Werder-Remis gegen Köln
Schock in der Nachspielzeit: Köln vermiest Werder Bremen spät die Party
Schock in der Nachspielzeit: Der SV Werder Bremen gibt beim 1:1 (1:0) gegen den 1. FC Köln spät einen Heimsieg aus der Hand. Der Spielbericht der DeichStube.
Bremen – Eigentlich hatte der SV Werder Bremen alles unter Kontrolle gehabt, führte früh gegen den Tabellennachbarn 1. FC Köln – nur um dann ausgerechnet in der Schlussphase immer passiver zu werden. Die Strafe folgte auf dem Fuße: In der Nachspielzeit erzielten die Gäste tatsächlich noch den Ausgleich, Werder, das es versäumt hatte, einen entscheidenden Treffer nachzulegen, musste sich mit einem unbefriedigenden 1:1 (1:0) anfreunden. Damit verpassten die Bremer die große Gelegenheit, erstmals seit dem Jahr 2018 wieder vier Heimsiege in Folge zu verbuchen. Wesentlich mehr dürfte aber schmerzen, dass zwei wichtige Zähler im Rennen um eine gute Position im Klassement leichtfertig liegen gelassen wurden.
Werder Bremen-Remis gegen den 1. FC Köln: SVW verpasst vierten Heimsieg in Serie
Bei seiner Aufstellung vertraute Chefcoach Horst Steffen exakt jener Startelf, die in der Vorwoche schon gegen Leipzig begonnen hatte. Vor Torhüter Mio Backhaus verteidigten abermals Yukinari Sugawara, Amos Pieper, Karim Coulibaly sowie Marco Friedl, im defensiven Mittelfeld war erneut Senne Lynen unterwegs, während Jens Stage in seinem 100. Bundesligaspiel für Werder Bremen als Achter agierte. Darüber hinaus erhielten wieder Cameron Puertas, Romano Schmid und Marco Grüll das Vertrauen, während Samuel Mbangula lediglich auf der Bank saß. Einer seiner Nachbarn war dort Victor Boniface, da Keke Topp zum dritten Mal in Folge zur Anfangsformation gehörte. „Keke hat in beiden Spielen überzeugt, hat sich gut in den Räumen bewegt und in Leipzig fehlten nur Zentimeter zum ersten Tor. Er hat sich den Einsatz erarbeitet“, begründete Steffen unmittelbar vor der Partie sein Festhalten am 21-Jährigen.
Die Bremer kamen recht druckvoll aus der Kabine und eroberten durch ein gutes Pressing mehrmals früh den Ball, echte Chancen sprangen aber noch nicht heraus. Stattdessen wurde nach etwas mehr als einer Viertelstunde kollektiv der Atem angehalten, weil sich Coulibaly viel zu einfach von Kölns Said El Mala aus dem Spiel nehmen ließ, doch der Gäste-Akteur schoss freistehend über das Tor (16.). Exakt fünf Minuten später probierte es dann Puertas nach einem kurzen Antritt, doch sein Versuch wurde aufs Netz des Gehäuses abgefälscht (21.). Nur Augenblicke später sollte aber doch im Weserstadion gejubelt werden. Im Nachgang der folgenden Ecke landete der Ball bei Stage, der mustergültig auf den Kopf von Marco Friedl flankte. Der Österreicher hatte keine Probleme, aus kurzer Distanz das 1:0 für den SV Werder Bremen zu erzielen (22.).
Werder Bremen mit guter Leistung in Halbzeit eins - und verdienter Pausenführung gegen den 1. FC Köln
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten die Hanseaten das Geschehen weitgehend im Griff – auch weil die Rheinländer kaum zu überzeugen wussten. Werder Bremen wollte daher zu gern nachlegen: Kurz vor der Pause wurde erst ein Grüll-Schuss nach feiner Einzelleistung zur Ecke gelenkt (42.), dann setzte Sugawara einen Distanzschuss knapp drüber (43.), ehe Puertas an FC-Torhüter Marvin Schwäbe scheiterte (45.+2). So blieb es beim knappen Vorsprung.
