Werder-Einzelkritik
Werder Bremen in Noten gegen VfB Stuttgart: Njinmah meldet sich zurück, Zetterer unglücklich
Der SV Werder Bremen hat im Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart 2:2 gespielt. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.
Michael Zetterer: Wo war der Keeper vor dem 1:1 der Stuttgarter, als Demirovic nach Flanke aus einem Meter Entfernung treffen durfte? Später mit guter Reaktion gegen Stiller (33.). Wurde ansonsten lange nicht wirklich geprüft, beim späten Stuttgarter Ausgleich dann clever im kurzen Eck überchipt und mit wichtiger Parade in der Nachspielzeit gegen Woltemade. Note 4
Werder Bremen-Noten gegen VfB Stuttgart: Kapitän Marco Friedl stark, Milos Veljkovic fehlerbehaftet
Niklas Stark: Aufmerksamer Auftritt des 29-Jährigen, der mehrere Aktionen des VfB mit einem guten Stellungsspiel auflöste. Setzte aufgerückt einen Kopfball aufs Gehäuse (48.), später genau auf den Torhüter (70.) und einen Schuss deutlich drüber (89.). Note 2,5
Marco Friedl (bis 83.): Hatte einige unangenehme Duelle mit Demirovic zu überstehen und musste auch bei gegnerischen Pässen in die Tiefe stets hellwach sein – so wie bei einer starken Grätsche nach Durchsteckversuch auf Führich (41.). Machte seine Sache richtig gut, ein Kapitän und Abwehrchef wie er sein soll. Musste angeschlagen runter. Note 2
Milos Veljkovic: Enorm fehlerbehaftet in seinen Aktionen, wodurch der Ball allzu häufig beim Gegner landete. Vor dem 1:1 wie Köhn zu weit weg vom Torschützen. Im weiteren Verlauf stabiler, auch deshalb war von den Schwaben lange wenig zu sehen. Note 4
Mitchell Weiser: Probierte viel, kam aber gegen aufmerksame Stuttgarter nicht so richtig zum Zuge. Vergab eine riesige Kopfballgelegenheit (56.). Steckte nie auf, kämpfte auch defensiv bis zum Schluss nach Leibeskräften. Note 3
Auffäliger Leonardo Bittencourt: Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart
Senne Lynen: War im Mittelfeld wieder als Dauerläufer gefragt und brachte es schon in den ersten 45 Minuten auf 6,4 abgespulte Kilometer. Löste viele Situationen clever, manchmal aber auch eine Spur zu weit weg vom Gegenspieler. Reklamierte vor dem 2:2 des VfB auf Foulspiel, doch das war zu wenig. Note 3,5
Derrick Köhn: Beim Demirovic-Treffer (20.) nicht auf Tuchfühlung. Auf der linken Seite häufig angespielt, trotz seines Tempos scheute er aber fast jegliches Sprintduell. Seine Hereingaben – egal, ob hoch oder flach – waren nicht sonderlich wirkungsvoll. Ein eigener Schuss flog Richtung Oberrang (74.). Note 3,5
Leonardo Bittencourt (bis 67.): Eroberte vor dem Bremer Blitzstart erst stark den Ball und schickte diesen dann noch stärker auf die Reise zu Ducksch. Beim Ausgleich des VfB dann aber zu zögerlich gegen Flankengeber Mittelstädt. Ansonsten aber an etlichen guten Szenen beteiligt, hatte per Flugkopfball auch eine gute Chance (46.). Note 2,5
Romano Schmid (bis 90.): Mal verhinderte ein technischer Fehler einen möglichen Torschuss (40.), dann fand er zunächst nicht die gewünschte Lücke beim Passspiel. Vorbildlich seine Rückwärtsbewegung nach eigenen Ballverlusten. Nach dem Seitenwechsel dann wesentlich präsenter im Vorwärtsgang, blieb stets aktiv, aber glücklos. Note 3,5
Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Marvin Ducksch und Justin Njinmah spielfreudig
Marvin Ducksch: Traumhafte Flanke vor Werders früher Führung (6.). Auch danach viel unterwegs, doch erneut mehr als Ideengeber im Einsatz. Ein eigener Abschluss per Direktabnahme aus guter Position wurde gerade noch abgeblockt (28.). Seine Ecke – es war die neunte im Spiel – führte zum Stage-Tor. Vergab kurz vor dem 2:2 eine gute Möglichkeit aufs 3:1 (84.) und dann das 3:2 (88.). Note 2
Justin Njinmah (bis 83.): Herrlicher Treffer zum 1:0, das zweite Saisontor des Angreifers – und wieder per Kopf. Der Versuch einen Elfmeter herauszuholen, wurde vom VAR abgeschmettert (29.), direkt vor der Pause im Pech bei einem Pfostenschuss. Ließ sich auch immer wieder tief fallen und blieb eine wichtige Anspielstation. Note 1,5
Werder Bremen-Noten gegen den VfB Stuttgart: Jens Stage trifft als starker Joker
Jens Stage (ab 67.): Sorgte mit seiner robusten Spielweise direkt für mehr Kompaktheit im Zentrum – und klar: traf dann auch schon wieder sehenswert. Fünftes Saisontor in dieser Saison für den Dänen (77.). Wird mehr und mehr unverzichtbar. Note –
Anthony Jung (ab 83.): Verteidigte in der Schlussphase mit. Note –
Oliver Burke (ab 83.): Fügte sich mit einer guten Ablage auf Ducksch ein. Note -
Marco Grüll (ab 90.): Kam auch noch. Note -
Schon gelesen? „Kriegen wegen jeder Sch**** ein Tor“: Werder Bremen ärgert sich über Unentschieden gegen VfB Stuttgart - die Stimmen zum Spiel!
