Werder verliert gegen Stuttgart
Ex-Bremer Undav ebnet den Weg: Schwacher SV Werder verliert verdient gegen gnädige Stuttgarter
Verdiente Niederlage! Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 13. Spieltags gegen den VfB Stuttgart mit 0:2 (0:1) verloren. Der Spielbericht der DeichStube.
Stuttgart/Bremen – Es bleibt dabei: Der SV Werder Bremen kann in dieser Saison auswärts einfach nicht gewinnen und hat sich auch im sechsten Spiel in der Fremde beim VfB Stuttgart einmal mehr erschreckend harmlos präsentiert. Gegen den starken Tabellendritten aus dem Schwabenland war das Team von Trainer Ole Werner völlig chancenlos und verlor nach Toren von Deniz Undav (17.) und Serhou Guirassy (75.) letztlich nur 0:2 (0:1). Besonders ernüchternd an dieser fünften Auswärtsniederlage der Saison: Werder ließ sie gefühlt einfach über sich ergehen.
Bei seiner Startaufstellung hatte Ole Werner im Vergleich zur Vorwoche eine große Überraschung aus dem Hut gezaubert: Für den belgischen Nationalspieler Olivier Deman, der beim 0:3 gegen Bayer Leverkusen nicht seinen besten Tag erwischt hatte und dem zudem ein kurioses Eigentor unterlaufen war, setzte der Werder-Coach erstmals seit ganz langer Zeit mal wieder auf Felix Agu. Der gebürtige Osnabrücker stand letztmals am 29. April 2022 in der Startelf des SV Werder Bremen - damals spielten die Grün-Weißen noch in der 2. Liga und unterlagen Holstein Kiel im Wohninvest Weserstadion mit 2:3. In der Bundesliga durfte der Außenverteidiger zuletzt vor mehr als zweieinhalb Jahren von Beginn an ran: Bei der 1:4-Heimniederlage gegen RB Leipzig im April 2021. „Für Felix spricht sein Tempo, gerade auf der Seite mit Silas. Er hat es letzte Woche gegen Jeremie Frimpong sehr gut gemacht nach seiner Einwechslung. Von daher haben wir uns heute für ihn entschieden“, erklärte Werner vor dem Anpfiff am Sky-Mikrofon und ergänzte im Hinblick auf Deman: „Olivier hat sehr viel Spiele gemacht zuletzt, auch mit der Nationalmannschaft. Ihm hat ein bisschen Power gefehlt, er hat auch im Training häufiger mal ausgesetzt.“
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Deniz Undav bringt Gastgeber in Führung
Und Startelf-Rückkehrer Agu stand in der mit 50.000 Zuschauern ausverkauften MHP-Arena direkt mal im Mittelpunkt, als er den einschussbereiten Silas Katompa Mvumpa in letzter Sekunde noch entscheidend störte (7.). VfB-Coach Sebastian Hoeneß setzte bei den Stuttgartern erstmals in dieser Saison auf die Doppelspitze Serhou Guirassy und Deniz Undav. Und das Stuttgarter Sturmduo zeigte gleich von Anfang an seine Klasse: Mit einem sehenswerten Doppelpass ließen der Achimer Undav und 15-Tore-Mann Guirassy die Abwehr des SV Werder Bremen ganz alt aussehen – allein Guirassys Abschluss misslang (10.). Wenig später machten es die Hausherren dann besser. Einen eigentlich harmlosen Schuss von Waldemar Anton aus 20 Metern ließ Zetterer zur Seite abprallen, wo ausgerechnet Deniz Undav, der einst in der Werder-Jugend gespielt hatte und dort aussortiert worden war, am zweiten Pfosten schneller als Veljkovic schaltete und im zweiten Versuch zur verdienten Führung einschoss (17.). Da sah die neue Bremer Nummer eins ganz und gar nicht gut aus. Möglich gemacht hatte den Angriff allerdings überhaupt erst Leonardo Bittencourt, dem ein haarsträubender Fehlpass unterlaufen war.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Werder harmlos - VfB mit sehr deutlichem Torchancen-Plus
Und Werder Bremen? Wackelte auch in der Folge bedenklich! Erst rettete Kapitän Marco Friedl in höchster Not gegen Silas (20.), dann zappelte der Ball erneut im Bremer Netz - Guirassy hatte das vermeintliche 2:0 für den VfB Stuttgart erzielt, doch der guineische Nationalstürmer hatte zuvor hauchzart im Abseits gestanden (21.). Die Bremer wirkten aber weiter überhaupt nicht auf der Höhe und waren gefühlt immer einen Schritt zu langsam. Nächstes Beispiel? Nach einem erneuten Bittencourt-Ballverlust konterte der VfB schnell über den sehr auffälligen Silas, der Jung mit mehreren Haken stehen ließ und gerade noch von Veljkovic am Einschuss gehindert werden konnte (34.). Dann kam Werders einzige halbwegs nennenswerte Offensivszene im ersten Abschnitt: Eine Bittencourt-Flanke rutschte durch zu Rafael Borré, dessen Schuss aus aussichtsreicher Position allerdings geblockt wurde (35.).