Die zweite Hälfte begann mit einem unerwarteten Wechsel bei Werder Bremen: Der angeschlagene Pieper blieb in den Katakomben, Niklas Stark übernahm dessen Platz in der Abwehrkette. Das Spiel lief erst wieder wenige Minuten, da war es an der Zeit für ein echtes Geschenk der Kölner. Ein eigentlich von Kristoffer Lund als Pass zum letzten Mann gedachter Ball landete voll im Lauf von Romano Schmid, doch der Österreicher musste sich unter leichter Bedrängnis „Effzeh“-Keeper Schwäbe geschlagen geben (49.). Als der Ball dann Augenblicke später nach einem Topp-Abstauber doch im Tor des 1. FC Köln lag, schaltete sich der Video-Assistent ein, weil Vorlagengeber Stage bei der Entstehung knapp im Abseits gestanden hatte (54.).
Nackenschlag in der Nachspielzeit: Werder Bremen bei Remis gegen 1. FC Köln viel zu passiv in Halbzeit zwei
Auch die Gäste präsentierten sich nun wesentlich energischer, zumal die Bremer phasenweise im Zentrum nicht mehr ganz so konsequent die Zweikämpfe gewannen. Mio Backhaus war jedoch meist zur Stelle, wenn Gefahr droht, bei einer Halbchance von Marius Bülter musste der SVW-Schlussmann gar nicht erst eingreifen (63.). Trotzdem: Die Steffen-Elf war gut beraten, noch einen Treffer nachzulegen, um dem Heimsieg entspannter entgegenzustreben. Erst einmal wurde aber im Angriff das Personal getauscht, Boniface kam für den umtriebigen, aber auch leicht am Knöchel lädierten Topp in die Partie (70.). Zehn Minuten später ersetzte zudem Mbangula seinen Kollegen Puertas. Zwar probierte es Sugawara noch einmal mit einem guten Distanzschuss, doch auf der Gegenseite schnupperte Luca Waldschmidt viel mehr an einem Treffer – doch der Kölner Joker scheiterte haarscharf am Pfosten (87.). In der Nachspielzeit passierte es dann aber doch: Said El Mala bekam viel zu viel Platz, sein Schuss wurde dann auch noch von Niklas Stark unhaltbar abgefälscht – 1:1 (90.+1). Für den Abwehrmann kam es sogar noch schlimmer, denn nach einem Foul handelte er sich auch noch eine Gelb-Rote Karte ein (90.+6). Mehr passierte dann nicht mehr, was aus Sicht des SV Werder Bremen eine mehr als frustrierende Nachricht war. (mbü)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara, Pieper (46. Stark), Coulibaly, Friedl – Lynen, Stage – Puertas (80. Mbangula), Schmid, Grüll – Topp (70. Boniface)
Weiter mit dem Liveticker zum Nachlesen:
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: In der Nachspielzeit – Köln schockt Werder spät!
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Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Alle Tore, News und Infos – alles zum 12. Bundesliga-Spieltag live im Live-Ticker der DeichStube. Der Endstand ist 1:1.
17.29 Uhr: Damit verabschiedet sich der Ticker-Mann. Die Kollegen übernehmen mit der Nachberichterstattung. Den nächsten Werder-Ticker gibt es heute in einer Woche, wenn der SV Werder zum Nordderby beim Hamburger SV antritt! Bis dann!
17.28 Uhr: Der SV Werder Bremen verpasst den vierten Heimsieg in der Fußball-Bundesliga in Folge. Gegen den 1. FC Köln reichte ein Marco-Friedl-Treffer nicht zum Sieg, da Köln in der Nachspielzeit durch Said El Mala zum Ausgleich kam. Ein Heimsieg wäre nach den ersten 45 Minuten klar verdient gewesen, da Werder das Spiel bis dahin kontrollierte und Köln vom eigenen Tor fernhielt. Auf der Gegenseite reichte ein zweiter Ball nach einer Ecke, den Jens Stage an den Fünfer brachte und Friedl mit dem Kopf ins Kölner Tor drückte (22.). In der Folge boten sich beiden Teams wenige Chancen, die beste hatte noch Marco Grüll, der übers Tor schoss (43). Kurz nach der Pause hatte zunächst Romano Schmid im Eins-gegen-eins an FC-Keeper Marvin Schwäbe die Chance aufs zweite Bremer Tor (47.), in den Armen lag sich das Weserstadion wenige Minuten später, als Topp den Ball nach einem Freistoß über die Linie stocherte (54.) – aber Stage hatte vorher im Abseits gestanden. Danach neutralisierten sich beide Teams – bis kurz vor Schluss plötzlich Luca Waldschmidt nach einer Flanke von El Mala den Pfosten traf (87.). Die Werder-Abwehr wackelte – und fiel mit Beginn der Nachspielzeit, als eben jeder El Mala einen von Niklas Stark abgefälschten Flachschuss zum 1:1 im kurzen Eck unterbrachte (90.+1). Das Ergebnis ist aufgrund der guten zweiten Hälfte Kölns verdient. Zudem verlor Werder spät Stark mit einer Gelb-Roten Karte (90.+6).
