Werder-Transfer-News

SV Werder Bremen in Lauerstellung: Darum stocken die Transfer-Planungen aktuell

Der SV Werder Bremen plant im Sommer noch mindestens mit drei weiteren Neuzugängen, doch die Transfer-Planungen stocken aktuell. So ist der Stand.

Als der SV Werder Bremen am 12. Juli offiziell mit der ersten Trainingseinheit in die neue Saison startete, standen bereits sieben Neuzugänge fest. Hinzu kamen die Verpflichtungen der vielversprechenden Nachwuchstalente Darwin Soylu und Ramiz Hamouda, die perspektivisch an die Profis herangeführt werden sollen. Seitdem ist es auf dem Transfermarkt rund um Werder allerdings deutlich ruhiger geworden.

Sowohl auf der Zugangs- als auch auf der Abgangsseite steht nach DeichStube-Informationen aktuell kein Transfer unmittelbar vor dem Abschluss. Im Gegenteil: Die Bremer befinden sich derzeit in einer Art Lauerstellung. „Im Juni haben sich für uns ein paar Möglichkeiten ergeben. Im Juli ist es nicht unbedingt ein Loch, trotzdem müssen wir in der Umsetzung aktuell etwas geduldiger sein“, betonte Werders Sportchef Clemens Fritz am Sonntag zum Abschluss des Bremer Trainingslagers im Zillertal.

Weitere Transfers beim SV Werder Bremen: (v.l.n.r.) Sportchef Clemens Fritz, Kaderplaner Markus Pilawa, und Leiter Profi Fußball Peter Niemeyer brauchen Geduld.

Weitere Transfers lassen auf sich warten: Wieso die Planungen bei Werder Bremen stocken

Zwar versuche man weiterhin, „die Planungen umzusetzen“, wie Fritz erklärte. Gleichzeitig könne er aber „auch keine Garantien geben, ob bereits in der kommenden Woche etwas passiert“. Positiv aus Bremer Sicht: Ab Montag stoßen die drei österreichischen WM-Teilnehmer Marco Friedl, Romano Schmid und Alexander Schlager zur Mannschaft, eine Woche später wird auch Sturm-Neuzugang Cedric Itten am Osterdeich erwartet.

Zudem sollen die gegen Bochum krankheitsbedingt fehlenden Samuel Mbangula, Justin Njinmah und Karim Coulibaly im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen. Auch bei Mitchell Weiser und Julian Malatini zeichnen sich die nächsten Schritte in Richtung Mannschaftstraining ab. Der Kader des SV Werder Bremen wird sich also ohnehin weiter füllen. Allzu lange soll er in dieser Konstellation allerdings nicht bestehen bleiben. „Es wird bei uns aber schon noch das eine oder andere passieren“, unterstrich Fritz.

Für weitere Neuzugänge: Werder Bremen benötigt Transfereinnahmen

Das Problem: Ohne größere Transfereinnahmen ist der finanzielle Spielraum der Bremer aktuell begrenzt. Die geplanten Verpflichtungen eines Mittelstürmers, eines Mittelfeldspielers und eines Akteurs für die defensive Außenbahn befinden sich deshalb derzeit in einer Art Wartestellung. Das liegt auch daran, dass sich auf der Abgangsseite nach dem vorerst gescheiterten Wechsel von Justin Njinmah zu Hull City aktuell keine konkreten Transferbewegungen abzeichnen.

Zwar sind nach DeichStube-Informationen vereinzelt Anfragen für Profis des SV Werder Bremen eingegangen, wirklich weiterführende Verhandlungen gibt es derzeit allerdings nicht. Auch bei Jens Stage hat es zwar wieder Kontakt zur TSG Hoffenheim gegeben, zielführende Gespräche zeichnen sich dort aktuell jedoch ebenfalls noch nicht ab. (bvo)

Rubriklistenbild: © Andreas Gumz

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