Und so blieb es beim gewohnten Bild – und die nächste Stuttgarter Welle spülte über Werders bisweilen überforderte Hintermannschaft hinweg. Die nimmermüden Undav, Silas und Guirassy kombinierten sich wieder einmal durch, doch Guirassys Schuss kullerte erneut knapp am langen Pfosten vorbei (40.). Weil Zetterer dann Pascal Stenzels Distanzhammer festhielt (44.) und wenig später auch stark gegen Undav parierte (45.), ging es aus Sicht des SV Werder Bremen nur mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeit, was zweifelsohne noch das Beste an dieser indisponierten Vorstellung war. 14:1 Torschüsse für den VfB Stuttgart, dazu ein Expected-Goals-Wert von 2,67 zur Halbzeit untermauerten diese Wahrnehmung.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Serhou Guirassy erhöht per Elfmeter zum 2:0
Ohne personelle Veränderungen tauchte Werder Bremen nach dem Seitenwechsel dann erstmals gefährlich vor des Gegners Tor auf, doch Weisers Schuss wurde von Stenzels langem Bein zur Ecke gelenkt (48.). Wer jetzt auf einen Hallo-Wach-Effekt gehofft hatte, sah sich allerdings getäuscht: Der gastgebende VfB Stuttgart machte genauso dominant weiter wie in Durchgang eins. Und Werder hatte dem wenig bis nichts entgegenzusetzen. Und so gehörte Guirassy die erste große Gelegenheit in Hälfte zwei: Perfekt vom starken Silas per Hacke in Szene gesetzt schlenzte der sonst so treffsichere Stürmer aus sieben Metern rechts am Tor vorbei. Das hätte das 2:0 sein müssen (51.). Zehn Minuten später bediente Silas erneut Guirassy, der aber wieder am Tor vorbeischoss. Ole Werner reagierte dann auch personell und brachte Niklas Stark und Justin Njinmah für Milos Veljkovic und den unsichtbaren Marvin Ducksch in die Partie (63.).
Kurze Zeit später kam Werder Bremen dann mal wieder zu so etwas wie einer Torannäherung: Allerdings verzog Agu nach einer Weiser-Flanke deutlich (67.). Wenig später brachte Werner dann Deman für Agu (71.). Doch die Wechsel hatten zunächst nicht die gewünschte Wirkung, im Gegenteil: Nach einem unnötigen Zetterer-Fehlpass, brachte Stark in einer seiner ersten Szenen Serhou Guirassy im Strafraum zu Fall – und es gab Elfmeter für den VfB Stuttgart. Nach minutenlangen Diskussionen trat der Gefoulte schließlich selbst an und lupfte cool in die Mitte – 2:0 (75.).
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Bremer lange Zeit leblos - völlig berechtigte Niederlage
„Um gegen Stuttgart gewinnen zu können, brauchen wir eine gute Kompaktheit und möglichst enge Abstände zwischen den Mannschaftsteilen“, hatte Ole Werner vor dem Spiel gemahnt und gefordert: „Wir müssen gut im eigenen Ballbesitz sein, möglichst wenig Ballverluste haben, um Stuttgarts schnelle Spieler nicht in Kontersituationen kommen zu lassen.“ Nach 90 Minuten in Stuttgart bleibt festzuhalten: All die guten Vorsätze konnten die lange Zeit leblosen Bremer zu kaum einem Zeitpunkt der Partie umsetzen, weswegen an der völlig berechtigen Niederlage gar nichts nicht zu rütteln war. Darüber konnten auch die beiden Halbchancen von Stage jeweils nach Njinmah-Vorlage (83. und 88.), ein Schmid-Schuss aus der Distanz (90.+2) und ein Kopfball des eingewechselten Dawid Kownacki (90.+3) in der Schlussphase nicht mehr hinwegtäuschen.
