Werder verliert in Freiburg
Trotz langer Überzahl: Werder Bremen verliert auch beim Thioune-Debüt in Freiburg und rutscht auf Platz 16
Der SV Werder Bremen hat bei der Premiere von Neu-Trainer Daniel Thioune mit 0:1 (0:1) beim SC Freiburg verloren. Der Spielbericht der DeichStube!
Auch der Trainer-Effekt bringt nicht die gewünschte Trendwende. Bei der Bundesliga-Premiere von Neu-Cheftrainer Daniel Thioune hat der SV Werder Bremen auswärts beim SC Freiburg mit 0:1 (0:1) verloren. Das Tor des Tages erzielte ausgerechnet der Ex-Bremer Jan-Niklas Beste (13.). Auch eine mehr als 40-minütige Überzahl in der zweiten Halbzeit nach einem umstrittenen Platzverweis gegen Johan Manzambi (52.) reichte den Bremern nicht mehr zum Ausgleich. Für die Grün-Weißen ist es das elfte Spiel in Serie ohne Sieg. Dadurch rutscht Werder in der Tabelle auf den Relegationsplatz 16 ab und hat nur noch zwei Zähler Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Die sportliche Krise am Osterdeich nimmt somit weiterhin zu.
Werder Bremens Daniel Thioune nimmt gegen den SC Freiburg im Vergleich zur Vorwoche nur eine Veränderung in der Startelf vor
Nur drei Trainingstage hatte Daniel Thioune Zeit, um sich ein Bild vom Kader zu verschaffen. Schlussendlich entschied sich der Bremer Übungsleiter für eine nahezu identische Startelf wie sein Vorgänger Horst Steffen in der Vorwoche. Einzig Keke Topp rückte anstelle von Samuel Mbangula im Angriff in die Anfangsformation. Zudem kehrte Leonardo Bittencourt erstmals seit Mitte Dezember in den Spieltagskader zurück, saß zunächst allerdings auf der Bank.
Bereits vor der Partie hatte Daniel Thioune die Marschroute für seine Mannschaft vorgegeben: „Die Jungs haben zehnmal in Folge nicht gewonnen, jetzt geht es erst einmal darum, zehnmal in Folge nicht zu verlieren“, sagte der 51-Jährige. Ähnlich feurig wie der neue Cheftrainer des SV Werder Bremen startete die Partie in den ersten zehn Minuten zwar nicht, dennoch traten die Gäste in der Anfangsphase konzentriert auf. Dann hatte es die 13. Spielminute jedoch in sich. Zunächst scheiterte Justin Njinmah mit einem spektakulären Fallrückzieher am glänzend parierenden SC-Keeper Noah Atubolu. Nur 17 Sekunden später sah Julian Malatini auf der Gegenseite im Zweikampf mit Igor Matanović nicht gut aus. Der Ball landete beim Ex-Bremer Jan-Niklas Beste, der die Kugel per Schlenzer von der rechten Strafraumkante ins lange Eck zur 1:0-Führung für den SC Freiburg setzte. Zwei Szenen, die die aktuelle Werder-Lage passend widerspiegelten.
Werder Bremen gegen SC Freiburg in der ersten Halbzeit offensiv viel zu harmlos
Den Grün-Weißen war der Nackenschlag durch den frühen Rückstand in der Folge anzumerken. Einen Kopfball von Matanović konnte Torwart Mio Backhaus mit einer starken Parade gerade noch um den Pfosten lenken (16.). Wenig später sorgte erneut Malatini für eine Schrecksekunde bei den mitgereisten Werder-Fans: Ein Rückpass des Argentiniers zum eigenen Tor geriet deutlich zu kurz, sodass Christian Günter dazwischen sprinten konnte, den Ball jedoch nicht am ebenfalls aufmerksam reagierenden Backhaus vorbeibrachte (24.). Offensiv brachte Werder Bremen – abgesehen von der Njinmah-Chance – in der ersten Hälfte nicht viel zustande. Zwar war den Gästen das Bemühen, wie bereits in den vergangenen Wochen, nicht abzusprechen, im letzten Drittel wollte allerdings erneut nur wenig gelingen. Von veränderten taktischen Abläufen oder neuen Spielzügen nach dem Trainerwechsel war im ersten Durchgang gegen den SC Freiburg kaum etwas zu sehen.