17.27 Uhr. Das war die letzte nennenswerte Aktion. Werder kommt nicht über ein 1:1 gegen Köln hinaus.
90.+6: Stark sieht Gelb-Rot! Er trifft El Mala, wird dann von Bülter umgestoßen. Bülter sieht Gelb dafür, das Foul ist auch gelbwürdig, und unterm Strich ist das Gelb-Rot.
90.+4: Köln drückt weiter. Werder muss aufpassen, dass nicht auf der eine Punkt noch in Gefahr gerät.
90.+1: El Mala zieht von links nach innen, lässt mehrere Bremer stehen und schießt aufs Tor. Stark fälscht den Flachschuss ab, der Ball rollt für Backhaus unhaltbar ins kurze Eck. Ist das bitter!
90.+1: Jetzt ist es passiert. El Mala trifft spät zum 1:1-Ausgleich.
90. Min: Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten!
87. Min: Pfosten! Köln schockt Werder beinahe! El Mala flankt von links in den Strafraum, wo Waldschmidt völlig blank den Ball volley aufs Tor hämmert und nur den linken Pfosten trifft! Riesenglück für Werder!
86. Min: Werder kontert über Sugawara, der rechts im Sechzehner das lange Eck anvisiert, aber etwas zu hoch zielt.
85. Min: Lynen probiert es aus der zweiten Reihe – weit drüber.
82. Min: Martel verlässt den Platz, für Köln nun der Ex-Bremer Kainz auf dem Feld.
82. Min: Grüll läuft auf den Strafraum zu, kommt in Bedrängnis zu Fall. Schiri Dankert steht daneben und winkt ab. Kein Foul.
81. Min: Jetzt kommt Mbangula, Puertas macht für ihn Platz.
79. Min: Boniface hat links Platz, zieht nach innen und flankt in den rechten Rückraum zu Sugawara. Der kontrolliert den Ball kurz und gibt ihn dann scharf an den Fünfer, wo aber kein Mitspieler an die Kugel kommt.
78. Min: Martel bekommt die Gelbe Karte nach einem taktischen Foul, Thielmann sieht Gelb wegen Meckerns.
77. Min: Boniface bekommt am Mittelkreis einen Steckpass nicht in Richtung Grüll.
74. Min: Stark sieht die Gelbe Karte, nachdem er wegrutscht und El Mala deshalb ziemlich fies von hinten am Knöchel trifft. Das ist noch gnädig, da kann man auch durchaus für vom Platz fliegen ...
74. Min: Köln bringt noch mal neuen Schwung. Özkacar hat Feierabend, Waldschmidt ist nun im Spiel.
73. Min: Sebulonsen probiert es einfach mal aus der Distanz – rechts übers Tor.
72. Min: Am Bild ändert sich gerade recht wenig: Köln schiebt sich tief in der eigenen Hälfte den Ball zu, kommt aber nicht wirklich in gefährliche Räume.
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Zwei Bremer verletzt runter – Köln wird aktiver
70. Min: Jetzt kommt der Wechsel. Topp raus, Boniface rein.
69. Min: Topp muss behandelt werden nach einem Foul im Mittelfeld. Es geht zwar weiter für ihn, aber Boniface wird auf der Bank bereits von Christian Groß instruiert. Möglicherweise droht nach Pieper der zweite verletzungsbedingt Wechsel.
67. Min: Stark bringt eine Freistoßflanke von Grüll mit dem Kopf halbwegs aufs Tor, aber dann doch ein gutes Stück drüber.
66. Min: Sugawara bringt Puertas im Strafraum ins Spiel, aber dessen Flanke ist schlecht und kann von Köln geklärt werden.
65. Min: Das Spiel hat an Intensität und Tempo verloren. Vor allem Werder weiß gerade nicht viel mit der Kugel anzufangen.
62. Min: Mittlerweile dominiert Köln das Geschehen. Nächstes Beispiel: Sebulonsen bringt nach einer feinen Kombination den Ball von der rechten Grundlinie aus vors Tor, wo Bülter aus spitzem Winkel das Tor weit verfehlt.
