas zu weit vom Fuß. Er setzt nach und trifft Bittenocurt – Gelbe Karte.
60. Min: Sugawara kratzt einen Steckpass rechts noch von der Grundlinie und flankt vor den Kasten. Deman kommt mit der Rübe dran, kann den Ball aber nicht aufs Tor drücken.
58. Min: Erst pflückt Backhaus einen hohen Ball vor der Linie aus der Luft, dann setzt er mit einem langen Schlag Njinmah ein. Der nimmt den Ball gut runter, kann ihn aber nicht verarbeiten.
57. Min: Mit einem Einwurf holt Mainz einen Eckball raus.
54. Min: Jetzt hat Werder ein ziemliches Problem. Und es wird nicht besser: Malatini muss nach seinem Zweikampf mit Tietz runter. Mick Schmetgens kommt zu seinem Profidebüt.
Werder Bremen im Liveticker gegen Mainz 05: Nächste kalte Dusche für Werder
52. Min: Friedl spielt einen flachen Pass in die Mitte. Grüll geht nicht entgegen, weswegen der Ball postwendend zurückkommt auf Becker. Der hat rechts Platz, hebt den Kopf und sieht am langen Pfosten Lee. Die Hereingabe kommt an beim Koreaner, Bittencourt grätscht noch dazwischen, kann den Ball aber nicht mehr entscheidend entschärfen. Aufreizend langsam kullert er über die Linie.
52. Min: Tor für Mainz. Lee erhöht auf 2:0.
51. Min: Und auf der Gegenseite muss Tietz auf 2:0 erhöhen! Becker flankt von links. Aus elf Metern zentraler Position ist kein Bewacher beim Mainzer Stürmer, der den Ball freistehend rechts am Tor vorbeiköpft. Er rasselt noch mit Malatini zusammen dabei.
48. Min: Dicke Chance für Werder! Schmid dribbelt aus der eigenen Hälfte und nimmt Deman per Doppelpass mit. Der verliert die Hackenablage beinahe, macht den Ball aber doch noch irgendwie fest und leitet auf Schmid weiter. Der spielt in der Spitze Njinmah an und der lässt links zum völlig freien Grüll prallen. Aus 18 Meter nimmt er Maß, legt den Ball aber knapp rechts am Tor vorbei.
46. Min: Bei Werder ist Keke Topp in der Kabine geblieben. Für ihn ist nun Justin Njinmah auf dem Feld.
Werder Bremen im Liveticker gegen Mainz 05: Die zweite Halbzeit läuft – kommt Werder zurück?
46. Min: Stegemann gibt die zweite Halbzeit in diesem Moment frei!
16.33 Uhr: Die Teams kehren zurück aufs Spielfeld.
16.18 Uhr: Der Bremer Arbeitstag gegen Mainz 05 begann mit einem frühen Gegentor durch Paul Nebel ziemlich schlecht (5.). Zwar hatte Leo Bittencourt kurz darauf die Chance auf den Ausgleich, sein Kopfball klatschte aber nur an die Latte und erstickte damit den Torschrei der Bremer Fans frühzeitig (8.). Es sollte das einzige Mal bleiben, dass Werder wirklich gefährlich wurde. Denn trotz vieler Spielanteile findet die Thioune-Elf gerade keinen Weg in vernünftige Abschlusspositionen.
16.17 Uhr: Dann ist Halbzeitpause! Das wird ein schweres Stück Arbeit in der zweiten Halbzeit, um den 0:1-Rückstand noch in Zählbares umzuwandeln.
45.+1: Topp bekommt im Strafraum einen Ball von Puertas, steht mit dem Rücken zum Tor, hat aber zwei gute Möglichkeiten zum Ablegen. Er kann sich nicht entscheiden – und spielt zwischen beiden hindurch.
45.+1: Zwei Minuten noch.
44. Min: Der Ball läuft gut durch die Bremer Reihen, aber Ende will Grüll rechts auf Sugawara in den Strafraum durchstecken. Der Pass ist viel zu hart, Sugawara hat keine Chance, diesen Ball noch zu erreichen.
42. Min: Topp lehnt sich clever in seinen Gegenspieler und hält den Ball damit in den eigenen Reihen. Bittencourt verlagert nach rechts auf Grüll, der mit einer Halbfeldflanke in die Mitte keinen Mitspieler findet.
39. Min: Der Freistoß bringt Mainz einen Eckball ein.
38. Min: Bittencourt trifft Nebel mit dem Arm im Gesicht und sieht dafür die Gelbe Karte. Es gibt Freistoß aus dem rechten Halbfeld.