Trotz des offensiv eher dürftigen Auftritts verzichtete Daniel Thioune zu Beginn des zweiten Durchgangs auf personelle Änderungen. Doch auch ohne Wechsel änderte sich das Geschehen kurz nach Wiederanpfiff: Bei einem Zweikampf an der Strafraumkante des SV Werder Bremen traf Johan Manzambi Olivier Deman unglücklich an der Wade. Nach VAR-Überprüfung entschied Schiedsrichter Deniz Aytekin, der zunächst die Gelbe Karte gezeigt hatte, auf Platzverweis gegen den Profi des SC Freiburg (52.). Eine harte Entscheidung, die Werder in der Folge eine rund 40-minütige Überzahl bescherte. Die beste Chance im Anschluss hatten dennoch zunächst die Breisgauer. Nach einem Freistoß kam Maximilian Eggestein im Sechzehner zum Abschluss, setzte die Kugel jedoch haarscharf über den Querbalken. Auf der Gegenseite sorgte Romano Schmid für den ersten Werder-Abschluss seit über 40 Minuten (60.). Kurz darauf reagierte Thioune auf die Überzahl mit einem Doppelwechsel und brachte Felix Agu und Samuel Mbangula für Olivier Deman und Julian Malatini. Fortan agierten die Bremer in einer Viererkette. Für Agu war es das Comeback nach seiner Syndesmosebandverletzung Anfang Oktober.
Werder Bremens Felix Agu feiert gegen den SC Freiburg sein Comeback - Ausgleich gelingt nicht mehr
Nur wenige Augenblicke nach dem Doppelwechsel hatte Mbangula nach einer Flanke von Jens Stage die bis dato beste Werder-Chance der Partie auf dem Fuß, setzte den Ball per Direktabnahme jedoch knapp über den Kasten (66.). Auch in der Folge drückte Werder Bremen den SC Freiburg immer tiefer bis an den eigenen Strafraum, doch bis auf einige Distanzschüsse sprang zunächst wenig Zwingendes heraus. Dafür trafen die Gastgeber auf der Gegenseite zum 2:0, der Treffer wurde jedoch aufgrund eines vorherigen Foulspiels von Torschütze Yuito Suzuki an Felix Agu zurückgenommen. Erneut hatten die Bremer bei dieser Entscheidung der Unparteiischen Glück. Daniel Thioune wechselte zwar in der Schlussphase noch sämtliche Offensivoptionen ein, wirklich zwingend, trotz unzähliger Flanken, wurde es jedoch nicht mehr. Unter dem Strich steht somit eine trotz langer Überzahl nicht unverdiente 0:1-Niederlage aus Bremer Sicht. In genau einer Woche wird die Aufgabe für den SV Werder nicht zwingend leichter. Dann empfangen die Grün-Weißen bei Thiounes Heimpremiere im Weserstadion am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr (DeichStube-Liveticker) den FC Bayern München. (bvo)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara, Malatini (62. Agu), Friedl, Coulibaly, Deman (62. Mbangula) – Lynen (88. Milosevic), Stage – Schmid (84. Puertas), Njinmah (84. Grüll), Topp
Der Liveticker zum Nachlesen:
Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Schluss! Werder verliert trotz langer Überzahl
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Alles zur Bundesliga-Premiere von Trainer Daniel Thioune live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 1:0 für Freiburg.
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17.29 Uhr: Das Thioune-Debut ist somit gründlich in die Hose gegangen. Den Bremern fehlte es gegen harmlose Freiburger an Ideen und Zielstrebigkeit - einzig Njinmahs Schuss aus abseitsverdächtiger Position wurde gefährlich. Ansonsten taten sich die Bremer, die über 40 Minuten in Überzahl agierten, extrem schwer und rutschen auf den Relegationsrang.
17.27 Uhr: Schlusspfiff. Werder Bremen unterliegt dem SC Freiburg mit 1:0 und steckt weiter in der Krise.
90 (+8). Min: Die letzten Sekunden laufen..
90 (+6). Min: Unnötiges Foul von Coulibaly an Scherhant, der dankend annimmt und den Freistoß rausholt.
90 (+5). Min: Puertas führt aus und flankt vors Tor, wo Topps Kopfball knapp übers Tor segelt.
90 (+5). Min: Es gibt Ecke für Werder...
90 (+3). Min: Freiburg gelingt es, den Ball lange in der Bremer Hälfte zu behaupten. So wird es nichts mit dem Lucky Punch.