60. Min: Eine hohe Flanke von links landet im Bremer Strafraum auf dem Kopf von Bülter, der die Kugel aber nicht gedrückt bekommt, Backhaus nimmt die Kugel locker auf.
58. Min: Auf der anderen Seite wackelt Backhaus nach einem Freistoß aus dem Halbfeld ein wenig. Er kommt zwar robust raus, lässt den Ball aber fallen und hat Glück, dass kein Kölner da ist, um davon zu profitieren.
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Romano Schmid vergibt – Keke-Topp-Tor zählt nicht!
54. Min: So ist es passiert: Einen scharf von links vors Tor gebrachten Grüll-Freistoß bringt Bülter aufs eigene Tor. Schwäbe kann zwar parieren, aber der Ball liegt frei. Im Gestochere bringt anschließend Topp den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Dabei hat aber im Vorfeld eine Abseitsposition von Stage vorgelegen. Der Treffer zählt zurecht nicht.
54. Min: Oder doch nicht? Der VAR überprüft eine Abseitsposition – und die liegt offenbar vor, die Schiri Dankert nun kundgibt. Kein Tor!
54. Min: TOOOOOR für Werder! Topp erhöht auf 2:0!!!
49. Min: Schmid verpasst den nächsten Treffer! Lund spielt einen katastrophalen Rückpass in den Lauf von Schmid, der im Eins-gegen-eins gegen van den Berg bis in den Sechzehner läuft und zentral aus 13 Metern zum Abschluss kommt. Schwäbe pariert herausragend und verhindert den höheren Rückstand seines Teams! Den Nachschuss jagt Topp anschließend übers Tor!
49. Min: Die zweite auch – und natürlich ist es El Mala, der links nach einem Doppelpass in Position kommen könnte, wenn da nicht Coulibaly mit einer klasse Grätsche die Gefahr bereinigt hätte!
47. Min: Die erste Offensivaktion gehört den Kölnern, aber die Hereingabe von links ist keine Gefahr.
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Werder wechselt zur Pause – die zweite Hälfte läuft!
46. Min: Es geht weiter im Weserstadion! Werder spielt nun auf die eigenen Fans!
16.33 Uhr: Auch Köln wechselt. Krauß kommt, Lund auch. Johannesson und Castro-Montes bleiben in der Kabine.
16.33 Uhr: Die Teams sind wieder zurück auf dem Feld, bei Werder wird aber jemand Neues auf dem Feld stehen: Niklas Stark ersetzt Amos Pieper, der offenbar körperliche Probleme hat.
16.18 Uhr: In dem Moment, als ein Kölner Freistoßversuch in der Ostkurve landet, pfeift Bastian Dankert zur Halbzeitpause. Werder führt nach einem Friedl-Tor verdient mit 1:0 gegen den 1. FC Köln!
45.+2: Und im direkten Gegenzug hat Puertas die Chance aufs zweite Bremer Tor! Ausgangspunkt ist der starke Grüll, der den Ball erst clever festmacht und dann in die Mitte auf Schmid gibt. Der spielt einen klasse Ball in die Spitze auf Puertas, der halbrechts im Sechzehner schießt, Schwäbe hält!
45.+1: El Mala geht zentral in den Sechzehner, kommt aber nicht in Abschlussposition, weil Friedl das sehr, sehr clever verteidigt. Halbrechts angekommen probiert der Kölner es, Coulibaly blockt mit der Brust.
44. Min: Eine Variante! Die Ecke geht flach an den Fünfer, wo Puertas in den Rückraum legt. Der Ball erreicht dort Sugawara, der übers Tor schießt.
43. Min: Grüll sorgt kurz vor der Pause für das nächste Ausrufezeichen: Er setzt sich links erst im Laufduell durch, zieht in den Strafraum und verlädt die halbe Kölner Abwehr. Sein Abschluss wird abgefälscht und geht knapp übers Tor. Ecke!
41. Min: Bei Köln geht alles über die linke Seite, die El-Mala-Seite. Der junge Nationalspieler ist umtriebig und auffällig, aber bislang bekommt die Bremer Abwehr seine Vorstöße noch gut verteidigt.
38. Min: Werder kontert über Topp, der klasse auf den durchstartenden Sugawara rauslegt. Der Japaner wird von Castro-Montes im Vorwärtsgang gefällt, das gibt die erste Gelbe Karte der Partie und Freistoß aus dem Halbfeld.