Nach nunmehr 13 Saisonspielen hat Werder Bremen weiterhin elf Punkte auf dem Konto, rangiert damit auf Tabellenplatz 13, könnte am Sonntag aber noch auf Rang 14 abrutschen. Am kommenden Spieltag geht es für die Bremer nun mit einem ganz wichtigen Heimspiel gegen den Abstiegskampfkonkurrenten FC Augsburg weiter. Anstoß der Partie ist am Samstag, 9. Dezember, um 15.30 Uhr (im DeichStube-Liveticker). (mwi/mbü)
SV Werder Bremen: Zetterer – Veljkovic (63. Stark), Friedl, Jung – Weiser, Stage (89. Lynen), Agu (67. Deman) – Bittencourt, Schmid – Ducksch (63. Njinmah), Borré (89. Kownacki)
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Werder Bremen verliert gegen VfB Stuttgart: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Der SV Werder Bremen im DeichStube-Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Alle Tore, News und Infos vom Bundesliga-Spiel am Samstag - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube. Der Endstand ist 2:0 für Stuttgart.
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20.27 Uhr: Damit verabschiedet sich der Tickerer für heute. Wir lesen uns an gleicher Stelle kommenden Samstag wieder, wenn Werder den FC Augsburg empfängt. Bis dahin: alles Gute!
20.26 Uhr: Da war nicht viel drin heute für Werder, das muss man einfach nüchtern festhalten. Stuttgart war über weite Strecken des Spiels die klar bessere Mannschaft, hatte gerade in der ersten Halbzeit eine Vielzahl erstklassiger Torchancen, nutzte davon in Person von Undav allerdings nur eine (17.). In der zweiten Halbzeit änderte sich am Bild nur wenig, auch wenn der VfB-Druck etwas weniger wurde. Eine harte Elfmeterentscheidung sorgte für das 0:2 durch Guirassy aus Werder-Sicht (75.). Njinmah brachte anschließend offensiv zwar noch etwas Schwung, aber gegen klar überlegene Schwaben reichte auch das nicht. Mit dem 0:2 ist Bremen noch gut bedient.
20.25 Uhr: Und das war es! Werder verliert völlig verdient bei starken Stuttgartern mit 0:2!
90.+3: Schmid und Kownacki kommen beide jeweils noch mal zu Abschlüssen, aber beide Male ist Nübel zur Stelle: Schmid probiert es aus der Distanz, Kownacki aus kurzer Distanz per Kopf.
90.+1: Fünf Minuten Nachspielzeit werden angezeigt.
89. Min: Werder wechselt noch mal. Stage und Borré gehen, Kownacki und Lynen nun mit dabei. Und auch Stuttgart wechselt. Rouault kommt für Stenzel.
88. Min: Die beste Werder-Chance, und wieder über links über Njinmah. Der bricht durch, legt den Ball zurück auf Stage, der frei zum Abschluss kommt, aber nur auf Nübel zielt, der den Ball festhält.
86. Min: Stenzel sieht Gelb nach einem Foul an Njinmah.
85. Min: Sehr gute Chance für Werder! Njinmah wird wieder links geschickt und hebt den Ball aus spitzem Winkel aufs lange Eck, wo er nur kann am Pfosten vorbeifliegt!
83. Min: Njinmah treibt den Ball über links mit Tempo, geht rein in die Box, schließt dann ab, aber trifft nur das hintere Außennetz.
81. Min: Erst mal wieder Stuttgart. Jeong flankt von der Sechzehnerkante an den Fünfer, dort ist aber Zetterer zur Stelle und nimmt die Kugel auf.
81. Min: Wir befinden uns in den letzten zehn Minuten. Passiert da noch was?
79. Min: Die Ecke von rechts lässt Schmid am Fünfer über den Scheitel rutschen. Das geht auf Kosten einer weiteren Ecke. Die wird aber nicht gefährlich.
78. Min: Es gibt wieder einen Eckball für Werder. Vorher aber kommen Leweling und Jeong bei Stuttgart, Silas und Führich haben Feierabend.
