Werder-Transfer-News
Wöber und Stark fallen weiter aus – so plant Werder jetzt auf der Innenverteidiger-Position
Der SV Werder Bremen muss weiter auf Niklas Stark und Maximilian Wöber verzichten, in der Innenverteidigung wird es dünn. Was bedeutet das für die Transfer-Pläne?
Bremen – Die Problematik ist nicht von der Hand zu weisen: Personell fährt der SV Werder Bremen zu Jahresbeginn 2026 im Abwehrzentrum so ziemlich auf der letzten Rille. Zwar sind Amos Pieper, Kapitän Marco Friedl und Youngster Karim Coulibaly fit und in der Dreierkette gesetzt – dahinter schwinden allerdings die Optionen. Sowohl Innenverteidiger Niklas Stark als auch Maximilian Wöber plagen sich seit dem Testspiel gegen den FC St. Pauli (0:0) Anfang Januar mit unterschiedlichen Blessuren herum. Wieder einmal. Während bei Stark, der in der laufenden Saison verletzungsbedingt erst auf sieben Einsätze kommt, erneut die Hüfte schmerzt und den 30-Jährigen zu einer Zwangspause zwingt, laboriert der dauerverletzte Wöber an muskulären Problemen im Oberschenkel. Besonders bitter: Der österreichische Nationalspieler (31 Länderspiele) ist mit Ausnahme des DFB-Pokal-Aus in Bielefeld noch gar nicht für Werder zum Einsatz gekommen – und daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern. Müssen die Bremer im Winter also auf der Innenverteidiger-Position noch einmal personell nachbessern?
Werder Bremen mit „sehr herausfordernder“ Lage in der Innenverteidigung: Julian Malatini darf wohl nicht wechseln
„Die Lage ist sehr herausfordernd. Wir haben aktuell drei Jungs, die spielen, und Julian Malatini als Back-up dahinter“, sagt Werder-Sportchef Clemens Fritz auf Nachfrage der DeichStube. Viel passieren darf also nicht mehr. Einen zwischenzeitlich angedachten Winter-Abgang von Malatini schiebt Fritz deshalb auf die lange Bank: „Vor diesem Hintergrund planen wir aktuell nicht, Julian abzugeben.“ Als weitere Abwehr-Alternative im Kader taugt nämlich allenfalls noch Skelly Alvero, der diesen Part notgedrungen bereits während des 3:3 im Hinspiel gegen Bayer 04 Leverkusen übernehmen musste, seither aber ohne Spielpraxis ist.
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Werder Bremen weiter ohne Niklas Stark und Maximilian Wöber - Innenverteidiger-Transfer „derzeit kein Thema“
Mit einer zeitnahen Rückkehr von Maximilian Wöber ist zudem nicht zu rechnen, wie Trainer Horst Steffen unlängst nach dem 3:3 gegen Eintracht Frankfurt andeutete. „Wir haben das Gefühl, dass er nächste Woche etwas weiter sein könnte. Aber die Hoffnung war natürlich, dass es vielleicht auch schon diese Woche funktioniert. Es bleibt weiterhin abzuwarten, wie sein Körper reagiert. Er und wir müssen geduldig bleiben“, hatte der 56-Jährige erklärt. Auch Sportchef Fritz glaubt nicht an ein rasches Comeback des Duos Stark/Wöber: „Bei Niklas und Maximilian sieht es danach aus, dass sie auch gegen Leverkusen noch nicht wieder zur Verfügung stehen.“ Das Auswärtsspiel gegen die Werkself steigt am kommenden Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker), ehe das Nachholspiel gegen Hoffenheim (Dienstag, 27. Januar) sowie das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (31. Januar) anstehen. Aufgaben, die Werder Bremen mit Innenverteidiger-Bordmitteln lösen will, denn zu den aktuellen Transferplänen auf dieser Position sagt Fritz: „Es ist derzeit kein Thema, einen neuen Innenverteidiger dazuzuholen.“ (mwi/dco)
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