37. Min: Nein, zumindest diesmal noch nicht. Die Freistoßflanke landet sicher in den Armen von Backhaus.
37. Min: Pieper legt auf Höhe der Sechzehners an der linken Seitenlinie El Mala. Vielleicht entwickelt Köln über Standards mehr Gefahr?
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Werder drückt aufs nächste Tor!
34. Min: Topp verpasst am Fünfer eine scharfe Sugawara-Flanke knapp.
32. Min: Schmid erläuft vorne einen hohen Ball, stellt geschickt den Körper rein und sichert auf diese Weise das Spielgerät. Dann legt er ab auf Puertas, der halbrechts aus der Distanz draufhält, aber abgeblockt wird.
31. Min: Grüll wird nach einem Steckpass abgekocht, Martel macht das geschickt gegen den Bremer Stürmer.
29. Min: Pieper bleibt im eigenen Strafraum gegen El Mala Sieger im Zweikampf.
28. Min: Die Führung ist mittlerweile verdient. Von Köln ist außer dem El-Mala-Abschluss bislang nicht viel zu sehen, während Werder sich mehr und mehr in der gegnerischen Hälfte festsetzt.
27. Min: Und wieder fliegen den Gästen die Kugel im eigenen Strafraum um die Ohren.
25. Min: Werder bleibt am Drücker! Puertas setzt sich rechts durch, hat ganz viel Platz, findet in der Mitte aber keinen eigenen Abnehmer. Stattdessen gibt es wieder Eckball, diesmal von rechts.
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Marco Friedl trifft, Werder führt gegen Köln!
22. Min: Die Ecke ist zunächst ungefährlich, Werder bleibt aber am Ball. Stage bekommt den Ball am rechten Strafraumeck und flank an den Fünfer, wo Frield perfekt einläuft und aus wenigen Metern zentral einköpft.
22. Min: TOOOOOR für Werder! Friedl trifft zum 1:0!
21. Min: Dann aber Puertas! Er zieht aus 16 Metern halblinks ab, abgefälscht senkt sich der Ball nur knapp über die Querlatte!
20. Min: Keine Gefahr bei dem Eckball von links.
19. Min: Jetzt ist Werder wieder mehr am Drücker. Grüll spielt links einen super Ball raus auf Topp, der holt eine Ecke raus.
17. Min: Nach einem Hereingabe von Topp von links wollen die Fans der Bremer ein elfmeterwürdiges Handspiel gesehen haben. Schiri Dankert aber hat das anders gesehen, und auch der VAR meldet sich bislang nicht.
16. Min: Und aus diesem Ballverlust entwickelt Köln das erste Mal Gefahr! El Mala ist es, der den Ball auf den Sechzehner zutreibt, den herausrückenden Coulibaly stehen lässt und dann aus 13 Metern halblinks abzieht – drüber!
15. Min: Erst läuft Stage im Mittelfeld klasse einen Ball ab, gibt ihn dann aber mit einem schlechten Diagonallpass zurück an die Kölner.
14. Min: Köln ist in den vergangenen Minuten sichtbar um Spielkontrolle bemüht, weiß aus dem Ballbesitz aber nichts zu kreieren.
13. Min: Die Fans sind zurück!
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Druckvoller Bremer Start – Köln mit Verletzungspech
12. Min: Jetzt ist van den Berg auf dem Feld, Heintz bei den Ärzten auf der Bank. Gute Besserung!
12. Min: Wenige Sekunden noch, bis die Fans dieses Spiel wieder zu einem Bundesliga-würdigen Spekakel auf den Rängen machen werden.
11. Min: Heintz hat es noch mal probiert, aber jetzt sitzt er wieder und muss wohl ausgewechselt werden. Für ihn steht van den Berg bereit.
10. Min: Kurzer Jubel im Weserstadion, als auf der Anzeigetafel aufflackert, dass St. Pauli bei den Bayern früh in Führung gegangen ist.
9. Min: Viel Fußball gibt es gerade nicht zu sehen. Das liegt am Kölner Heintz, der auf dem Platz sitzt und sich behandeln lässt.
6. Min: Castro-Montes will rechts in den Strafraum eindringen, wird aber von Pieper stark abgelaufen. Ein Offensivfoul beendet diese erste nennenswerte Offensivszene der Kölner.