37. Min: Nach den ereignisreichen ersten Minuten plätschert die Partie mittlerweile ziemlich vor sich hin. Werder kann nicht, Mainz will nicht – oder so.
33. Min: Eine weite Linksflanke bekommt Batz weit draußen im Sechzehner nur im Nachfassen zu halten.
31. Min: Jetzt ist der Kopfball von Topp zu ungefährlich.
Werder Bremen im Liveticker gegen Mainz 05: Werder nach frühem Rückstand ohne Durchschlagskraft
31. Min: Stages Kopfball wird abgefälscht, deswegen gibt es die nächste Gelegenheit von außen.
30. Min: Es passiert gerade recht wenig, auch wenn Werder hier den etwas offensiveren, etwas zielgerichteteren Eindruck macht. Jetzt mal wieder eine Ecke für Hausherren.
27. Min: Einen tollen Diagonalpass an den rechten Fünfer kann Sugawara nicht verarbeiten. Der Japaner wäre in super Position gewesen.
25. Min: Ein Mainzer Abschluss im Bremer Strafraum wird geblockt.
24. Min: Keine Gefahr.
23. Min: Jetzt gibt es auf der anderen Seite einen Eckball für die Mainzer.
22. Min: Grüll wird mit dem Rücken zum Tor angespielt, hat Gegnerdruck, legt den Ball aber mit dem langen Bein noch nach rechts raus auf Schmid. Der Österreicher zieht in den Strafraum und visiert das lange Eck an, aber Batz ist unten und kann den nicht sehr harten Abschluss parieren.
21. Min: Die Ecke segelt fies auf den ersten Pfosten, wird aber nicht gefährlich.
20. Min: Puertas ist an der rechten Grundlinie wach und energisch, erarbeitet sich einen Ball, tunnelt seinen Gegenspieler, holt dann aber nur eine Ecke raus.
19. Min: Keine Gefahr, aber Einwurf Werder.
18. Min: Puertas erarbeitet sich die nächste Werder-Ecke.
17. Min: Schmid fängt hinten wach einen Ball auf der rechte Seite ab und startet sofort den Gegenangriff. Seine Mitspieler sind aber nicht so schnell wie er, weshalb das Offensivbemühen verpufft.
16. Min: Glück für Werder! Eine scharfe Hereingabe aus der Mitte ist eigentlich leichte Beute für Malatini. Der Argentinier aber rutscht aus und verfehlt den Ball mit dem Kopf. Am langen Pfosten ist Tietz überrascht und kommt nicht mehr an die Kugel.
14. Min: Puertas kommt nach einigem Gewusel am linken Strafraumrand an den Ball und zieht in den Sechzehner. Dort wird er aber abgelaufen, Batz nimmt die Kugel auf.
13. Min: Den Bremern ist der Schock des frühen Rückstands im Spiel nicht anzumerken. Werder sucht den Weg nach vorne, hat viele Spielanteile.
11. Min: Grüll wird rechts steil geschickt und verschafft sich mit den Armen gegen Kohr Platz. Der Verteidiger fällt. Schiri Stegemann pfeift. Kann man geben, viel Kontakt war da aber nicht. Die Berührung nimmt der Mainzer dankend an.
9. Min: Ein Offensivfoul beendet die folgende Angriffsaktion der Gäste.
9. Min: Mwene holt links einen Einwurf raus.
Werder Bremen im Liveticker gegen Mainz 05: Früher Rückstand für Werder – Leo Bittencourt an die Latte!
8. Min: Latte! Der Eckball von Puertas kommt scharf auf den Elfmeterpunkt, wo Bittencourt einläuft und aus neun Meter wuchtig aufs Tor köpft. Der Querbalken verhindert den Einschlag!
8. Min: Werder bekommt einen Eckball zugesprochen.
5. Min: Nach einem Einwurf der Mainzer kommt Mwene links an den Ball, zieht die Grundlinie entlang und flankt in die Mitte. Dort steht Nebel acht Meter vor dem Tor völlig blank und köpft trotz gerade mal 1,69 Körpergröße zentral unter die Latte.
5. Min: Tor für Mainz. Nebel schockt die Bremer früh.
4. Min: Der Freistoß kommt tückisch genau hinter die Abwehr. Topp kommt direkt zum Abschluss, Batz pariert auf der Linie.
3. Min: Bittencourt macht unliebsame Begegnung mit Kohr, muss sich am Boden liegend kurz sammeln. Es gibt Freistoß aus dem rechten Halbfeld.
2. Min: Posch mit der ersten zaghaften Annäherung ans Bremer Tor. Sein Kopfball nach Rechtsflanke von Widmer geht aber deutlich vorbei.