77. Min: Wir notieren das mal als gute Chance: Schmid nimmt rechts einen Ball mit der Brust klasse mit und legt ihn damit an seinem Gegenspieler vorbei. Er hebt den Kopf und sieht an der Mitte der Sechzehnerkante Stage, der eine gute Abschlussposition hat, aber den Ball nicht richtig trifft.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Liveticker: Elfmetertor vergrößert Werders Sorgen
75. Min: Der Kontakt ist unstrittig, die Entscheidung aber dennoch eine harte. Nützt nichts: Werder liegt nun 0:2 hinten, der Berg, den die Bremer nun erklimmen müssen, um noch zu punkten, scheint unüberwindbar hoch.
74. Min: Tor für Stuttgart. Guirassy tritt an und trifft lässig zum 2:0.
73. Min: Guirassy hebt ordentlich ab, der Kontakt ist aber unstrittig. Die Entscheidung steht daher. Elfmeter für Stuttgart.
72. Min: Dankert zeigt auf den Bremer Elfmeterpunkt. Stark soll Guirassy gefoult haben. Die Bremer protestieren. Wir haben Verständnis. Bleibt es bei der Entscheidung?
71. Min: Auch Agu hat Feierabend, Deman nun dabei.
71. Min: Eine gute Nachricht für Werder: Undav verlässt den Platz, für ihn ist nun Stiller auf dem Platz. Mittelstädt ist ebenfalls draußen und Vagnoman kommt.
70. Min: Das hatten wir lange nicht mehr: eine gute Abschlusschance der Schwaben. Silas bekommt den Ball von Undav rechts serviert, hat aber Probleme bei der Annahme und setzt den Aufsetzer rechts am Tor vorbei.
68. Min: Njinmah wird steil geschickt, ist im Eins-gegen-eins gegen Anton, stolpert aber, Chance vertan. Er muss zudem behandelt werden.
66. Min: Ein Abschluss für Werder, wenn auch nicht unbedingt ein gefährlicher. Weiser hat rechts Platz und flankt an den Elfmeterpunkt. Dort rutscht der Ball durch zu Borré, der ihn aus der Drehung direkt nimmt, aber deutlich übers Tor nagelt.
63. Min: Jetzt reagiert Ole Werner. Veljkovic und der komplett wirkungslose Ducksch verlassen den Platz, dafür nun Njinmah und Stark im Spiel.
61. Min: Wir notieren die nächste VfB-Großchance. Initiiert durch Silas, bekommt Guirassy rechts in der Box den Ball, wird nicht angegriffen und nutzt den Platz für einen strammen Flachschuss aufs lange Eck. Der wird noch abgefälscht und geht nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Die folgende Ecke bringt zum Glück deutlich weniger Gefahr.
60. Min: Die wird zwar in der Statistik notiert, aber nicht unter „torgefährlich“. Werder ist hier gerade maximal harmlos unterwegs.
59. Min: Immerhin: Es gibt mal eine Ecke für Werder.
58. Min: Und jetzt bringt Veljkovic seine Kollegen mit einem Querpass in Bedrängnis, den Silas zu erlaufen versucht, aber gerade so nicht bekommt. Au weia, Werder!
54. Min: Die nächste richtig gute Gelgenheit für den VfB. Guirassy kommt rechts durch, legt den Ball am herauseilenden Zetterer vorbei und Jung rettet kurz vor der Linie. Die Fahne des Assistenten geht zwar hoch, aber diese Entscheidung hätte der VAR einkassiert, denn die Wiederholung zeigt: Das war kein Abseits beim Pass auf Guirassy.
51. Min: In derselben Minute brennt es wieder im Strafraum. Ihr könnte die Namen sicher nicht mehr lesen, aber es sind wieder Silas und Guirassy. Erster spielt mit der Hacke traumhaft hinter die Kette und in den Lauf von Letztgenanntem, der von links den Schlenzer ansetzt, aber knapp rechts vorbei schießt.
51. Min: Stenzel spielt einen langen Ball in die Spitze, der den völlig freien Undav hinter der Werder-Kette erreicht, aber der Ball ist sehr scharf gespielt und Undav muss den aus der Drehung und dem Lauf mitnehmen, was nicht gelingt, Zetterer nimmt die Kugel auf.
49. Min: Immerhin: Der erste Abschluss des Durchgangs gehört Werder. Weiser hat links Tempo und Platz, versucht es von der Sechzehnerkante, holt damit aber nur eine Ecke raus. Die bringt nichts ein.
47. Min: Bittencourt verliert erst die Kugel und foult dann abseits des Balles. Es gibt Freistoß für Stuttgart.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Liveticker: Die zweite Halbzeit läuft – wie antwortet Werder?
