Werder-Transfer-News

Werders Stürmersuche: Der Blick geht auch zur WM – Füllkrug-Spur abgekühlt

Der SV Werder Bremen will trotz des Transfers von Cedric Itten noch einen Stürmer verpflichten. So läuft die Suche nach dem Angreifer!

Kaum Gefahr, mangelnde Durchschlagskraft und insgesamt, nur folgerichtig, viel zu wenig Tore: Bei der Analyse der abgelaufenen Saison hat der SV Werder Bremen den Sturm als klare Schwachstelle seines Kaders ausgemacht. Entsprechend hohe Priorität genießt der Mannschaftsteil während des laufenden Transfer-Sommers. In Kenny Quetant (Le Havre FC) und Cedric Itten (Fortuna Düsseldorf) haben die Bremer bereits zwei neue Angreifer unter Vertrag genommen, die für Besserung sorgen sollen. Abgeschlossen sind die Planungen für den Angriff damit aber nicht. Im Gegenteil: Ein neuer Stürmer soll noch her. Das ist der aktuelle Stand.

Transfer-Spur erkaltet: Niclas Füllkrug wird wohl nicht zum SV Werder Bremen wechseln.

Werder Bremens Stürmersuche: Der Blick geht auch zur Weltmeisterschaft

„Wir möchten im Sturm noch etwas machen und schauen uns nach Möglichkeiten auf dem Markt um“, sagt Werder Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer im Gespräch mit der DeichStube. Mit Itten (29) und Quetant (19) kommen zwei Mittelstürmer, wenngleich beide die Rolle auch unterschiedlich interpretieren. Zudem soll Nachwuchstalent Salim Musah (20), ebenfalls ein Neuner, den nächsten Entwicklungsschritt machen, sprich: regelmäßig Spielzeit erhalten.

Darüber hinaus kommt Keke Topp nach seinem Kreuzbandriss ja auch irgendwann zurück, Leih-Rückkehrer Dawid Kownacki steht beim Trainingsauftakt wahrscheinlich ebenfalls auf dem Platz. Ergibt es da überhaupt Sinn, einen weiteren Mann fürs Angriffszentrum zu holen? Zumal Cheftrainer Daniel Thioune in der vergangenen Saison – auch mangels Alternativen – überwiegend mit nur einer Spitze hat agieren lassen. In der neuen Serie dürfte das anders werden, denn ausgeschlossen ist es nicht, dass auch der noch gesuchte Neuzugang des SV Werder Bremen wieder ein Zentrumsstürmer wird.

Werder Bremens Stürmersuche: Transfer-Spur zu Niclas Füllkrug wegen Ablöseforderung abgekühlt

„Ein starres Profil gibt es nicht“, sagt Niemeyer. „Für uns ist es wichtig, dass wir flexibel reagieren können, wenn sich Optionen ergeben.“ Zumal die wirtschaftlichen Zwänge ohnehin für einen ziemlich eng gesteckten Rahmen sorgen, den die Verantwortlichen nicht unnötig weiter verkleinern wollen. Heißt: Ein Spieler, der auf den Flügeln zum Einsatz kommen kann, ist ebenfalls denkbar, so er denn sportlich passt und finanzierbar ist. Aktuell hat Werder Bremen für die Außenbahnen Marco Grüll, Justin Njinmah und Samuel Mbangula unter Vertrag. Auch WM-Fahrer Romano Schmid ist (bei einem Verbleib in Bremen) eine Option.

Wie zu erfahren ist, geht Werder Bremens Blick bei der Stürmersuche auch in Richtung Weltmeisterschaft. Dort sollen die Bremer mögliche Kandidaten für sich ausgemacht und bereits genauer unter die Lupe genommen haben. Ausgang offen. Die Fährte Niclas Füllkrug hat sich in den vergangenen Wochen hingegen deutlich abgekühlt, sodass derzeit nicht mehr viel für eine Rückkehr des 33-Jährigen spricht. Dem Vernehmen nach pocht West Ham United – trotz zunächst anders lautender Signale aus dem Markt – auf eine Ablösesumme für den Spieler. Dass Werder bereit dazu ist, bei einem Füllkrug-Deal ins finanzielle Risiko zu gehen, darf stark bezweifelt werden. (dco)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Gribaudi

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