Werder gegen St. Pauli
Erster Heimsieg! Werder schlägt St. Pauli dank starker Defensivleistung denkbar knapp
Sieg! Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 6. Spieltags zu Hause gegen den FC St. Pauli mit 1:0 (1:0) gewonnen. Der Spielbericht der DeichStube.
Bremen – Da ist er, der erste Heimsieg der neuen Bundesliga-Saison! Der SV Werder Bremen hat nach einer vor allem defensiv sehr souveränen, offensiv jedoch eher unspektakulären Leistung knapp mit 1:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli gewonnen. Das goldene Tor erzielte Samuel Mbangula bereits nach nicht einmal zwei Minuten (2.). Mit dem Erfolg beendete Werder eine Serie von zwei Niederlagen in Folge und feierte zugleich den zweiten Saisonsieg. Zudem bauten die Grün-Weißen ihre beeindruckende Ungeschlagen-Serie gegen die Kiezkicker auf nun 18 Spiele aus. In der Tabelle klettert Werder mit sieben Punkten vorerst auf Rang elf.
Werder Bremen gegen FC St. Pauli: Samuel Mbangula erzielt bisher schnellstes Werder-Tor der Saison
Trotz der 0:4-Pleite beim FC Bayern München in der Vorwoche nahm Horst Steffen keine personellen Änderungen in der Anfangsformation des SV Werder Bremen vor. Somit feierte Torhüter Karl Hein nach seinem starken Debüt beim deutschen Rekordmeister – und aufgrund der andauernden Schulterverletzung von Mio Backhaus – seine Premiere im Weserstadion. Offensiv gab es jedoch eine überraschende Systemumstellung: Die Bremer starteten in einem 4-3-3-System, in dem Romano Schmid als alleinige Spitze agierte. Justin Njinmah und Samuel Mbangula bildeten die offensive Flügelzange, während Cameron Puertas und Jens Stage bei Werder vor dem alleinigen Sechser Senne Lynen auf den Achterpositionen spielten. Und die Umstellung sollte sich gegen den FC St. Pauli sofort positiv bemerkbar machen.
Vor über 42.000 Zuschauern im ausverkauften Bremer Weserstadion dauerte es keine zwei Minuten, bis der erste große Jubel aufbrandete. Über die rechte Seite marschierte Njinmah in Richtung Strafraum, sein Zuspiel auf den startenden Schmid wurde von Pauli-Verteidiger Eric Smith in den Rückraum abgefälscht – dort lauerte Samuel Mbangula und schob die Kugel überlegt ins linke untere Eck (2.). Der frühe Führungstreffer war zugleich das schnellste Tor des SV Werder Bremen in dieser noch jungen Bundesliga-Saison. Die Gäste zeigten sich allerdings unbeeindruckt vom schnellen Rückstand. Nur vier Minuten nach dem Mbangula-Treffer musste Werder-Torwart Hein in höchster Not gegen Pereira parieren (7.). Doch die Bremer antworteten umgehend: Fast im Gegenzug bekam Yukinari Sugawara nach einer schönen Kombination über Puertas und Agu den Ball im Strafraum – sein Abschluss mit dem linken Fuß wurde von Pauli-Keeper Nikola Vasilj gerade noch über die Latte gelenkt (9.).
Werder Bremen gegen FC St. Pauli: Felix Agu muss noch vor der Pause verletzt ausgewechselt werden
Das hohe Tempo der Anfangsphase konnten beide Teams im weiteren Verlauf jedoch nicht halten, wodurch die Partie etwas verflachte. Werder Bremen arbeitete aber weiterhin sehr konzentriert gegen den Ball und ließ defensiv kaum etwas zu. Gerade als sich beide Mannschaften zunehmend neutralisierten, wurde es wieder gefährlich – und das fast folgerichtig nach einer Standardsituation. Nach einem Puertas-Freistoß legte Stage das Leder per Kopf in Richtung Elfmeterpunkt, wo der aufgerückte Innenverteidiger Karim Coulibaly völlig frei stand, den Ball aus kurzer Distanz jedoch deutlich über das Tor des FC St. Pauli jagte (23.). Nur kurze Zeit später fasste sich Stage nach einer schönen Einzelaktion aus der Distanz ein Herz, doch bei seinem platzierten Flachschuss ins rechte untere Eck war Vasilj rechtzeitig zur Stelle (27.).