90 (+2). Min: Es gibt acht (!) Minuten obendrauf!
90 (+1). Min: Julian Schuster hat Redebedarf und holt sich ebenfalls Gelb ab. Taktik? Die Sekunden ticken..
90. Min: Friedl unterbindet einen Freiburger Konter durch ein Foul an Suzuki in höchster Not und sieht Gelb. Wertvolle Sekunden für die Gastgeber.
88. Min: Nächster Wechsel bei Werder: Milosevic soll es richten und ersetzt Lynen.
86. Min: Fünf Minuten plus Nachspielzeit bleiben Werder noch. Die großen Chancen sind derzeit nicht in Sicht, da muss mehr kommen!
84. Min: Doppelter Doppelwechsel: Bei Freiburg kommen Höler und Scherhant für Osterhage und Matanovic - Thioune bringt Grüll und Puertas für Schmid und Njinmah.
82. Min: Nach einer Freiburger Ecke nehmen die Bremer Fahrt auf, doch Lynens Zuspiel auf Mbangula ist zu ungenau.
81. Min: In der Zwischenzeit haben St. Pauli und Mainz auf 2:0 erhöht und Wolfsburg gegen Dortmund ausgeglichen...
80. Min: Njinmahs Flatterball aus der zweiten Reihe zwingt Atubolu zu einer Parade. Nach der folgenden Ecke kommt Mbangula an den Ball, dessen Hereingabe bei wieder Atubolu landet.
77. Min: Die Freiburger jubeln, aber der Treffer zählt nicht! Suzukis Schuss aus halbrechter Position schlägt links unten im Tor ein. Aytekin entscheidet nach kurzem Zögern aber auf Foul, da Agu im vorherigen Zweikampf am Trikot gezogen wurde. Glück für Werder!
76. Min: Freiburg verteidigt hier bislang sehr diszipliniert und macht es den Bremern schwierig, Lücken zu finden.
75. Min: Werder erhöht die Schlagzahl - Topps Abschluss aus der Drehung wird geblockt.
72. Min: Schmid probiert es aus der zweiten Reihe - dankbare Flugeinlage für Atubolu, der den abgefälschten Schuss entschärft.
71. Min: Aus dem Nichts wird es brandgefährlich im Freiburger Sechzehner: Eine Lynen-Flanke dreht sich aufs Tor, wo Atubolu in höchster Not die Hand an den Ball kriegt und zur Ecke klärt.
67. Min: Auf der Gegenseite kocht Agu Matanovic ab. Anschließend kommen der Ex-Bremer Anthony Jung sowie Makengo für Günter und Beste.
67. Min: Stages scharfe Hereingabe erreicht Mbangula, der nur noch mit der Fußspitze an den Ball kommt und ihn nicht aufs Tor bringen kann.
66. Min: Werder hat nun das Zepter übernommen und wird dominanter. Rund 25 Minuten bleiben noch für den Ausgleich (und mehr).
64. Min: Stage wird im Strafraum von Mbangula in Szene gesetzt, dann allerdings wegen eines hohen Beins zurückgepfiffen.
62. Min: Im Anschluss bringt Thioune Felix Agu für den wackligen Malatini und Mbangula für Deman.
61. Min: Das muss der Ausgleich sein! Lynen bedient den aus abseitsverdächtiger Position gestarteten Njinmah, der nur noch Atubolu vor sich hat, die Kugel aber deutlich am linken Pfosten vorbei schiebt. Die Fahne geht im Anschluss hoch - ein möglicher Treffer hätte also vermutlich nicht gezählt.
61. Min: Werder führt eine Ecke kurz aus. Schmid fasst sich ein Herz und probiert es aus 20 Metern - Atubolu ist sicher zur Stelle.
58. Min: Eggestein! Der Ex-Bremer kommt nach einem Beste-Freistoß an den Ball, legt ihn sich auf den linken Schlappen und zieht mit vollem Risiko ab. Wenige Zentimeter fehlen zum 2:0.
56. Min: Schuster reagiert und bringt Suzuki für Grifo.
56. Min: Werder hat nun deutlich mehr Platz - Sugawara kann diesen aber nicht nutzen und flankt ins Toraus.
54. Min: War das die Initialzündung für Werder? Für Deman geht es zum Glück weiter.
Werder im Liveticker gegen den SC Freiburg: Rote Karte! VAR schickt Johan Manzambi vom Feld - Werder in Überzahl
52. Min: Es gibt Rot für Manzambi! Aytekin entscheidet sich nach Sichtung der Bilder für den Platzverweis. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung.