Weiter mit dem Aufstellungstext:
Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart: Justin Njinmah startet, Jens Stage auf der Bank
Der SV Werder Bremen trifft am Samstag im Heimspiel auf den VfB Stuttgart. So sieht die Startelf-Aufstellung von SVW-Coach Ole Werner aus.
Update vom 30. November 2024 (14.20 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da - Justin Njinmah und Niklas Stark starten, Jens Stage sitzt auf der Bank! Die ganze Werder-Startelf findet ihr im Liveticker zum Spiel SV Werder Bremen gegen VfB Stuttgart!
Bremen - Der Syndesmosebandriss von Keke Topp hat die Stimmung beim SV Werder Bremen vor dem anstehenden Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) merklich getrübt - insgesamt plagen die Grün-Weißen aber vergleichsweise wenig Personalsorgen. So kann Cheftrainer Ole Werner mit gleich zwei Rückkehrern planen, die im Duell mit dem amtierenden Vizemeister jeweils Teil der Startelf sein dürften. Alle Infos zur möglichen Aufstellung.
Werder Bremen-Aufstellung gegen VfB Stuttgart: Mit Jens Stage und Anthony Jung in der Startelf
Nachdem Innenverteidiger Anthony Jung in der Vorwoche kurz vor dem Auswärtsspiel in Frankfurt gen Heimat zurückreiste, weil er zum zweiten Mal Vater geworden war, steht er nun wieder zur Verfügung. Die linke Position in Werder Bremens Dreierkette wird also sehr wahrscheinlich wieder an ihn gehen. In der Abwehrmitte ist Kapitän Marco Friedl bekanntlich gesetzt, während auf der rechten Seite viel für einen Startelf-Einsatz von Niklas Stark spricht. Positiv für Werder: Der zuletzt leicht angeschlagene Stammkeeper Michael Zetterer hat Grünes Licht gegeben und wird in der Aufstellung stehen.
Ebenso wie Jens Stage, der Rückkehrer Nummer zwei. Wegen einer Nackenverletzung hatte der Däne die Partie in Frankfurt verpasst. Jetzt ist er wieder fit und damit erster Anwärter auf die Sechserposition an der Seite von Senne Lynen in der Startelf des SV Werder Bremen. „Es ist sehr wichtig, dass Jens wieder da ist“, sagte Trainer Ole Werner, „denn auf und neben dem Platz ist er eine wichtige Figur bei uns“. Ob Stage allerdings für einen Einsatz über 90 Minuten infrage kommt, ließ der Coach offen: „Für wie lange es reicht, werden wir sehen. Es geht ja auch darum, nicht nur ein Spiel im Blick zu haben, sondern eine ganze Woche.“ Bereits am Dienstagabend geht es für Werder mit dem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Darmstadt 98 (hier live im TV) weiter, ehe am Samstag danach das Auswärtsspiel beim VfL Bochum ansteht.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den SV Darmstadt 98 aussehen!
Werder Bremens Startelf-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart: Offensive bleibt unverändert
Die Schienenspieler Derrick Köhn (links) und Mitchell Weiser (rechts) könnten also ebenfalls dreifach gefordert sein - gegen Stuttgart sind sie es definitiv. Köhn, weil er den weiterhin angeschlagenen Felix Agu (Knieprobleme) in der Aufstellung vertreten wird, und Weiser, weil er ohnehin in Werder Bremens Startelf gesetzt ist. Im Angriff sind vor dem Stuttgart-Spiel derweil keine Veränderungen zu erwarten: Die vorderste Bremer Reihe dürften einmal mehr Marco Grüll, Romano Schmid und Marvin Ducksch bilden. (dco)