2. Min: Die Bremer spielen in ihren grünen Heimtrikots zunächst auf die Ostkurve.
Werder Bremen im Liveticker gegen Mainz 05: Das Spiel im Weserstadion läuft!
1. Min: Der Ball rollt! Schiri Sascha Stegemann gibt die Partie frei!
15.26 Uhr: ... und da kommen sie!
15.23 Uhr: Die Spieler beider Teams haben sich zur Besprechung in ihre Kabinen verzogen. Das Weserstadion ist pickepackevoll. Sieben Minuten noch, dann geht es los!
15.15 Uhr: Auf den in die Startelf rotierten Leo Bittencourt erklärt Thioune, es sei Bittencourts Anspruch, Platzzeit zu bekommen. Das müsse man sich verdienen – das habe er getan, adelt er seinen Veteran. Aber er hat auch einen klaren Auftrag: „Leo muss schon Verantwortung auf dem Platz tragen – und das macht er.“
15.12 Uhr: Werder-Coach Daniel Thioune steht am Dazn-Mikrofon und spricht über die vergangenen Wochen und das heutige Spiel. Am Ende des Tages gehe es immer um eine Überzeugung, sagt er. „Die Ergebnisse haben uns geholfen, Selbstvertrauen zu finden“, wobei er betont, nie eine Mannschaft vorgefunden zu haben, die trotz der langen Negativserie am Boden gelegen habe. Er habe stets in lächelnde Gesichter geblickt – und zuletzt sei aus dem Lächeln ein Lachen geworden.
15.04 Uhr: Während die Bremer bekanntermaßen ihre lange Sieglos-Serie mit zuletzt zwei Siegen beendet hat, wartet Mainz seit vier Spielen auf einen Dreier. Die letzten drei Partien endeten allesamt remis, darunter waren aber auch Gegner wie Leverkusen und Stuttgart. Durchaus namhafte Gegner.
15.00 Uhr: Nicht aufpassen müssen die Bremer heute auf den Mainzer Toptorjäger Nadiem Amiri. Der 29-Jährige fällt verletzt aus. Er ist einer von etlichen Verletzten im rot-weißen Lazarett. Die 05-Startelf stellt sich im Prinzip schon fast von alleine auf.
14.55 Uhr: Insgesamt ist die jüngste Statistik gegen Mainz aus Werder-Sicht allerdings positiv. Sechs Spiele haben die Grün-Weißen gegen Mainz nicht mehr verloren, feierten vier Siege. Die letzten beiden Niederlagen gegen Mainz gab es allerdings im Weserstadion.
14.51 Uhr: Das Hinspiel Anfang November endete mit einem 1:1-Unentschieden. Jens Stage egalisierte in der 86. Minute die Mainzer Führung aus der ersten Hälfte.
14.48 Uhr: Offensiv sind beide Teams exakt gleichermaßen gefährlich unterwegs – jeweils 29 Tore stehen auf den Konten der heutigen Kontrahenten. In der Abwehr ist Mainz etwas sicherer, 41 Gegentore stehen 45 Bremer Gegentreffern gegenüber.
14.43 Uhr: Wer sich im Zahlenraum von 1 bis 10 sicher bewegt, denüberraschen die entsprechenden Verdeutlichungen gewiss nicht: Gewinnt Werder, wächst der Abstand auf die Abstiegsränge auf vier Punkte an. Theoretisch ist heute Tabellenplatz 11 drin. Verliert Werder indes, überflügeln die Rheinland-Pfälzer den SVW. Dann stünde Werder auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.
14.38 Uhr: Werder hat sich mit den jüngsten beiden Siegen gegen Heidenheim (2:0) und in Berlin (4:1) wieder aus den Abstiegsrängen herausgekämpft. Beruhigend ist der Blick auf die Tabelle allerdings noch längst nicht. Vier Punkte sind es auf den ersten direkten Abstiegsplatz. Nur einen Punkt stehen die Bremer vor dem Relegationsplatz – und vor dem 1. FSV Mainz 05, der nur durch das Torverhältnis einen Platz über dem Strich steht. Für beide Teams steht also viel auf dem Spiel.
14.32 Uhr: Bereits jetzt ein Profiteur des Trainerwechsels vor ein paar Wochen ist Leo Bittencourt. Unter Horst Steffen kam er häufig gar nicht zum Einsatz. Thioune gibt ihm nach seiner guten Leistung als Einwechsler beim 4:1 bei Union Berlin vergangene Woche diesmal sogar das Vertrauen, in der Startelf aufzulaufen. Das war zuletzt beim Saisonauftakt in Frankfurt der Fall.
