Werder-Transfer-News
„Stark involviert in unsere Transferpläne“: Wie Torwarttrainer Vander Werders Neubesetzung zwischen den Pfosten mitgestaltet
Verstärkung im Tor gesucht: Welche Rolle Torwarttrainer Christian Vander bei Werder Bremens Suche nach einer neuen Nummer zwei einnimmt!
Seit Herbst 2014 ist er bereits im Amt und hat beim SV Werder Bremen bis heute zehn verschiedene Chef- und Interimstrainer erlebt. Es lässt sich also ohne Übertreibung festhalten, dass Christian „Kiki“ Vander am Osterdeich den Status einer Institution besitzt. Anders formuliert: Als Torwarttrainer ist der 45-Jährige unantastbar beim Bundesligisten. Kein Wunder also, dass ihm bei der Neubesetzung des Torhütertrios in diesem Sommer eine ganz wichtige Rolle zufällt.
Werder Bremens Suche mit Torwart-Trainer Christian Vander nach neuer Nummer zwei: „Stark in Transfer-Pläne involviert“
„Er ist stark involviert in unsere Transferpläne auf der Torhüterposition, seine Expertise ist sehr wichtig für uns“, betont Sportchef Clemens Fritz gegenüber der DeichStube. Im Sommer 2026 ist Vanders Meinung dabei besonders gefragt – schließlich müssen gleich zwei von drei Positionen zwischen den Pfosten neu besetzt werden. Dass Werder Bremen hinter die Position der Nummer 1 nach dem Abgang von Mio Backhaus zum SC Freiburg so schnell einen Haken machen konnte, hängt untrennbar damit zusammen, dass sich Vander ebenso klar wie früh für Karl Hein als neue Stammkraft ausgesprochen hat.
„Karl ist ein hervorragender Torwart mit einer tollen Einstellung zum Training. Er ist für jede Mannschaft ein Gewinn. Wenn es eine Möglichkeit gibt, ihn bei Werder Bremen zu halten, sollte man alles daransetzen“, hatte der Ex-Profi bereits im Februar gegenüber der DeichStube betont. Als sich Backhaus dann im Mai gegen einen Verbleib in Bremen entschied, ging es schnell – und Werder verpflichtete Karl Hein via Kaufoption fest vom FC Arsenal. Wie zu erfahren ist, schätzt der estnische Nationaltorhüter die Zusammenarbeit mit Christian Vander sehr und betrachtet sein Jahr als Werders Ersatzkeeper vor allem dank der Zusammenarbeit mit dem Torwarttrainer als Gewinn für sich. Allein ist der 24-Jährige mit dieser Sichtweise übrigens nicht.
„Wenn man sich die Torhüterposition bei uns in den vergangenen Jahren anschaut, wird schnell klar, dass wir dort keine Probleme hatten“, sagt Sportchef Fritz. „Kiki hat verschiedenste Spieler bei uns sehr gut entwickelt. Er hat beispielsweise einen Jiri Pavlenka nochmal auf ein anderes Niveau gebracht, auch Michael Zetterer und nicht zuletzt Mio Backhaus sind unter ihm sportlich gereift und zu tollen Persönlichkeiten geworden.“ Viel mehr Lob geht eigentlich nicht. Zumal es die Spieler ganz ähnlich formulieren, wenn es um Christian Vander geht.
Werder Bremen fahndet weiter nach neuer Nummer zwei: Wie Torwart-Trainer Christian Vander dabei hilft
Neben Hein und Torhüter Nummer drei Markus Kolke, der seinen Vertrag bei Werder Bremen unlängst bis 2028 verlängert hat, wird bekanntlich noch ein dritter Schlussmann in der neuen Saison eng mit Vander zusammenarbeiten – nach einem Ersatzkeeper für Hein suchen die Bremer nach wie vor. Lange Zeit hatte vieles auf Florian Kastenmeier hingedeutet. Da sich der ehemalige Düsseldorfer aber noch nicht festlegen wollte, brach Werder die Gespräche vor einer Woche ab und orientiert sich seitdem neu. Die entsprechende Shortlist, auf der weiterhin der Name Kayne van Oevelen (FC Volendam) steht, hat Christian Vander maßgeblich mitgestaltet. Mit einer schnellen Entscheidung ist jedoch nicht zu rechnen, weil für Werder derzeit andere Positionen Priorität haben.
Klar ist aber bereits, was die noch zu findende Nummer 2 bei Werder Bremen auf dem Trainingsplatz erwarten wird. Clemens Fritz: „Kiki hat als Torwarttrainer einen sehr hohen Anspruch an sich selbst und gleichermaßen auch an die Jungs, mit denen er arbeitet. Sein Umgang mit den Spielern ist offen, analytisch, kritisch, aber immer konstruktiv. Nicht umsonst sehen viele unserer Torhüter ihn als Vertrauensperson.“ (dco)
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