50. Min: Autsch! Manzambi kommt gegen Deman zu spät und trifft den Belgier mit offener Sohle am Schienbein. Absicht ist ihm nicht zu unterstellen, die Karte ist aber eher dunkelgelb.
49. Min: Werder kriegt die Kugel nicht geklärt! Manzambi kommt im zweiten Versuch über die Grundlinie in den Sechzehner, wo Friedl in höchster Not entschärft.
48. Min: Topp dribbelt in Richtung Sechzehner, kann den Ball dann aber nicht an den Mann bringen, sodass der Angriff verpufft.
47. Min: Sugarawas Flanke kommt gefährlich in die Mitte, doch Stage kann den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Immerhin direkt das erste Lebenszeichen der Bremer nach der Pause!
Werder im Liveticker gegen den SC Freiburg: Weiter geht´s! Die zweite Hälfte läuft - was geht noch für Werder?
46. Min: Und weiter geht‘s mit Durchgang zwei: Beide Trainer verzichten auf Wechsel - ob Werder hier noch die Wende gelingt?
16.19 Uhr: Besonders brisant: Die Konkurrenz aus Mainz und Hamburg (HSV & St. Pauli) führt, sodass die Luft im Keller zunehmend dünner wird.
16.18 Uhr: In einer chancenarmen ersten Hälfte (0,15 zu 0,24 xGoals pro Werder) liegen die Freiburger durch Bestes Schlenzer in Führung. Von einem Trainereffekt ist hier bislang nichts zu sehen. Njinmahs Fallrückzieher war die einzige nennenswerte Szene auf Seiten der Bremer, die sich das Leben durch zahlreiche Fehlpässe selbst schwer machen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Pause! Schwache Bremer liegen nach Treffer von Jan-Niklas Beste zurück
16.17 Uhr: Wenig später bittet Aytekin zum Pausentee.
45. Min: Der nächste Abschluss gehört den Gastgebern: Osterhage kommt aus 20 Metern zum Abschluss, setzt die Kugel aber einen knappen Meter am linken Pfosten vorbei.
44. Min: Die letzten Minuten der ersten Halbzeit laufen - kann Werder vor der Pause zurückschlagen?
42. Min: In der zweiten Welle flankt Schmid die Kugel in die Mitte, wo Malatini verlängert, aber keinen Abnehmer findet.
41. Min: Am Support der Fans liegt es heute definitiv nicht. Die knapp 5000 Bremer Anhänger feuern ihr Team lautstark an. Es gibt die nächste Ecke für Werder...
40. Min. Malatini hat viel Platz zum flanken, spielt diese aber deutlich zu weit, sodass Topp nicht mehr an den Ball kommt.
38. Min: Njinmah wird auf die Reise geschickt, steht dabei aber deutlich im Abseits. So wird es heute ganz schwierig für die Grün-Weißen, die derzeit auf Rang 16 abgerutscht sind.
36. Min: Deman kommt im Mittelfeld gegen Ogbus zu spät, kommt aber ohne Verwarnung davon.
36. Min: Grifos Freistoßflanke segelt an Freund und Feind vorbei ins Toraus.
33. Min: Demans Hereingabe wird von Matanovic entschärft.
30. Min: Ogbus holt gegen Coulibaly eine Ecke heraus - diese verpufft.
27. Min: Werder hat nun mehr vom Spiel - es fehlen aber die kreativen Ideen, um die Freiburger Hintermannschaft wirklich vor Herausforderungen zu stellen.
24. Min: Was macht denn Malatini da? Sein Rückpass misslingt komplett und setzt Günter in Szene, der allerdings etwas zu spät umschaltet und den Ball nicht entscheidend aufs Tor bringen kann.
23. Min: Manzambi geht im Zweikampf mit Coulibaly zu Boden und fordert Strafstoß. Aytekin steht perfekt und entscheidet korrekterweise auf Abstoß.
22. Min: Njinmah behauptet die Kugel stark im Mittelfeld und hat das Auge für Schmid, dessen Hereingabe jedoch leichte Beute für Atubolu ist.
20. Min: Werder ist nun wieder zurück im Spiel und bemüht, die Kontrolle zu übernehmen.
17. Min: Und fast das 2:0! Günters Flanke landet bei Matanovic, der Coulibaly überköpft und Backhaus zu einer Glanzparade zwingt.