4. Min: Werder ist hier in der Anfangsphase sehr offensiv unterwegs, hat schon mehrere in Ansätzen gute Angriffe initiiert.
3. Min: Beinahe wäre es aber schon vorher laut geworden, weil Topp rechts hinter die Kette kommt und dann querlegt auf Stage. Der bekommt den Abschluss aus 15 Metern zentraler Position nicht aufs Tor. Die Zeitlupe zeigt: Wahrscheinlich wäre es eine knappe Abseitsposition gewesen.
1. Min: Beinahe hätten wir es vergessen, aber erwähnen tun wir es natürlich an dieser Stelle, da es jetzt offensichtlich wird: Die Fans beider Teams haben den aktiven Support eingestellt aus Protest gegen das, was auf der Innenministerkonferenz in wenigen Tagen – in Bremen – drohen könnte. Ab Minute 12 wird wieder unterstützt.
1. Min: Werder ist direkt im Vorwärtsgang, Puertas bekommt aber den Ball von rechts nicht vors Tor. Abstoß Köln.
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Das Spiel im Weserstadion läuft!
1. Min: Und zwar in diesem Moment! Schiri Dankert gibt die Partie frei!
15.29 Uhr: Die Kapitäne Friedl und Schwäbe wählen noch fix die Seite, dann geht es los!
15.29 Uhr: Angeführt von Schiri Dankert und unter dem Applaus der Zuschauer im ausverkauften Weserstadion betreten die Teams den Platz!
15.28 Uhr: ... und da kommen sie!
15.27 Uhr: Jetzt stehen die Spieler beider Teams bereit im Spielertunnel.
15.23 Uhr: Die Teams haben sich mittlerweile in ihre Kabinen verzogen. Gleich geht es los!
15.13 Uhr: Besonderes Augenmerk dürfte heute auf dem hoch talentierten und eine starke Saison spielenden Said El-Mala liegen. Der hatte in der vergangenen Saison noch in der 3. Liga bei Viktoria Köln am laufenden Fließband abgeliefert, und auch nach dem Wechsel auf die linke Rhein-Seite läuft es bei ihm: Sieben Scorer sind dem 19-Jährigen bislang gelungen, zuletzt war er sogar mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unterwegs, blieb diesmal allerdings (noch) ohne Einsatz.
15.08 Uhr: Obwohl Werder einen Punkt mehr gesammelt hat als der FC, haben die Bremer fünf Tore weniger geschossen (15) als Köln – und mit 20 Gegentreffern ein Tor mehr kassiert. Der besten Kölner Torschütze ist Jakub Kaminski, der fünfmal jubeln durfte. Bei Werder ist Jens Stage mit vier Treffern am erfolgreichsten.
15.04 Uhr: Die aktuelle Form spricht recht deutlich für die Grün-Weißen: Aus den letzten fünf Spielen holte Werder acht Punkte, Köln indes über dieselbe Distanz nur vier Zähler. Die letzten beiden Auswärtsspiele verlor Köln, während Werder zuletzt dreimal in Folge daheim gewann.
14.58 Uhr: Die Gesamtbilanz ist relativ ausgeglichen. In bislang 110 Pflichtspielen der beiden Traditionsvereine gegeneinander gewann Werder 41-mal, 39 Spiele zogen die Kölner auf ihre Seite. Die restlichen 30 Partien fanden keinen Sieger.
14.53 Uhr: Noch ein kleiner Mutmacher: Bremen hat in der vergangenen Saison beide Spiele gegen Köln gewonnen. Das Heimspiel gewann Werder nach Rückstand und Toren von Borré und Njinmah noch mit 2:1, auswärts sorgte ebenfalls Njinmah mit dem einzigen Tor des Tages für einen knappen 1:0-Sieg.
14.47 Uhr: Werder ist mit zehn Punkten aus fünf Heimspielen relativ gut zu Hause unterwegs. Demgegenüber kann der FC aus sechs Auswärtsspielen respektable sieben Punkte vorweisen, in der Auswärtstabelle ist das ein solider Mittelfeldplatz.
14.41 Uhr: Ein wenig undankbar für den SV Werder: Sehr viel ist tabellarisch nach oben hin heute nicht möglich. Mit einem Sieg wäre der Sprung von Platz 9 auf Platz 8 möglich, falls Union Berlin parallel daheim gegen Heidenheim nicht gewinnt. Sollten die Hauptstädter verlieren, würde sogar ein Punktgewinn reichen, auch wenn Freiburg mit einem Sieg gegen Mainz morgen Abend noch vorbeiziehen könnte. Verliert Werder, überholt der heutige Gegner aus Köln die Bremer; Werder hat mit 15 Punkten einen Punkt mehr als die Domstädter.