Defensiv erlaubten sich die Bremer im ersten Durchgang so gut wie keine Unachtsamkeit. Wenn die Hamburger gefährlich wurden, dann durch Fernschüsse – einer davon von Arkadiusz Pyrka, der knapp am Tor vorbeizirkelte (39.). Einziger Bremer Wermutstropfen der ersten Halbzeit: Nach einem zunächst starken Tackling von Felix Agu landete Pauli-Stürmer Kaars unglücklich auf dessen linkem Sprunggelenk, sodass der Bremer Außenverteidiger nach längerer Behandlung bereits vor der Pause durch Isaac Schmidt ersetzt werden musste. Gefährliche Torchancen gab es bis zur Pause keine mehr – Werder Bremen ging mit einer verdienten 1:0-Führung in die Kabine.
Werder Bremen gewinnt gegen FC St. Pauli: Victor Boniface vergibt XXL-Chance kurz vor Schluss
Aus der Pause kamen die Gäste dann deutlich aktiver und übernahmen zu Beginn der zweiten Halbzeit zunehmend die Initiative – ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden. Werder Bremen hingegen tat sich in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel schwer, den Ball über längere Phasen in den eigenen Reihen zu halten, und beschränkte sich in dieser Phase fast ausschließlich auf Defensivarbeit. Um das Offensivspiel wieder zu beleben, reagierte Cheftrainer Horst Steffen nach einer Stunde und brachte für den unauffälligen Justin Njinmah Marco Grüll in die Partie. Tatsächlich wurden die Hausherren daraufhin kurzzeitig wieder präsenter. Grüll hatte kurz nach seiner Einwechslung die Chance auf das 2:0, scheiterte jedoch aus aussichtsreicher Position in letzter Sekunde am Block von Smith (63.).
Insgesamt blieben zwingende Torchancen auf beiden Seiten aber Mangelware. Zahlreiche Abspielfehler verhinderten, dass sich ein längerer Spielfluss entwickeln konnte. Da die Bremer offensiv kaum noch in Erscheinung traten, verlagerte sich das Spielgeschehen in der Schlussphase fast ausschließlich in die Werder-Hälfte. Um noch für etwas Entlastung zu sorgen, wechselte Steffen zehn Minuten vor dem Ende Victor Boniface und Patrice Covic ein. Letztgenannter hatte kurz darauf die Großchance zur Entscheidung, scheiterte allein vor dem Tor jedoch am stark reagierenden Keeper des FC St. Pauli (84.). Defensiv warfen die Grün-Weißen weiterhin alles rein und sicherten somit den Erfolg über die Zeit. In der vierten Minute der Nachspielzeit ließ Boniface zudem noch eine XXL-Konterchance liegen, indem der Stürmer den Ball aus wenigen Metern am lagen Pfosten vorbeischob.
Werder Bremen holt Sieg gegen FC St. Pauli und liegt auf Platz 11 in der Bundesliga-Tabelle
Durch den knappen Sieg zieht Werder zumindest punktetechnisch mit den Kiezkickern gleich, liegt aufgrund des schlechteren Torverhältnisses aber weiterhin knapp hinter den Hamburgern in der Tabelle auf Platz elf. Dafür bleibt der SV Werder Bremen in der Bundesliga-Geschichte vor eigenem Publikum gegen den FC St. Pauli weiterhin ungeschlagen. Nach der Länderspielpause geht es für die Bremer mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim weiter (18. Oktober, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker). (bvo)
SV Werder Bremen: Hein – Sugawara, Coulibaly, Friedl, Agu (45. Schmidt) – Lynen, Stage, Puertas (81. Covic) – Mbangula (81. Boniface), Schmid, Njinmah (60. Grüll)
Werder Bremen gegen FC St. Pauli: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Alle Tore, News und Infos aus dem Weserstadion - alles LIVE im Live-Ticker der DeichStube. Der Endstand ist 1:0 für Werder Bremen.
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17.25 Uhr: Damit verabschiedet sich der Mann am Ticker für heute, die Kollegen übernehmen. Mehr zum Spiel lest ihr in den kommenden Stunden und Tagen. Wir lesen uns erst nach der Länderspielpause wieder, wenn Werder am Samstag, 18. Oktober, um 15.30 Uhr beim 1. FC Heidenheim zu Gast ist. Bis dahin!