46. Min: Mit einer Pryo-Show der Werder-Fans beginnt dieser zweite Durchgang in diesem Moment!
19.33 Uhr: Die Teams kehren zurück auf den Platz.
19.22 Uhr: Puh, durchatmen. Man kann Werder kaum Vorwürfe machen, denn es sind nicht unbedingt krasse Fehler, die zu dieser Chancenflut Stuttgarts geführt haben. Aber Gerade Silas, Undav und Guirassy machen es da vorne richtig, richtig gut, kombinieren sich unaufhaltsam durch Werders Hintermannschaft und bereiten den Bremern mit ihrem Tempo große Sorgen. Das Beste: Noch hat Werder hier Möglichkeiten auf einen Punktgewinn, denn es steht nur 0:1 nach dem Treffer von Undav (17.). Aber dafür muss die Ole-Werner-Elf ein ganz anderes Gesicht zeigen in der nächsten Halbzeit, denn so ist es nur eine Frage der Zeit, bis Stuttgart zum zweiten Mal einnetzt.
19.17 Uhr: ... die kommenden 15 Minuten braucht sich Werder keine Sorgen machen. Bastian Dankert pfeift zur Halbzeitpause.
45.+1: Und weil es so schön war: Der nächste Stuttgarter Angriff nach einer kurzen, knackigen Kombination bringt Undav in Position, der das kurze Eck aus der Distanz anvisiert, Zetterer lenkt den Ball mit einem guten Reflex zur Ecke. Aber es gibt auch eine gute Nachricht, denn ...
44. Min: Bleiben wir bei Stuttgarter Dauerdruck: Stenzel probiert es aus der zweiten Reihe, Zetterer hat Mühe, aber hält den Ball.
43. Min: Dieses Trio wird Werder noch weitere Schwierigkeiten bereiten: Silas marschiert über rechts, legt ab auf Undav, der den Ball noch eine Station weiter zu Guirassy abtropfen lässt. Auf engstem Raum das Ganze, der Abschluss geht übers Tor, aber diese Angriffe haben dennoch Hand und Fuß.
40. Min: Das ist einfach traumhaft, was Stuttgart da in der Offensive macht! Ein langer Ball tropft zu Undav, der ihn nach rechts auf Silas rausspielt. Der wartet, bist Guirassy seinen Weg und die Werder-Abwehr kreuzt und bekommt ihn dann im perfekten Moment rechts serviert. Der Winkel ist dann zwar sehr spitz, der Abschluss aber trotzdem gefährlich und kullert nur hauchzart am langen Eck vorbei.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Liveticker: Stuttgart macht weiter Druck, Werder wird offensiver
37. Min: Das waren jetzt zwei, drei gute Offensivaktionen der Bremer in den vergangenen fünf Minuten. Gleichzeitig spielt der VfB nicht mehr ganz so druckvoll. Vielleicht geht ja noch was vor der Pause für die Gäste.
35. Min: Und da ist die erste richtig gute Werder-Chance! Bittencourt flankt von rechts, Stuttgarts Verteidiger segeln in der Mitte unter dem Ball durch. Den nimmt Borré mit der Brust an, legt ihn sich auf den rechten Fuß und schießt aus zehn Metern, wird aber ebenfalls abgeblockt. Schade!
34. Min: Im Gegenzug wird es auf der anderen Spielfeldseite wieder gefährlich! Silas wuselt sich durch den Sechzehner, kommt zu Abschluss, wird aber in höchster Not geblockt.
34. Min: Werder kombiniert sich sehenswert über die rechte Seite nach vorne, Schmid wird steil geschickt, kommt aber gerade so im Laufduell nicht mehr an den Ball.
30. Min: Der Schwung ist auf beiden Seiten raus, aber Stuttgart ist hier weiterhin klar tonangebend, sehr ballsicher, Werder kann dieses Tempo nicht mitgehen.
27. Min: Schmid rauscht mit Mittelstädt zusammen und muss kurz behandelt werden.
25. Min: Agu mit einem Seitenwechsel per Flanke auf Weiser, der den Turbo zündet und von der Grundlinie im hohen Bogen vors Tor flankt. Dort bedrängt Borré den Stuttgart Torhüter Nübel, sodass Schiri Dankert Offensivfoul pfeift. Immerhin mal wieder ein kleines offensives Lebenszeichen und Entlastung für Werder.