14.29 Uhr: Wir blicken auf die Aufstellung der Gäste. Trainer Urs Fischer hat sich für folgendes Personal entschieden: Batz – da Costa, Posch, Kohr – Widmer, Sano, Mwene – Nebel, Lee – Tietz, Becker. Auf der Bank sitzen zunächst Rieß (ET), Leitsch, Potulski, Maloney, Veratschnig, Kawasaki, Sieb, Böving und Weiper.
14.22 Uhr: Moin erst mal – die Werder-Aufstellung war schneller am Start als der Mann am Ticker. Dankeschön an die Kollegen an dieser Stelle und nun der Blick voraus auf das was, was uns in einer guten Stunde erwartet. Der SV Werder Bremen empfängt am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga den FSV Mainz 05 zum Pflichtspiel im Weserstadion. Hält der kleine Bremer Höhenflug an – oder legt die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune eine Bruchlandung hin? Wir sind gespannt.
Werder Bremen im Liveticker gegen Mainz 05: Aufstellung mit Überraschungen!
14.18 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da und hält einige Überraschungen parat: Backhaus – Sugawara, Malatini, Friedl, Deman – Bittencourt, Stage, Puertas – Grüll, Topp, Schmid. Heißt: Niklas Stark und Senne Lynen fallen beide aus! Lynen hat Adduktorenprobleme, Stark muskuläre Probleme. Zurück im Kader sind Felix Agu, Samuel Mbangula und Karim Coulibaly. Außerdem auf der Bank: Hein, Njinmah, Schmidt, Covic, Musah und Schmetgens.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FSV Mainz 05. Anpfiff des Bundesliga-Duells ist am heutigen Sonntag um 15.30 Uhr im Bremer Weserstadion, der Live-Ticker startet bereits gegen 14.30 Uhr mit den Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights vom wichtigen Werder-Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Demut statt Höhenflug: Wie Werder Bremen gegen den 1. FSV Mainz 05 auf den Erfolg der letzten Wochen aufbauen will
Werder Bremen spielt am Sonntag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gegen den 1. FSV Mainz 05 und will den Aufschwung im Abstiegskampf fortsetzen!
Es ist üblich bei Pressekonferenzen des SV Werder Bremen, dass auf den Monitoren abseits des Podiums die aktuelle Tabelle der Fußball-Bundesliga angezeigt wird. Daniel Thioune kommt als Werder-Cheftrainer also kaum umhin, beim Gang nach vorne zumindest aus dem Augenwinkel kurz die derzeitige Position seines Teams wahrzunehmen. Der Blick am Freitagvormittag vor dem Werder-Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonntag (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) dürfte dem 51-Jährigen dabei im Vergleich zu den Vorwochen deutlich besser gefallen haben. „Es ist schön zu sehen, dass wir da jetzt wieder ein Stück nach oben geklettert sind“, sagt Thioune mit einem Schmunzeln, schiebt aber sofort hinterher: „Damit es so bleibt, müssen wir weiterhin fleißig bleiben. Denn ich weiß auch, dass wir in dieser Saison definitiv noch Punkte brauchen werden.“
Werder Bremen gegen 1. FSV Mainz 05 im Liveticker: Selbstbewusstsein im Abstiegskampf gewachsen
Im besten Fall bereits die nächsten drei am Wochenende zu Hause gegen den direkten Konkurrenten Mainz 05, der nur einen Zähler (24) weniger auf dem Konto hat als die auf Rang 13 liegenden Bremer. Die Partie bietet also für beide Mannschaften die große Chance, einen weiteren Schritt zu machen, um sich aus der Gefahrenzone zu manövrieren – gleichzeitig besteht aber auch das Risiko, wieder abzurutschen. Positiv aus Sicht des SV Werder Bremen: Die vergangenen beiden Siege gegen Heidenheim und Union Berlin haben nicht nur im Umfeld wieder merklich die Überzeugung wachsen lassen, dass die Mannschaft am Ende der Saison den Klassenerhalt schaffen kann, sondern auch innerhalb der Kabine den Glauben an die eigene Stärke zurückgeholt. „Das Selbstbewusstsein wächst, wenn man erfolgreich Fußball spielt“, betont Thioune.