Werder im Liveticker gegen den SC Freiburg: Tor! Jan-Niklas Beste trifft nach Justin Njinmah-Großchance
13. Min: Tor für Freiburg! Niklas Beste mit der Führung.Ist das bitter! Nur 17 Sekunden nach Njinmahs Chance klingelt es im Bremer Kasten. Beste hat auf der rechten Seite viel Zeit und Platz, zieht in Arjen Robben-Manier in die Mitte und schlenzt die Kugel unhaltbar ins lange Eck.
13. Min: Aus dem Nichts die erste Chance der Partie! Njinmah setzt zum Fallrückzieher an und zwingt Atubolu zu einer Flugeinlage.
11. Min: Schmid führt aus, doch Freiburg kann durch Ginter klären.
10. Min: Sugawara holt die erste Ecke der Partie raus...
9. Min: Werder dringt erstmals in den Freiburger Strafraum vor, wo Njinmahs Schuss geblockt wird.
5. Min: Nach einem Freiburger Angriff schaltet Werder schnell um über Stage, der Topp auf die Reise schicken will - Ogbus riecht den Braten und geht dazwischen.
4. Min: Freiburg attackiert Werder früh im Spielaufbau. Ein wirklicher Spielfluss kommt noch nicht zustande.
2. Min: Ein Freiburger Einwurf endet in einem Missverständnis, sodass Topp den Ball Richtung Strafraum treibt, aber noch rechtzeitig am Abschluss gehindert wird.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Anpfifff! Das Spiel läuft - jetzt LIVE
1. Min: Los geht‘s! Wie schlägt sich Werder bei Thiounes Debüt?
15.21 Uhr: Mit Deniz Aytekin wird die Partie heute von einem einem „alten Hasen“ geleitet. 248 Einsätze in der Bundesliga stehen in der Vita des 47-Jährigen. In dieser Saison - siner letzten als Referee - ist es sein erster Einsatz mit Bremer Beteiligung.
15.17 Uhr: Neben Matanovic liegt der Fokus auf Routinier Vincenzo Grifo. Der 32-Jährige steht bei sechs Saisontreffern und würde mit dem nächsten Treffer Nils Petersen als Freiburger Rekordttorschütze (105) einholen.
15.13 Uhr: Die personell gebeutelte Bremer Hintermannschaft bekommt es heute mit dem gut aufgelegten Igor Matanovic zu tun. Der 22-jährige kroatische Nationalspieler konnte in 2026 bereits dreimal treffen und kommt immer besser in Fahrt.
15.08 Uhr: Die Hoffnungen der Bremer Fans ruhen heute insbesondere auf Keke Topp, der die zuletzt lahmende Offensive (sieben von zehn Partien torlos) beleben soll. Mit seinem Last-Minute-Tor gegen Gladbach gelang dem 21-Jährigen sein lang ersehnter erster Bundesliga-Treffer - ob er heute nachlegen kann?
15.00 Uhr: Coach Thioune gibt am Sky-Mikrofon direkt die Marschrichtung vor: „Die Jungs haben zehn Mal in Folge nicht gewonnen. Jetzt geht es darum, zehn Mal in Folge nicht zu verlieren.“
14.57 Uhr: Die Werderaner waren in der jüngsten Vergangenheit gern gesehene Gäste in der Sonnenstube Deutschlands. Sechs der letzten sieben Begegnungen gingen an den SCF - Bremens letzter Erfolg in Freiburg liegt bereits knapp sechs Jahre zurück.
14.53 Uhr: Der direkte Vergleich spricht klar für die Grün-Weißen: Aus bisher 49 Aufeinandertreffen konnte Werder 25 gewinnen - bei zehn Remis und 16 Freiburger Erfolgen. Das Hinspiel ging jedoch mit 3:0 an die Breisgauer, die zudem seit acht Heimspielen ungeschlagen sind und sich in dieser Saison lediglich dem FC Augsburg zu Hause geschlagen geben mussten.
14.49 Uhr: Für Thioune, der bis Oktober bei dreieinhalb Jahre bei Fortuna Düsseldorf im Amt war, ist es heute nach 187 Zweit- und 65 Drittliga-Partien die erste Partie im Oberhaus. Seine vier Vorgänger Steffen, Werner, Kohfeldt und Skripnik konnten ihre Debuts für Werder allesamt nicht gewinnen - ob es heute besser läuft?