17.24 Uhr: Werder holt sich gegen den FC St. Pauli mit einem 1:0 (1:0)-Heimsieg den zweiten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga! Großen Anteil daran hatte Samuel Mbangula: Der Königstransfer war es, der nach nicht mal zwei gespielten Minuten einen Querpass von Justin Njinmah im Paulianer Kasten unterbrachte. Es deutete sich eine feurige Partie an nach weiteren Chancen durch Yukinari Sugawara (9.) und Abdoul Coulibaly (23.), während auf der Gegenseite Mathias Pereira Lage (7.) und Martijn Kaars (39., 41.) hätten treffen können. Nach dem Seitenwechsel passierte zunächst lange nichts, ehe der eingewechselte Patrice Covic mit seiner vergebenen Großchance (84.) eine offensiv geführte Schlussphase einleitete, in der allerdings kein weiterer Treffer fallen wollte. Damit baut Werder die Serie gegen den FC St. Pauli aus, die seit bald 20 Jahren auf einen Sieg gegen Grün-Weiß warten.
17.23 Uhr: Schluss! Werder bringt die 1:0-Führung über die Zeit!
90.+4: Boniface muss hier den Deckel drauf machen, vergibt aber! Ab der Mittellinie sprintet er frei aufs Tor zu, lässt im Strafraum noch einen Gegenspieler ins Leere laufen, schlenzt dann den Ball aber rechts am Tor vorbei!
90.+3: Coulibaly blockt am Strafraum Kaars ab.
90.+2: St. Pauli hat viel Ballbesitz, aber findet keine Lücken in der dicht gestaffelten Bremer Abwehr.
90.+4: Vier Minuten gibt es Nachschlag. Das hätten auch mehr sein können.
90. Min: Grüll bekommt fürs Ballwegschlagen die Gelbe Karte.
89. Min: Oppie aus der Distanz – vorbei!
87. Min: Grüll noch mal mit einem Abschluss, aber zu schwach und zentral, kein Problem für Vasilj.
85. Min: Auf der Gegenseite ist es Metcalfe, der es aus der zweiten Reihe probiert und das Tor nur ganz, ganz knapp verpasst!
84. Min: Das MUSS das 2:0 sein von Covic! Schmidt spielt einen langen Ball auf Schmid. Der behauptet ihn und legt in die Mitte ab auf Covic, der völlig blank 13 Meter vor dem Tor an Vasilj scheitert!
81. Min: Covic legt den Ball von der Grundlinie in die Mitte, aber Vasilj passt auf und fängt den Ball.
80. Min: In derselben Minute wechselt Bremen doppelt. Puertas und Mbangula verlassen den Platz, Boniface und Covic betreten ihn.
80. Min: Metcalfe feuert das nächste Geschoss in Richtung Hein, wieder muss der Keeper nicht eingreifen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: St. Pauli drückt, aber die Werder-Abwehr hält!
79. Min: Fujita mit dem nächsten Abschluss für Pauli, aus der zweiten Reihe zieht er drüber.
77. Min: Ceesay Hereingabe von rechts schlägt Friedl direkt wieder raus aus dem Strafraum.
76. Min: Plötzlich kommt St. Pauli wieder auf! Ceesay nimmt einen Steckpass im Strafraum auch und bringt ihn von der Grundlinie in die Mitte, wo Werder zunächst klären kann, aber Fujita die Möglichkeit zum Abschluss gibt. Der wird geblockt. Pauli bleibt im Ballbesitz und probiert es mit einer Flanke auf Kaars, dessen Kopfball übers Tor geht.
74. Min: Metcalfes Rechtsflanke bekommt Ceesay nicht aufs Bremer Tor gedrückt.
73. Min: Positiv: Nach bereits 14 Gegentoren in den ersten fünf Spielen steht heute bislang die Null, und das völlig verdient. Wirklich Gefahr kommt bei St. Pauli besonders in der zweiten Halbzeit nicht auf. Aber es sind noch rund 20 Minuten zu spielen.
72. Min: Stage sieht für ein Foul im Mittelfeld die Gelbe Karte.
71. Min: Drei Wechsel bei den Gästen: Metcalfe kommt, Saliakas und Ceesay ebenfalls. Ritzka, Sands und Pyrka verlassen den Platz.