24. Min: Nach einem Freistoß bekommt Guirassy am Fünfer den Ball, aber wieder hatte der Angreifer im Abseits gestanden.
23. Min: Werder ist hier derzeit völlig überfordert, mit dem 0:1 noch gut bedient. Stuttgart hat sich nach lockerem Anfang mittlerweile in einen Rausch gespielt.
21. Min: Der Ball liegt im Tor, Guirassy lässt sich für das 2:0 feiern, aber der Jubel ist nur kurz, er hatte im Abseits gestanden. Vorausgegangen war ein krasser Abwehrfehler, als Zetterer, Friedl und Jung gleichzeitig in eine Halbfeldflanke hechten, aber den Ball verpassen. Guirassy musste nur noch ins leere Torn drücken, aber die Fahne geht richtigerweise hoch.
20. Min: Und das muss jetzt bereits das 2:0 sein. Silas bekommt einen Steckpass erlaufen und steht frei vor Zetterer, sein Heber geht aber ganz knapp links am Tor vorbei. Es gibt Eckball, der Werder-Schlussmann war wohl noch dran.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Liveticker: Werder gerät früh in Rückstand
17. Min: Jetzt ist es passiert. Stuttgart erzielt das 1:0, Undav trifft. Zunächst hat Guirassy nach einem Ballverlust von Agu die Chance, aber Zetterer hält im Eins-gegen-eins. Der Ball ist dann aber ziemlich schnell wieder weg, Stuttgart darf noch mal. Anton zieht aus 18 Metern ab, Zetterer lässt den Ball zur Seite prallen, dort steht Undav und staubt in Bedrängnis im Fallen ab.
15. Min: Die bringt keine Gefahr für Zetterers Tor.
14. Min: Die nächste Stuttgarter Ecke.
13. Min: Weiser versucht es mit einer Flanke aus dem rechten Halbfeld, die gerät für Borré aber ein bisschen zu weit.
11. Min: Das muss jetzt aber das 1:0 für Stuttgart sein! Undav und Guirassy spielen einen doppelten Doppelpass, der Ball läuft am Sechzehner richtig gut, Werder kann nur zuschauen. Dann legt Undav den Ball wieder auf den freigelaufenen Guirassy, aber Veljkovic berüht den Ball noch leicht und so kann der Torjäger der Schwaben den Ball nicht freistehend aus kurzer Distanz ins Tor stochern.
9. Min: Auch nicht ungefährlich! Führich tritt sie von rechts flach in Richtung Elfmeterpunkt. Dort steht Undav und nimmt den Ball direkt, setzt ihn aber knapp rechts vorbei.
9. Min: Der erste Eckball für Stuttgart.
6. Min: Riesenchance für Silas! Er erläuft einen Steckpass und steht in der Mitte frei vor Zetterer, aber der mitgelaufene Agu ist flott bei ihm, bedrängt ihn und bereinigt die Situation fair!
5. Min: Bittencourt verliert im Mittelfeld den Ball, aber die Aktion bleibt ohne Konsequenz, weil Stuttgart im Angriff einen Fehlpass genau ins Seitenaus produziert.
3. Min: Guirassy hebt den Ball über die Abwehr nach links auf Führich, der zum Abschluss kommt, aber von Jung geblockt wird.
3. Min: Bittencourt spielt einen Doppelpass mit Agu, der aber am Sechzehner abgegrätscht wird.
1. Min: Und direkt der erste Vorstoß von Werder, aber Borré kann den Ball an der Grundlinie nicht festmachen.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Liveticker: Die Partie in Stuttgart läuft
1. Min: Dankert gibt die Partie frei!
18.29 Uhr: Die beiden Kapitäne Friedl und Anton sind bei Bastian Dankert bei der Seitenwahl.
18.27 Uhr: ... und da kommen sie!
18.26 Uhr: Mindestens 6000 Werder-Fans machen schon richtig Stimmung in der mit 60.000 Zuschauern ausverkauften Stuttgarter Arena.
18.23 Uhr: Die Spieler sind bereits in den Katakomben verschwunden, das Stadion füllt sich. In wenigen Minuten geht es los!
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Liveticker: Ole Werner will „‘ne Schüppe drauflegen“
18.21 Uhr: Dann lässt er sich noch entlocken, weshalb er heute auf Felix Agu gesetzt hat: „Für Felix spricht sein Tempo“, so Werner, der auch die gute Leistung nach seiner Einwechslung in der vergangenen Woche beim 0:3 gegen Leverkusen betont. Zudem sei auch die Tatsache, dass Deman zuletzt etwas müde gewirkt habe, ein Faktor gewesen.