14.45 Uhr: Ein Sieg heute wäre somit von enormer Bedeutung - insbesondere mit Blick auf die wiedererstarkten Mainzer, die nur noch einen Zähler hinter Werder auf dem Relegationsrang lauern.
14.42 Uhr: Beim Blick auf die Tabelle geht der SCF heute als klarer Favorit ins Spiel: Mit 27 Zählern steht die Schuster-Elf auf Rang acht der Tabelle und hat erneut die internationalen Plätze im Blick. Werder wartet dagegen auf Rang 15 mit 19 Zählern bereits seit drei Monaten auf einen Sieg.
14.37 Uhr: Freiburg-Coach Julian Schuster wechselt somit im Vergleich zur 0:1-Niederlage beim VfB Stuttgart viermal und bringt Ogbus, Günter, Osterhage und Grifo für Treu, Makengo, Suzuki und Scherhant.
14.32 Uhr: Die Gastgeber aus dem Breisgau beginnen wie folgt: Atubolu - Rosenfelder, Ginter, Ogbus, Günter - Eggestein, Osterhage, Beste, Manzambi, Grifo - Matanovic
Bank: Müller - Jung, Makengo, Steinmann, Höfler, Suzuki, Höler, Irie, Scherhant.
14.29 Uhr: Damit ist Keke Topp, der Mbangula auf die Bank verdrängt und gegen Gladbach seinen ersten Bundesligatreffer bejubeln konnte, die einzige Änderung beim Debut von Daniel Thioune.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Daniel Thiounes erste Startelf steht - die Aufstellungen sind da!
14.20 Uhr: Und da ist sie auch schon, die Aufstellung des SV Werder Bremen. Für folgende Startelf hat sich Chefcoach Daniel Thioune entschieden: Backhaus – Sugawara, Malatini, Friedl, Coulibaly, Deman – Stage, Lynen, Schmid – Njinmah, Topp. Auf der Bank sitzen zunächst: Hein – Bittencourt, Agu, Puertas, Schmidt, Covic, Mbangula, Grüll und Milosevic.
14.10 Uhr: Moin aus der DeichStube! In knapp 80 Minuten beginnt das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und dem SC Freiburg. Dann wird Werders neuer Trainer Daniel Thioune erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse und erstmals an der Bremer Seitenlinie als Chefcoach fungieren. Für welche Aufstellung sich der 51-Jährige entscheidet, erfahren wir aber vermutlich schon in wenigen Minuten. Tendenziell dürfte Werder die Startelf noch vor 14.30 Uhr veröffentlichen. Die wohl größte Frage lautet: Spielt Werder mit einer Dreier- oder einer Viererkette? Wir sind gespannt!
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg. Anpfiff des ersten Bundesliga-Spiels von Werders neuem Trainer Daniel Thioune ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr im Europa-Park Stadion, der Live-Ticker startet bereits gegen 14.30 Uhr mit den Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights vom Werder-Auswärtsspiel gegen Freiburg gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Jäger der verlorenen Leichtigkeit: Daniel Thioune nimmt Werder Bremen vor doppelter Premiere gegen SC Freiburg in die Pflicht
Vor seiner Bundesliga-Premiere für Werder Bremen gegen den SC Freiburg nimmt Coach Daniel Thioune seine Spieler in die Pflicht - der Vorbericht der DeichStube.
Bremen – Daniel Thioune sagt es lieber noch einmal. Nur um sicher zu gehen. „Ich bin Trainer – kein Zauberer“, dämpft der neue Chefcoach des SV Werder Bremen die Erwartungen, dass ab sofort automatisch alles besser laufen wird. „Drei Tage werden nicht ausreichen, um auf alles Einfluss nehmen zu können.“ Seit Mittwoch ist der 51-Jährige im Amt, hat in dieser Zeit viel analysiert, besprochen und aufgemuntert. Damit am Samstag (15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) beim Spiel gegen den SC Freiburg vielleicht doch die Wende zum Guten eingeleitet werden kann. Ohne Magie. Dafür mit umso mehr Einsatz.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg - Daniel Thioune: „Ich möchte eine Mannschaft sehen, die sich zerreißt“
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eigentlich als Selbstverständlichkeit gelten, auf deren Umsetzung es sich dann aber doch gesondert hinzuweisen lohnt. Und das tut Daniel Thioune dann auch, um zu verdeutlichen, wie er sich einen mannschaftlichen Auftritt vorstellt. „Wenn ein Ballverlust da ist, dann geht es gar nicht darum, zu gucken, wer daran schuld ist, sondern dann geht es erst einmal darum, sich zu streiten, wer den Ball wieder zurückerobert“, erklärt der Übungsleiter mit Nachdruck. „Was ich in Freiburg sehen möchte, ist, dass diese Mannschaft sich zerreißt für den Moment. Und wer fleißig und beharrlich ist, wer gut arbeitet, wird irgendwann belohnt - und im besten Fall dann auch wieder im Ergebnis.“ Die Impulse dafür mag der Trainer des SV Werder Bremen liefern, doch die Pflicht muss das Team schon selbst erledigen – ein Ansinnen, das in der jüngeren Vergangenheit viel zu selten realisiert wurde.