69. Min: Keine Gefahr nach dem Freistoß.
67. Min: Schmidt stellt seinen Körper gegen Kaars gut rein, der sonst nach einem langen Ball freien Weg zum Tor gehabt hätte. Aber: Es gibt nach einem Foul von Puertas Freistoß 25 Meter halbrechts vor dem Tor. Puertas sieht zudem die Gelbe Karte wegen Ballwegschlagens.
65. Min: Immerhin senden die Hausherren damit ein Signal: Wir sind noch da!
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Wenig Fußball, viel Spannung im Nordduell!
64. Min: Wieder ein Bremer Abschluss, wieder kommt der nicht bis zum Tor. Diesmal ist es Grüll, der nach einem langen Ball links zwei Leute austanzt und mit dem Schuss nicht durchkommt.
63. Min: Schmid zieht von links in den Strafraum und aufs Tor, aber auch er wird beim Schuss geblockt.
62. Min: Mit ein wenig Glück arbeitet sich Werder links in den Strafraum der Gäste. Dort kommt zunächst Grüll zum Abschluss. Der abgeblockte Ball landet bei Stage mittig am Strafraum, doch auch dessen Versuch bleibt in der Pauli-Abwehr hängen.
60. Min: Njinmah hat Feierabend, für ihn ist nun Grüll im Spiel.
59. Min: Puertas vertändelt einen Konter, den er mit einem starken Ballbesitz selbst initiiert, dann nach langem Lauf in Richtung Strafraum zu unentschlossen ist, welche seiner drei Optionen als Passempfänger er nehmen soll, sodass er noch abgelaufen wird.
58. Min: Der FC St. Pauli hat bislang mehr vom Spiel. Werder zieht sich merklich zurück, macht die Räume eng. Die Gäste kommen aber nicht in Position, sodass das Gros an Ballbesitz den Hamburgern nicht viel bringt.
57. Min: Friedl fängt hinten einen Pass clever ab, verliert den Ball dann aber mit einem schlampigen Pass in die Spitze.
54. Min: Schmid stellt nach einem stark von Njinmah im Spiel gehaltenen Ball den Körper clever gegen Smith rein und verschafft sich Platz, aber Schiri Storks will ein Foul erkannt haben und pfeift den Österreicher zurück.
53. Min: Eine Kaars-Hereingabe von der rechten Seite begräbt Hein unter sich.
50. Min: Jetzt auch das erste Mal Gefahr im Bremer Strafraum, aber ein Grundlinien-Rückpass der Gäste findet keinen Abnehmer.
49. Min: Die Ecke bringt nichts ein.
48. Min: Wieder Puertas, diesmal links im Strafraum. Im Dribbling bleibt er hängen, holt aber einen Eckball raus.
47. Min: Schmid presst auf der rechten Angriffseite und erzwingt einen Ballverlust. Er bekommt den Ball und gibt in den Strafraum auf Puertas, der das Spielgerät stark mitnimmt, beim Abschluss aber abgeblockt wird.
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Die zweite Halbzeit im Nordduell läuft!
46. Min: In diesem Moment beginnt die zweite Halbzeit!
16.32 Uhr: Die Teams kehren langsam zurück auf den Platz. Gleich geht es weiter.
16.18 Uhr: Es ist eine knappe, aber verdiente Führung für Werder nach dem frühen Treffer zum 1:0 durch Samuel Mbangula (2.). Denn in der Folge einer über weite Strecken eher flachen Partie hätten Sugawara (9.) und Coulibaly (23.) das Ergebnis deutlicher gestalten können. Aber auch die Gäste sind nicht ganz ungefährlich, hätten durch Pereira Lage (7.) und Kaars (39., 41.) durchaus ausgleichen können. Es bleibt also spannend – zumal Felix Agu kurz vor der Pause den Platz verletzt verlassen musste.
16.17 Uhr: Nach zwei Minuten Nachspielzeit ist die erste Hälfe vorbei! Werder nimmt die knappste aller Führungen mit in die Kabine!
45.+1: Sinani probiert es für Pauli noch mal mit einem Kunstschuss mit dem Rücken zum Tor, trifft den Ball aber nicht richtig.