14.37 Uhr: Der Unparteiische der heutigen Partie ist Bastian Dankert. Ihm zu Seite stehen René Rohde und Robert Wessel, Vierter Offizieller ist Frank Willenborg. Der VAR heißt Timo Gerach, sein Assistent ist Franz Bokop.
14.30 Uhr: Und auch die Aufstellung der Lukas Kwasniok trainierten Gäste aus Köln liegt mittlerweile vor. Wie genau das taktisch aussehen könnte, können wir nur erahnen. Möglich wäre folgende Formation: Schwäbe – Sebulonsen, Heinz, Özkacar – Thielmann, Johannesson, Martel, Castro-Montes – Kaminski, Bülter, El-Mala. In der Hinterhand hat der Trainer noch Zieler (ET), Gazibegovic, Lund, van den Berg, Huseinbasic, Kainz, Krauß, Maina und Waldschmidt.
Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln: Die Werder-Aufstellung ist da!
14.20 Uhr: Und da ist sie auch schon, die Werder-Aufstellung: Backhaus – Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl – Lynen, Stage – Puertas, Schmid, Grüll – Topp. Auf der Bank zunächst Hein (ET), Stark, Mbangula, Bittencourt, Njinmah, Schmidt, Covic, Alvero und Boniface.
14.15 Uhr: Moin aus der DeichStube! In rund 75 Minuten wird das Fußball-Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Köln angepfiffen. In Kürze dürften bereits die Aufstellungen beider Mannschaften vorliegen, auf die wir gespannt warten. Welche Elf schickt Werder-Trainer Horst Steffen ins Rennen? Gleich wissen wir mehr...
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Köln. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit der Werder-Startelf-Aufstellung. Alle Tore, News, Infos und Highlights gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
„Die Tabellenposition ist kein Zufall mehr“: Werder Bremen jagt den vierten Heimsieg in Serie und steht gegen Köln vor Duell auf Augenhöhe
Der SV Werder Bremen spielt am 12. Spieltag in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln. So will Trainer Horst Steffen am Samstag (15.30 Uhr, im DeichStube-Liveticker) den vierten Heimsieg in Serie holen - der Vorbericht der DeichStube.
Bremen – Horst Steffen ist nicht nur in der Nähe von Düsseldorf geboren, auch heute lebt seine Familie noch im Umland der rheinischen Stadt. Zudem spielte er in den 1990er-Jahren für Borussia Mönchengladbach und arbeitete Jahre später erneut im Jugendbereich der „Fohlen“ als Trainer. Was beide Vereine gemeinsam haben? Sie pflegen traditionell kein besonders inniges Verhältnis zum kommenden Gegner des SV Werder Bremen, dem 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker). Daher stellt sich die Frage, ob das Duell mit den Domstädtern für den Werder-Coach vielleicht so etwas wie ein persönliches Derby ist. So weit geht Horst Steffen jedoch nicht: „Nein, es ist kein persönliches Derby für mich. Ich finde den Verein ganz sympathisch und auch Kölsche Lieder ganz nett – mehr aber auch nicht. Insofern ist das ein normaler Bundesliga-Club für mich.“
Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Köln - Horst Steffen: „Es ist nicht zu erwarten, dass wir sie aus dem Stadion schießen“
Was allerdings nichts daran ändert, dass der 56-Jährige am Samstag unbedingt erfolgreich sein möchte. Schließlich winkt Werder mit einem möglichen vierten Heimsieg in Serie etwas fast schon Historisches. Das letzte Mal, dass die Grün-Weißen vier Partien in Folge im Weserstadion gewannen, liegt schließlich siebeneinhalb Jahre zurück. „Ich habe bereits zu Beginn meiner Zeit hier gesagt, dass ich am liebsten so viele Heimspiele wie möglich gewinnen möchte, damit die Werder-Fans glücklicher nach Hause gehen“, so Steffen. Dass es für Werder Bremen zuletzt mit drei knappen Heimsiegen gegen St. Pauli (1:0), Union Berlin (1:0) und den VfL Wolfsburg (2:1) deutlich besser lief als auswärts, begründet er so: „Wir haben das Stadion hinter uns. Es gehört aber immer auch Glück und Zufall dazu. Das spielt neben der eigenen Form und der des Gegners immer eine Rolle. Es ist selten so, dass wir ein Spiel nur deshalb gewinnen, weil wir gut sind.“