Und Köpfe und Beine gleichermaßen hat schwerer werden lassen. Deshalb übt sich Daniel Thioune auch darin, seinen Spielern die Rucksäcke samt Ballast abzunehmen. „Wenn man zehn Spiele nicht gewinnt, fehlt es an Leichtigkeit. Das weiß ich selbst als jemand, der lange im Profibereich tätig ist“, sagt der Ex-Düsseldorfer. „Das gilt es, zurückzugewinnen, gepaart mit dem nötigen Engagement. Jeder kann sich empfehlen und beweisen. Es geht um Energie und Überzeugung, aber auch um die nötige Bereitschaft. Wenn man erfolgreich Fußball spielt, kommt die Leichtigkeit von allein.“
Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg - Neu-Coach Daniel Thioune vor doppelter Premiere
Nun ist die Partie im Breisgau nicht nur für Werder Bremen allgemein von besonderer Bedeutung, auch für Thioune selbst besitzt sie symbolhaften Charakter. Das Spiel dient dafür, dass er es bis nach oben in die Bundesliga geschafft hat, zum allerersten Mal überhaupt. „Ich war nie getrieben von diesem Traum, sondern habe immer beharrlich daran und dafür gearbeitet“, sagt der Coach im Vorfeld seines Debüts. „Und es gehört natürlich zu meinem Lebensglück jetzt dazu, mir das am Samstag verwirklichen zu können.“ Dennoch will Thioune trotz Liga- und Werder-Premiere gegen den SC Freiburg den Fokus aufs Wesentliche nicht verlieren, wie er betont: „Die Freude ist definitiv sehr groß, und dann auch hier Trainer sein zu dürfen, ist sehr privilegiert. Die Mannschaft und der Verein stehen aber im Vordergrund und dass wir jetzt in Freiburg ein gutes Ergebnis einfahren wollen.“
Den Blick in die Geschichtsbücher sollte Werder Bremens neuer Mann auf der Bank allerdings lieber meiden. Denn in den vergangenen Jahren waren die Erstliga-Debüts der Bremer Trainer von überschaubarem Erfolg gekrönt. Horst Steffen verlor im Vorsommer mit 1:4 bei Eintracht Frankfurt, für Ole Werner gab es 2022 im Duell mit dem VfL Wolfsburg immerhin ein 2:2. Florian Kohfeldt startete im November 2017 indes mit einem 1:2 am Main, während etwas mehr als ein Jahr zuvor Alexander Nouri mit dem gleichen Resultat in Mainz unterlag. An gleicher Stelle hatte Viktor Skripnik 2014 zum Auftakt mit 2:1 triumphiert – und ist somit der bis dato letzte SVW-Trainer, dem im deutschen Fußball-Oberhaus ein Sieg zum Einstand gelang.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg - Daniel Thioune: „Im Breisgau ist es sehr schwierig zu bestehen“
Um den Ukrainer abzulösen, wird Daniel Thioune in Baden-Württemberg gute Ideen brauchen. Der Tabellensiebte von der Dreisam wirkt schließlich wesentlich stabiler als die Gäste aus dem Norden. „Der SC Freiburg hat die letzten acht Heimspiele nicht verloren. Im Breisgau ist es sehr schwierig zu bestehen“, weiß Thioune. „Die Freiburger sind in ihren Abläufen sehr geordnet, woran wir uns orientieren müssen. Ich werde aber versuchen, meinen Jungs Lösungen an die Hand zu geben, damit wir ihnen wehtun können.“ (mbü)
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