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Doppelchance für St. Pauli – Felix Agu verletzt raus!
45. Min: Es geht doch nicht weiter bei Felix Agu, der stark gespielt hat bis hierhin. Er wird das Feld nicht mehr betreten, für ihn kommt Isaac Schmidt.
44. Min: Hein wird angelaufen und bekommt den Ball im wirklich allerletzten Moment noch aus dem Strafraum!
43. Min: Agu hat sich abseits des Platzes noch mal hingelegt und wird weiterhin behandelt. Bremen aktuell in Unterzahl.
43. Min: Agu steht wieder. Es dürfte weitergehen bei ihm.
41. Min: Pauli kommt noch mal auf vor der Pause! Kaars bekommt einen Ball von der linken Seite hinter die Kette, ist eigentlich schon durch, wird dann aber von Agu doch noch gestellt, der den Abschluss abblocken kann. Danach fällt ihm der Stürmer aufs Bein, Agu wird behandelt.
39. Min: Doppelchance für die Gäste! Erst verpasst Kaars am Fünfer eine scharfe Hereingabe hauchzart. In der Folge bekommt Werder den Ball nicht weg, sodass Pyrka Sekunden später am aus tieferer Position zum Abschluss kommt, aber rechts knapp rechts vorbeizielt.
35. Min: Szenenapplaus für Agu, der hinten links einen Ball rustikal, aber fair erobert.
34. Min: Die Ecke von der rechten Seite von Schmid landet im Sechzehner bei Stage. Der will ablegen, trifft den Ball aber nicht richtig und gibt den Gästen die Möglichkeit zum Klären.
34. Min. Jetzt presst Werder mal und setzt Smith derart unter Druck, dass der einen Fehlpass ins Toraus spielt. Ecke für Bremen.
32. Min: Stage sucht mit einem Flachpass von der rechten Seite vor dem Sechzehner Schmid, aber die Gästeabwehr hat den Braten gerochen und klärt.
30. Min: Es bleibt über weite Strecken eine Partie, die sich zwischen den gefährlichen Räumen abspielt.
27. Min: Zunächst bleibt Puertas links mit einem Dribbling gegen drei Paulinaer hängen. Der Ball landet aber in der Mitte bei Stage, der aus 20 Metern einfach mal das rechte untere Eck anvisiert. Vasilj muss sich strecken, hält aber.
24. Min: Deutlich mehr Gefahr strahlen derzeit die Hausherren aus. St. Pauli wirkt ziemlich ideenlos im Spiel nach vorne.
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Starke Bremer drücken aufs nächste Tor
23. Min: Coulibaly hat das zweite Tor auf dem Fuß! Ein schwach geklärter Freistoß von Puertas fällt dem jungen Innenverteidiger sieben Meter vor dem Tor vor die Füße. Sein Abschluss geht aber ein gutes Stück aber den Kasten.
22. Min: Das Spiel gönnt sich eine Auszeit nach dem sehr schwungvollen Beginn.
19. Min: Die Führung geht bislang in Ordnung. Werder hat nicht wirklich viel vom Spiel, kommt aber über die Außen wieder und wieder in die gefährlichen Räume.
17. Min: Agu setzt sich in einem Zweikampf-Laufduell vorne links intensiv durch, hat dann viel Platz, findet mit seiner flachen Hereingabe von der Grundlinie in Richtung Elfmeterpunkt keinen Mitspieler.
16. Min: Das hier wenig spielerische Finesse die Partie prägt, liegt auch an den derzeit intensiv pressenden Gäste.
14. Min: Es ist eine umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Die Bremer lassen es mit der Fürhung im Rücken erst mal etwas ruhiger angehen im Spielaufbau.
12. Min: Puerta prüft mit seinem direkten Versuch die Standfestigkeit der Mauer.
11. Min: Freistoß für Werder links vorm Sechzehner.
9. Min: Fast das 2:0 für Werder, es geht rauf und runter! Schmid bringt mit einer tollen Körpertäuschung rechts wieder Njinmah ins Spiel, der es genauso probiert wie vor dem ersten Treffer und den Ball flach in die Mitte gibt. Puertas reiht leitet nach links weiter auf Agu, der in den Strafraum eindringt. Offenbar rechnen alle Verteidiger mit einem scharfen Pass hinter die Kette, aber der in Osnabrück geborene Linksverteidiger spielt quer an den Elfmeterpunkt, wo Sugawara viel, viel Platz hat, aber den Abschluss zu zentral aufs Tor bringt. Vasilj kann klären.
