Vor Mainz-Spiel

Werder-Stürmer Grüll erstmals Papa – Steffen sorgt mit Danksagung für Schmunzler

Marco Grüll ist erstmals Papa geworden - rechtzeitig vor dem Spiel des SV Werder Bremen gegen Mainz 05. Trainer Horst Steffen sagt danke und sorgt damit für Schmunzler.

Bremen – Erst eine knappe halbe Stunde vor Trainingsbeginn war Marco Grüll auf dem Parkplatz des Weserstadions vorgefahren. Und auch als die Einheit dann am Donnerstagmorgen begann, kam der Stürmer als letzter Profi des SV Werder Bremen auf dem Rasen an. Statt einer Ermahnung gab es aber lauten Applaus von den Kollegen – denn Grülls Zeitdruck hatte einen schönen Grund: Er ist in dieser Woche Vater eines Sohnes geworden. Anders als zuletzt bei Senne Lynen, der wegen der Geburt seines zweiten Kindes das Auswärtsspiel in Heidenheim versäumt hatte, passte der Termin nun auch perfekt, um rechtzeitig zum nahenden Bundesliga-Duell beim 1. FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) wieder einsatzbereit zu sein. „An beide, die dafür in letzter Instanz verantwortlich waren: herzlichen Dank“, richtete Chefcoach Horst Steffen während der offiziellen Pressekonferenz vor der Auswärtspartie mit einem breiten Grinsen beste Grüße an die glücklichen Eltern aus.

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Marco Grüll zeigte schon in Heidenheim einen Baby-Jubel, jetzt ist der Profi des SV Werder Bremen Vater eines Sohnes geworden.

Marco Grüll erstmals Vater: Beflügelt den Werder Bremen-Profi das Familienglück zusätzlich?

Für Marco Grüll ist es das nächste schöne Erlebnis binnen weniger Wochen. In Heidenheim hatte der 27-Jährige erst seine seit März andauernde Tor-Diät beendet, am vergangenen Freitag erzielte er dann mit einem traumhaften Schlenzer den Siegtreffer gegen Union Berlin. Horst Steffen glaubt allerdings nicht, dass sein Angreifer durch die vorherige Aussicht auf das noch größere Familienglück besonders beflügelt wurde. „Er war auch vorher schon sehr konstant in seinen Leistungen und in seinem Auftreten“, hat der Trainer des SV Werder Bremen beobachtet. Warum der Nationalspieler, der stets mit einem hohen Aufwand unterwegs ist, da aber noch ohne persönliches Erfolgserlebnis hatte auskommen müssen, erklärte er unlängst wie folgt: „Am Anfang der Saison war es ein wenig umgekehrt, als das Glück nicht so da war. Da ist der eine oder andere Ball nicht reingegangen. Jetzt kommt das Glück wieder zurück. Ich will jetzt einfach so weitermachen und weiter Gas geben.“ Am Samstag beim Werder-Spiel in Mainz besteht die nächste Gelegenheit dazu. (mbü/bvo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Steven Mohr

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