Der Werder-Trainer war dennoch unter der Woche im Training sowie auf der Pressekonferenz spürbar darum bemüht, dass sich das gestiegene Selbstvertrauen ja nicht in Gelassenheit verwandelt. „Der Druck ist trotz der beiden Siege weiterhin sehr groß. Wir wissen alle, wie unzufrieden wir – und alle, die es mit uns halten – noch vor zwei Wochen waren.“ Damals rutschte der SV Werder Bremen nach der Niederlage beim FC St. Pauli auf einen direkten Abstiegsplatz und lag stimmungsmäßig komplett am Boden. „Wir waren quasi schon abgestiegen – und jetzt sind wir wieder voll im Leben drin“, bringt es der Bremer Übungsleiter auf den Punkt.
Werder Bremen im Live-Ticker gegen FSV Mainz 05 - Daniel Thioune: „Nicht zum Höhenflug ansetzen, sondern demütig bleiben“
Bereits in der vergangenen Woche wählte Thioune rhetorisch das Bild eines zarten Pflänzchens, das sich durch die jüngsten Erfolge bei Werder Bremen entwickelt habe. Eine Metapher, die er nun vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 weiter ausschmückt. „Wir haben es geschafft, dieses Pflänzchen etwas mehr mit Wasser zu begießen. Wir müssen das Wachstum der Pflanze aber auch beschützen. Bevor sie wieder abknickt, sollten wir zusehen, dass wir einen kleinen Zaun drum herum bauen.“ Schließlich solle bis zum Saisonende ein stabiler Stamm gewachsen sein. „Wir wollen im besten Fall dann bereits ein paar Früchte ernten“, sagt Thioune: „Jetzt gerade sind wir noch am Säen.“ Dabei hilft dem Osnabrücker, dass die Überzeugung in seine Arbeit innerhalb des Teams an Gewicht gewonnen hat. Fast schon verloren geglaubte spielerische Elemente waren zuletzt beim Auswärtssieg in der Hauptstadt wieder zu erkennen. „Die Mannschaft ist vielleicht jetzt an dem Punkt, an dem ich sie bereits vor einigen Wochen wähnte. Aber es ist noch lange nicht so weit, dass es jetzt ein Selbstläufer wird“, macht der Werder-Coach deutlich.
Das werden nicht zuletzt auch die Mainzer verhindern wollen. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer pendelt in dieser Saison zwischen berauschenden Europapokalnächten in der Conference League und dem tristen Alltag im Bundesliga-Abstiegskampf. Unter Fischer hat sich das Team zuletzt dennoch merklich stabilisiert, sodass Thioune ein Duell auf Augenhöhe erwartet. „Nur wenige hätten ihnen wahrscheinlich zugetraut, dass sie so zurückkommen, nachdem sie zunächst sehr wenig Punkte auf der Habenseite hatten. Sie spielen sehr stabil, mit einer kompakten Grundordnung“, lobt Thioune. „Es muss aber unser Anspruch sein, auf Augenhöhe zu agieren und den Gegner mit fußballerischen Mitteln zu bespielen.“ Doch auch neben spielerischen Momenten erwartet Thioune von seiner Mannschaft weiterhin maximale Intensität – vor allem da die Rheinhessen bekannt sind für ihre zweikampfbetonte Spielweise sind. Daran, dass er diese Intensität bekommen wird, zweifelt der Trainer des SV Werder Bremen nicht: „Eine Mannschaft, die 13 Partien am Stück nicht gewonnen hat, sollte sich in keiner Weise sicher fühlen, nur weil sie einmal zwei Spiele in Serie gewonnen hat. Wir sollten jetzt nicht zum Höhenflug ansetzen, sondern weiterhin demütig bleiben.“
Werder Bremen-Liveticker gegen Mainz 05: Enger Bundesliga-Abstiegskampf - Punkte in nächsten zwei Spielen besonders wichtig
Wie wichtig weitere Siege für Werder Bremen sind, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Zwischen Platz elf und dem Relegationsrang liegen derzeit gerade einmal vier Zähler. Die beiden Partien bis zur Länderspielpause Ende März gegen Mainz 05 (live im TV und Livestream) und anschließend gegen den VfL Wolfsburg (21. März/DeichStube-Liveticker) bieten den Bremern also die große Chance, sich im Abstiegskampf spürbar Luft zu verschaffen. „Natürlich wollen wir die beiden Spiele gewinnen. Es wäre völliger Quatsch zu sagen, dass wir sie nicht gewinnen wollen, nur weil der Trainer gesagt hat, dass es bis zum Ende spannend bleibt“, meint Thioune. „Der Trainer will eines Besseren belehrt werden – und am 30. Spieltag vielleicht schon so viele Punkte haben, dass wir gar nicht mehr rechnen müssen.“ Dann würde der Blick auf die Tabelle während der Pressekonferenzen für Daniel Thioune garantiert noch mehr Freude und Erleichterung bringen. (bvo)
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