7. Min: Und plötzlich ist da die dicke Chance für Pauli zum Ausgleich! Pereira Lage wird mit einem Schnittstellenball rechts im Strafraum freigespielt, taucht frei vor Hein auf, aber der Winkel ist spitz, sodass der Bremer Schlussmann Sieger bleibt!
6. Min: Den ersten spielerisch gut vorgetragenen Hamburger Angriff über links entschärft Lynen, der beim Pass in die Mitte das Bein reinstellt.
3. Min: Es ist der früheste Treffer in dieser Saison für die Bremer, und es dürfte schwierig werden, diese Marke zu unterbieten. Knapp 100 Sekunden hat es gedauert.
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Blitzstart! Samuel Mbangula sorgt schnell für Ekstase!
2. Min: Njinmah wird auf der rechten Spielfeldseite freigespielt, treibt den Ball und spielt dann 20 Meter vor dem Ende des Platzes einen flachen Pass in die Mitte. Der wird von Smith abgefälscht und landet damit zentral 20 Meter vor dem Tor bei Mbangula, der ganz viel Platz hat, sich den Ball einmal vorlegt und dann präzise links unten trifft. Klasse Auftakt!
2. Min: TOOOOOOOR für Werder! Mbangula trifft früh zum 1:0!
1. Min: Noch hängt der Rauch der Bremer Pyrotechnik über dem Stadion, aber wir erkennen ziemlich sicher, dass Werder in den grünen Heimtrikots zunächst die Ostkurve im Rücken hat, auf die die in Weiß gekleideten Gäste zunächst spielen.
1. Min: Sören Storks gibt die Partie frei!
15.28 Uhr: Die Ostkurve zeigt ein riesiges, kunstvoll gestaltetes Spruchband, auf dem steht: „Grün und weiß glänzt, die dich feiernd besingt“. Hunderte Schwenkfahnen und ein wenig Pyrotechnik runden das beeindruckende Bild ab.
15.27 Uhr: ... und da kommen sie!
15.25 Uhr: Das Weserstadion ist ausverkauft und bereits nahezu komplett gefüllt. Die Fans haben Bock, wir auch. In fünf Minuten geht es los!
15.21 Uhr: Damit das klappt, sollte Bremen heute die Gegentorflut stoppen. 14-mal hat es bereits im Bremern Gehäuse geklingelt, das ist der schwächste Wert der Liga. Zum Vergleich: Bei St. Pauli sind es nur acht Gegentore.
15.16 Uhr: Werder steht mit vier Punkten aus fünf Spielen derzeit auf Tabellenplatz 15. St. Pauli hat einen Sieg mehr gesammelt und sich auf Platz 9 eingerichtet. Mit einem Heimsieg würde Werder nach Punkten gleichziehen, könnte sich sogar bei einem Sieg mit drei Toren Unterschied an den Gästen vorbeischieben in der Tabelle – aber vor allem erst mal für ein wenig Ruhe sorgen nach dem durchwachsenen Saisonstart.
15.10 Uhr: Zwei prägende Figuren bei den Gästen sind heute nicht dabei: Kapitän Jackson Irvine und Top-Tprschütze Andréas Hountondju sind heute angeschlagen nicht im Kader.
15.03 Uhr: Und: Viele der Paulianer Siege datieren noch aus geraumster Vorzeit, als die erste Liga noch Oberliga hieß. In der Bundesliga verlor Bremen von 18 Spielen nur ein einziges, gewann zwölf. Werder ist seit acht Pflichtspielen gegen St. Pauli ungeschlagen (vier Siege, vier Unentschieden). Die letzte Pflichtspielniederlage war ein 1:3 im Pokal-Viertelfinale im Januar 2006 gegen den damaligen Regionalligisten. Die letzte Niederlage in einem Punktspiel war ebenfalls ein 1:3 – damals im Jahr 1977. Damals standen noch illustre Namen wie Dieter Burdenski und Horst-Dieter Höttges für Werder auf dem Platz.
