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Fünf Gründe, die für eine Verlängerung von Ullrich in Gladbach sprechen
Borussia Mönchengladbach will offenbar mit Lukas Ullrich verlängern. Es gibt mehrere Argumente, die für eine Einigung sprechen.
Mönchengladbach – Lukas Ullrich ist einer der Shootingstars von Borussia Mönchengladbach. Das lässt natürlich nicht nur die Fans der Fohlen-Elf aufhorchen.
Wechsel oder neuer Vertrag? Spekulationen um Ullrich
Das Boulevardblatt will aber auch erfahren haben, dass Gladbach im März Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung aufnehmen werde. Primär dürfte das Gehalt im Vordergrund stehen, da Ullrich für seinen Aufstieg seit Oktober angemessen entlohnt werden soll.
Aus Spielersicht ist das Geld aber nicht der einzige Grund, zu verlängern. Alleine gegenüber Transfermarkt nannte Ullrich mehrere Aspekte, die für Gladbach sprechen.
Gladbach-Coach ein wichtiger Ansprechpartner
Da wäre einerseits der gute Draht zum Trainerteam von Gerardo Seoane. Dem Schweizer stehen die Co-Trainer Oliver Neuville, Patrick Schnarwiler und Guido Streichsbier zur Seite. Letztgenannter wechselte 2023 an den Niederrhein, war vorher als Trainer im Nachwuchs des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unterwegs und ermöglichte Ullrich im September 2021 das Debüt in der U18-Nationalmannschaft.
„Ich habe vom Trainerteam sehr viel gelernt und werde noch sehr viel lernen“, sagte Ullrich und betonte in Bezug auf Streichsbier: „Ich mache sehr viele Extraeinheiten mit ihm und auch viele Videoanalysen, wo wir dann gucken, was ich gut mache, aber besonders auch, was ich noch besser machen kann.“
Wichtige Anker in der Fohlen-Elf
Ein gutes Verhältnis zum Trainerteam ist für jeden Fußballer entscheidend, um seine Entwicklung voranzutreiben, doch auch die Chemie mit den Mannschaftskollegen muss stimmen.
Ullrich kann in Gladbach auf zwei wichtige Ankerpunkte vertrauen. So hat der 20-Jährige ein gutes Verhältnis zu Robin Hack, der mit ihm zusammen die linke Außenbahn bekleidet: „Wir verstehen uns abseits und auf dem Platz einfach sehr, sehr gut. Wir haben auch ein ähnliches Fußballverständnis. Deswegen harmonieren wir gut und ergänzen uns.“
Ein wichtiger Ansprechpartner ist außerdem Julian Weigl, der seit seinem Wechsel nach Gladbach im Sommer 2022 immer mehr Verantwortung übernimmt. „Er ist ein Führungsspieler und redet viel mit uns. Auch gerade mit den jungen Spielern, was es für uns viel einfacher macht“, sagte Ullrich über den Vizekapitän.
Virkus hat Ullrich überzeugt
Was auch für Borussia spricht, ist das Vertrauen in Sport-Geschäftsführer Roland Virkus. Der 58-Jährige konnte zuletzt Jens Castrop vom VfL überzeugen, obwohl der Mittelfeldspieler fast vor einer Einigung mit einem anderen Klub stand, wie Virkus dem kicker verriet.
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Wie Ullrich erläuterte, habe der Kontakt zu Virkus schon bestanden, bevor im Februar 2022 dessen Beförderung vom Nachwuchskoordinator zum Sportchef erfolgte. „Es waren einfach sehr gute Gespräche, wo er einen überzeugenden Plan aufgezeigt hat, wie es bei Borussia laufen soll – und zu meinem Glück, sind die Dinge dann auch so eingetroffen.“ Das unterstreicht das gute Gespür, das Virkus mitbringt.
Gladbach bietet die passenden Rahmenbedingungen
Ein weiteres Argument für Gladbach sind die Rahmenbedingungen. Die Fohlen-Elf spielt eine stabile Saison, visiert einen oberen Tabellenplatz an und will langfristig wieder in die Nähe der Europapokalränge kommen.
Wird die Mannschaft dann noch den Ambitionen gerecht, beendet die Spielzeit 2024/25 in der oberen Tabellenhälfte und bringt sich perspektivisch für die Ränge sechs und sieben in Stellung, bietet Gladbach wieder eine attraktive Bühne für junge Talente.