18.18 Uhr: Um erfolgreich zu sein, empfiehlt Werder, die Geschwindigkeit Stuttgarts zu kontrollieren und in eigenem Ballbesitz sauber zu bleiben. Angesprochen auf die schlechte Jahresbilanz von Werder meint er, dass es nichts bringe, über das Kalenderjahr zu sprechen. Stattdessen betont er den Blick auf die jüngsten Spiele, in denen zwar die Ergebnisse nicht immer gepasst haben, aber die Mannschaft konstanter gespielt habe. „Jetzt geht es darum, noch ‘ne Schüppe draufzulegen“, sagt er.
18.15 Uhr: Werder-Trainer Ole Werner spricht am Sky-Mikro. „Der VfB Stuttgart ist diese Saison eine Spitzenmannschaft“, will er festgestellt haben, er spricht von einer „Riesenaufgabe“, aber auch davon, dass Werder sich vorgenommen habe, die drei Punkte zu holen.
18.05 Uhr: Die Gesamtbilanz beider Vereine könnte ausgeglichener nicht sein: 112-mal haben beide Teams gegeneinander gespielt. Beide gewannen je 39 Partien, 34 Spiele fanden keinen Sieger. Von 55 Auswärtsspielen gewann Werder zwölf und verlor 26.
18.00 Uhr: Etwas erfreulicher ist der Blick auf die jüngere gemeinsame Historie: Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams im Februar hat Werder für sich entschieden – 2:0 hieß es nach Toren von Stage und Ducksch in Stuttgart.
17.55 Uhr: Kein Mutmacher ist der Blick auf die Auswärtstabelle: Mit nur einem Pünktchen aus fünf Spielen steht lediglich Heidenheim dank des schlechteren Torverhältnisses noch schlechter da als Bremen. In der Heimtabelle ist Stuttgart auf einem soliden fünften Platz platziert.
17.48 Uhr: Werder steht nach den Siegen von Köln (1:0 gegen Darmstadt) und Bochum (3:1 gegen Wolfsburg) ein wenig mehr unter Druck als noch vor dem Spieltag. Zwei Punkte trennen Werder vom Relegationsplatz. Mainz (gegen Freiburg) könnte morgen nach Punkten noch gleichziehen, sollte Werder heute verlieren. Bei einem Auswärtssieg heute würde Werder allerdings Bochum wieder überholen, mehr als Platz 12 ist allerdings nicht drin heute.
17.40 Uhr: Noch ein Blick auf das Schiedsrichtergespann: Die oberste Entscheidungsgewalt hat heute Bastian Dankert inne. Ihm assistieren an den Seitenlinien René Rohde und Marcel Unger. Vierter Offizieller ist Robert Hartmann. Der VAR heißt Sören Storks, er erhält Unterstützung durch Christian Fischer.
17.35 Uhr: Damit sieht Werder sich mit dem hochgelobten Duo Guirassy/Undav konfrontiert. Beide zusammen stehen für insgesamt 22 Tore. Nur die Kombination Kane/Sané des FC Bayern ist torgefährlicher (26 Tore). Werder kommt insgesamt auf nur 18 Treffer.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Liveticker: Die Aufstellungen sind da!
17.28 Uhr: Und auch die von Sebastian Hoeneß trainierten Gäste haben ihre Startaufstellung bekanntgegeben. Sie beginnen so: Nübel – Mittelstädt, Zagadou, Anton, Stenzel – Führich, Millot, Karazor, Silas – Guirassy, Undav. Den Kader ergänzen Bredlow (ET), Rouault, Stergiou, Vagnoman, Haraguchi, Jeong, Stiller, Kastanaras und Leweling.
17.24 Uhr: Das ist eine große Überraschung: Der von seiner Patellasehnenverletzung genesene Felix Agu spielt heute von Beginn an! Es ist der erste Startelfeinsatz für den gebürtigen Osnabrücker seit dem 29. April 2022 beim 2:3 gegen Holstein Kiel.
17.22 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da! Ole Werner vertraut zu Beginn folgendem Personal: Zetterer – Veljkovic, Friedl, Jung – Weiser, Stage, Agu – Schmid, Bittencourt – Ducksch, Borré. Auf der Bank nehmen zunächst Platz Dos Santos Haesler (ET), Stark, Deman, Groß, Keita, Lynen, Kownacki, Njinmah und Woltemade.