Es muss eben bei Werder Bremen vieles zusammenpassen, damit am Ende Punkte herausspringen. Bei der 0:2-Niederlage in Leipzig vor einer Woche war das etwa nicht der Fall, als der vermeintliche Ausgleichstreffer von Keke Topp aufgrund einer hauchzarten Abseitsstellung korrekterweise zurückgenommen wurde. „Wenn wir dort das 1:1 erzielt hätten, weiß ich nicht, ob wir das Spiel verloren hätten“, meint Horst Steffen. Nun setzt er darauf, die verlorenen Zähler mit der Unterstützung der eigenen Fans im Weserstadion wieder einzufahren – dort holte Werder in dieser Saison bereits zehn der 15 Punkte. „Ich freue mich auf den Samstag, auf ein volles Stadion, ein gutes Publikum und eine Atmosphäre, die uns Energie gibt – und am liebsten feiern wir dann den vierten Heimsieg.“
Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Köln - Horst Steffen: „Das Heimspiel nutzen, um uns in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen“
Etwas dagegen haben dürfte der 1. FC Köln. Nach einem starken Saisonstart kassierte das Team von Coach Lukas Kwasniok zuletzt zwei Niederlagen in Folge, sorgte aber beim 3:4 gegen Eintracht Frankfurt dennoch für Spektakel. „Köln ist sehr gefährlich und hat gezeigt, dass sie selbst nach Rückständen zurückkommen können. Es wird eine Herausforderung sein“, so Horst Steffen. Der Bremer Trainer erwartet daher eine besonders enge Partie: „Die Leistungsdichte ist sehr eng in der Bundesliga. Es ist nicht zu erwarten, dass wir Köln hier aus dem Stadion schießen – andersherum aber auch nicht, dass wir hoch verlieren.“ Vieles spricht also für ein Duell auf Augenhöhe zwischen den Tabellennachbarn (Werder Bremen ist Neunter, Köln Zehnter).
Ähnlich eng verliefen bisher auch die direkten Trainerduelle der beiden Coaches. In fünf Begegnungen zwischen Steffen und Kwasniok gewann jeder zweimal, eine Partie endete unentschieden. „Ich freue mich auf ein Wiedersehen und bin gespannt, was wir uns gegenseitig anbieten. Er ist sehr kreativ und findet in seinem System immer wieder neue Anordnungen oder Personalwechsel, um das Spiel zu beeinflussen. Das zeichnet ihn aus“, lobt der Trainer des SV Werder Bremen seinen Kollegen. Genau diese häufigen Umstellungen machen das Spiel des 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker)für das grün-weiße Trainerteam zu einer anspruchsvollen Aufgabe. „Es ist schwer vorzubereiten, da Köln unterschiedliche Formationen und Aufstellungen hat“, so Steffen.
Werder Bremen-Trainer Horst Steffen will auch den 1. FC Köln im Weserstadion schlagen
Umso stärker legt Werder Bremen in dieser Woche den Fokus auf die eigenen Abläufe – vor allem offensiv, wo es mit „nur“ sieben Treffern aus den vergangenen sechs Bundesligaspielen noch Verbesserungspotenzial gibt. „Ich bin generell nie zufrieden“, sagt Horst Steffen mit Blick auf die Torausbeute seines Teams. „Wenn wir 2:0 gewinnen, es aber ein 4:0 hätte sein können, möchte ich lieber das höhere Ergebnis haben.“ Mit den offensiven Ansätzen in der zweiten Halbzeit in Leipzig war der 56-Jährige aber zufrieden. Am Limit ist Werder dennoch nicht: „Natürlich können und sollen wir uns mehr Torchancen erarbeiten. Jetzt im Heimspiel hätte ich gerne wieder mehr Chancen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, zu gewinnen.“ Denn das Duell mit dem Tabellennachbarn 1. FC Köln soll dazu beitragen, dass der Blick von Werder auch Ende 2025 eher nach oben als nach unten geht. „Nach elf Spieltagen ist die Position, die wir uns erarbeitet haben, kein Zufall mehr. Wir wollen das Heimspiel nutzen, um uns in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen.“ (bvo)
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