15.00 Uhr: Wir schauen auf die Statistik, und die macht absolut Mut für das heutige Spiel: Von 58 Pflichtspielen gewann Werder jedes zweite, also 29 Spiele. 13-mal gewann St. Pauli, die restlichen 16 Spiele fanden keinen Sieger.
14.57 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Parie ist Sören Storks. Ihm assistieren Nikolai Kimmeyer und Mitja Stegemann an den Seitenlinien. Der Vierte Offizielle heißt Timo Gansloweit. Im Kölner Keller sitzen Katrin Rafalski und ihr Assistent Markus Sinn.
14.50 Uhr: Wie es sich für ein Nordduell gehört, ist es nass, kühl und windig. Norddeutsches Grillwetter, wobei am Bremer Himmel in diesem Moment auch ein paar blaue Streifen erkennbar sind.
14.46 Uhr: Wir schauen noch auf die Aufstellung der Gäste. St.-Paul.-Trainer Alexander Blessin setzt auf folgendes Personal: Vasilj – Wahl, Smith, Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie – Kaars, Sinani, Pereira Lage. Auf der Bank sitzen zunächst Voll (ET), Dzwigala, Mets, Saliakas, Stevens, Ahlstrand, Metcalfe, Afolayan und Ceesay. Das bedeutet zwei Änderungen gegenüber dem jüngsten 1:2 gegen Bayer Leverkusen: Saliakas sitzt nur auf der Bank, Hountondji ist nicht im Kader. Kaars und Pyrka rücken in die Startelf.
14.43 Uhr: Werder-Coach Horst Steffen hat im Vergleich zum jüngsten Pflichtspiel, der 0:4-Niederlage beim FC Bayern München vergangenes Wochenende, keine einzige Änderung in der Startelf vorgenommen.
14.40 Uhr: Moin aus der DeichStube! Staubedingt sitzt der offizielle Tickerer jetzt erst am Rechner, aber die fleißigen und rechtzeitig losgefahrenen Kollegen haben euch ja bereits mit der Bremer Startaufstellung für das heutige Heimspiel am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen den FC St. Pauli versorgt. Ob es reicht, um die gute Heimserie gegen die Hamburger auszubauen? In 50 Minuten wird das Bild ein klareres.
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Die Aufstellung ist da!
14:23 Uhr: Und da ist sie auch schon - die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen: Hein – Sugawara, Friedl, Coulibaly, Agu – Lynen, Stage – Schmid, Puertas, Mbangula – Njinmah.
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli. Anpfiff im Bremer Weserstadion ist um 15.30 Uhr, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit der Werder-Startelf-Aufstellung. Alle Tore, News und Infos gibt es dann hier LIVE im Liveticker der DeichStube.
Werder Bremen gegen den FC St. Pauli - der Vorbericht:
Wegweiser für Werder Bremen: Heimspiel gegen St. Pauli bietet Chancen, Gefahren, Emotionen und knackige Ansagen
Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) auf den FC St. Pauli. Der Vorbericht zur Partie des 6. Bundesliga-Spieltags!
Knapp 20 Fans hatten vorbeigeschaut, mehr waren es nicht. Und es dauerte keine fünf Minuten, da setzte kollektives Staunen ein. „Krass, die machen echt Eierlaufen“, entfuhr es einem besonders irritierten Zuschauer hinter dem Zaun. Auf dem Trainingsgelände des SV Werder Bremen wurde im gleichen Moment gejohlt, gelacht und sich gegenseitig geneckt. Kurzum: Die Gemütslage beim Bundesligisten war unter der Woche trotz Rang 15 nach den ersten fünf Saisonpartien prächtig. „Das Aufwärmprogramm liegt im Bereich der Athletiktrainer. Das Gedankengut ist zwar noch nicht ganz bei mir angekommen, aber ich fand es amüsant“, sagte wenig später Chefcoach Horst Steffen über den morgendlichen Eiertanz – wohlwissend, dass am Samstag für derartige Späße frühestens ab 17.15 Uhr wieder Platz ist. Werder steht ein ebenso attraktives wie kniffliges Heimspiel gegen den FC St. Pauli ins Haus (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) – und die Hamburger kommen mit reichlich Selbstbewusstsein und knackigen Aussagen im Gepäck ins Weserstadion.