17.20 Uhr: Moin aus der DeichStube! Der SV Werder ist heute am 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga zu Gast beim VfB Stuttgart – keine ganz leichte Aufgabe gegen die überraschend guten Schwaben.
Der SV Werder Bremen ist am heutigen Samstagabend im Bundesliga-Topspiel beim VfB Stuttgart zu Gast. Anpfiff in der MHP-Arena Stuttgart ist um 18.30 Uhr. Der Live-Ticker startet hier gegen 17.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen der beiden Teams. Alle Infos zur Partie wie Tore, Highlights und News gibt es heute hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im DeichStube-Liveticker: Ole Werner vor der Partie: „Extrem wichtige Spiele für uns“
Der SV Werder Bremen ist am Samstag (18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) im schwierigen Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart gefordert und Trainer Ole Werner schärft die Sinne - der Vorbericht der DeichStube.
Bremen – In riesigen Schritten kommt das Jahresende näher, eine kurze Gelegenheit zum Durchschnaufen. Doch wirklich angenehm und erholsam dürfte die Pause für den SV Werder Bremen nur sein, wenn die Punkteausbeute bis dahin stimmt. Vier Partien stehen noch auf dem Programm, nach dem jetzigen Duell mit dem VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) folgen noch Spiele gegen den FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig. Da gibt es viel zu gewinnen – aber eben auch viel zu verlieren. „Ich sehe es schon so, dass das Richtung Weihnachten extrem wichtige Spiele für uns sind, die auch eine Richtung vorgeben können“, sagt Trainer Ole Werner deshalb. „Auch wenn man das Bochum-Spiel im Januar noch mit hineinnimmt. Uns allen ist die Wichtigkeit der nächsten Spiele bewusst.“
Die Aufstellung von Werder Bremen: So dürfte die Startelf gegen den VfB Stuttgart aussehen!
Werder Bremen im Live-Ticker gegen VfB Stuttgart - Ole Werner: „Ich gucke schon auf die Tabelle“
Normalerweise ist Werders Chefcoach dafür bekannt, dass ihn tabellarische Momentaufnahmen ziemlich kaltlassen. Insbesondere dann, wenn erst zwölf Spieltage absolviert sind. Doch dieses Mal ist das anders. „Ich gucke schon auf die Tabelle, das tun wir alle“, erklärt der 35-Jährige. „Wir wissen sie schon zu lesen, und es hat sich relativ früh abgezeichnet, dass du unten sechs, sieben Mannschaften hast, die sich schwertun zu punkten und vom Leistungsvermögen vermutlich recht nah beieinander sind.“ Aktuell ist Werder Bremen Zwölfter – und somit quasi Teil der Spitzengruppe dieses Extra-Grüppchens. Doch die Abstände sind gering, lediglich fünf Zähler trennen die Bremer vom Tabellenende. Ein Polster, das schleunigst mehr Komfort bieten soll. Eine Einschränkung schickt Ole Werner dennoch direkt hinterher: „Das heißt aber nicht, dass wenn es jetzt super läuft, wir uns nach dem Bochum-Spiel mit völlig neuen Dingen beschäftigen.“
Werder Bremen live im TV gegen den VfB Stuttgart: So sehen Fans das Bundesliga-Top-Spiel im Fernsehen und im Livestream!
Ole Werner warnt Werder Bremen vor dem VfB Stuttgart - Das Bundesliga-Top-Spiel im Liveticker
Aktuell beschäftigt sich das Team ohnehin nur mit dem VfB Stuttgart. Bei den Schwaben gewann Werder Bremen noch im vergangenen Februar mit 2:0, bei den Gastgebern kriselte es als Tabellen-16. gewaltig. Seither hat sich viel getan. Der damalige Coach Bruno Labbadia ist längst nicht mehr da, unter Trainer Sebastian Hoeneß mischt der Verein derzeit die Liga auf und ist Dritter. „Stuttgart hat einen Super-Lauf, sehr viel Qualität auf dem Platz und sehr viel Geschwindigkeit“, lobt Ole Werner den kommenden Gegner. „Stuttgart war schon im letzten Drittel der letzten Saison die beste Mannschaft der unteren Region. Sie haben aus der schwierigen Situation viel Rückenwind mitgenommen. Und sie haben einfach auch eine sehr hohe Qualität im Kader. Sie stehen zurecht da oben.“ (mbü)