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC St. Pauli: Hamburger wollen nach knapper Niederlage gegen Leverkusen in Bremen punkten
Nun sind es keine Giftpfeile, die vom Millerntor in Richtung Osterdeich fliegen, aber bei den Kiezkickern wurde zuletzt kein Zweifel daran gelassen, wer den Sieg davontragen wird. So hatte St. Paulis Trainer Alexander Blessin jüngst unmittelbar nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Leverkusen angekündigt: „Dann holen wir uns die Punkte eben in Bremen.“ Horst Steffen lassen derartige Sätze völlig kalt. „Ein Trainer darf das sagen, wenn er mit seiner Mannschaft ein Spiel verliert, bei dem es 14:5 Torschüsse für das eigene Team gab“, meinte der 56-jährige Cheftrainer des SV Werder Bremen. „Aber wir sind eben auch der Gegner und haben etwas dagegen, das hat er so vielleicht nicht auf dem Schirm gehabt.“
Noch markiger waren übrigens die Worte des Hamburger Offensivakteurs Martijn Kaars gewesen, der dem SV Werder Bremen attestierte, im Vergleich zu Bayer „kein Top-top-Team“ zu sein, weshalb die Chancen nun größer seien zu gewinnen. An der Elbe wurde in der Folge medial intensiv diskutiert, ob der Niederländer nun überheblich gewesen sei oder schlichtweg Recht habe. Sein Coach versuchte am Donnerstag, die Gemüter zu beruhigen. „Ohne despektierlich zu sein, sind Leverkusen, Dortmund oder auch die Bayern in einer anderen Kategorie. So hat er es auch gemeint, dass Bremen und wir Mannschaften sind, die auf Augenhöhe sind“, erklärte Blessin. „Und das kann man schon sagen, ohne hochnäsig oder arrogant an die Sache ranzugehen. Das haben wir uns auch verdient. Letztes Jahr war das noch anders, als wir ein Aufsteiger waren. Jetzt ist es eher ausgeglichen.“ Und der 52-jährige Trainer des FC St. Pauli schob noch hinterher: „Selbstvertrauen ist das eine, die Leistung auf dem Platz das andere. Das wird entscheidend sein. Wir brauchen einen guten Tag. Mit der Leistung aus der Vorwoche können wir in Bremen was klauen.“
Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC St. Pauli - Trainer Horst Steffen fordert: „Wir sollten jetzt unsere Qualitäten zu zeigen“
Ob die verbalen Signale des FC St. Pauli nun in gedruckter Form einen Weg an der Kabinentür des SV Werder Bremen finden, ist nicht überliefert – für einen zusätzlichen Motivationsschub könnten sie aber fraglos sorgen. Horst Steffen glaubt jedoch auch so an einen emotionsgeladenen Fußballnachmittag. „Wir wollen das Stadion mitnehmen wie gegen Leverkusen, wo alle laut waren. Die Leute sollen von uns angesteckt werden“, sagte er in Erinnerung an die spektakuläre Aufholjagd zum 3:3. „Das hat viel Energie freigesetzt. Genau das brauchen wir auch am Samstag.“ Quasi als Vorleistung fordert der Coach von seinen Profis eine konzentrierte und vor allem technisch saubere Vorstellung ein. „Dass die Mannschaft des FC St. Pauli gut verteidigt, hat sie letzte Saison schon als zweitbeste Abwehr bewiesen. Auch in dieser Saison wirkt es wieder sehr stabil auf mich“, meinte er anerkennend. „Da werden wir sehr genau arbeiten müssen, insbesondere bei den kurzen Pässen, damit wir uns da durchkombinieren können.“
Werder Bremen stehen spannende Wochen bevor, Kapitän Marco Friedl hatte sie zuletzt gar als „richtungsweisend“ bezeichnet. So weit mochte sein Trainer nicht gehen, doch er unterstrich mit Blick auf den Oktober-Dreierpack gegen den FC St. Pauli, den 1. FC Heidenheim und Union Berlin: „Jetzt kommen Gegner, wo wir zeigen können, was wir draufhaben. Das heißt nicht, dass es jetzt leichter wird. Aber gegen Teams wie Frankfurt und Bayern auf diesem Niveau kann man halt auch verlieren. Jetzt sollten wir unsere Qualitäten zeigen und Punkte holen.“ Damit auch künftig noch im Training befreit gelacht werden kann. (mbü)
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