Werder 2:2 gegen Stuttgart

Werder verpasst gegen Stuttgart zweiten Heimsieg der Saison: VfB-Doppelpacker Demirovic schockt die Bremer spät

Jens Stage trifft, Ermedin Demirovic aber auch: Der SV Werder Bremen und der VfB Stuttgart trennen sich 2:2.
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Jens Stage trifft, Ermedin Demirovic aber auch: Der SV Werder Bremen und der VfB Stuttgart trennen sich 2:2.

Unentschieden! Der SV Werder Bremen hat im Bundesliga-Spiel des 12. Spieltags gegen den VfB Stuttgart 2:2 (1:1) gespielt. Der Spielbericht der DeichStube.

Bremen – Das war bitter! Trotz einer großen Energieleistung haben sich die Profis des SV Werder Bremen am Samstagnachmittag nicht mit dem zweiten Heimsieg der Saison belohnt. Im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart kam die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner trotz zweifacher Führung nicht über 2:2 (1:1)-Remis hinaus. Justin Njinmahs Führung (6.) hatte Ermedin Demirovic ausgeglichen (20.). Als Joker Jens Stage spät auf 2:1 stellte (77.), war die Hoffnung auf den Heimdreier groß, doch Doppelpacker Demirovic hatte abermals etwas dagegen (88.). Mit nun 16 Zählern auf dem Konto kletterten die Bremer in der Tabelle zumindest vorübergehend auf den elften Platz.

Im Vergleich zur 0:1-Niederlage des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt hatte Werner seine Startelf lediglich auf einer Position verändert. Für Marco Grüll rückte Justin Njinmah in die Bremer Anfangsformation, in der Rückkehrer Stage nach überstandenen Nackenproblemen noch fehlte. Der dänische Nationalspieler nahm zunächst auf der Bank Platz und wurde gegen den VfB Stuttgart erneut von Leonardo Bittencourt vertreten.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Justin Njinmah erzielt die frühe Führung - Michael Zetterer unglücklich beim Gegentor

Im Duell mit dem Vizemeister ging es direkt hitzig zur Sache: Bereits nach 30 Sekunden gerieten Mitchell Weiser und Ermedin Demirovic in der Bremer Hälfte aneinander, weil der Stuttgarter den Werder-Profi an der Ausführung eines schnellen Einwurfs gehindert hatte. Schiedsrichter Harm Osmers löste die anschließende Rudelbildung aber ohne Gelbe Karte auf. In der sechsten Minute wurde es dann auch sportlich erstmals interessant – und wie: Bittencourt eroberte den Ball stark an der Außenlinie und schickte Marvin Ducksch steil. Dessen perfekt getimete Flanke landete punktgenau auf dem Kopf von Justin Njinmah, der den Ball zur frühen Führung ins lange Eck wuchtete (6.). Ein Klasse-Tor und ein echter Traumstart für Werder Bremen!

In der Folge standen die Bremer erst einmal kompakt in der eigenen Hälfte und der VfB Stuttgart hatte Mühe, offensiv zur Entfaltung zu kommen. Bis plötzlich Maximilian Mittelstädt völlig frei über die rechte Bremer Abwehrseite durchbrach und unbedrängt eine lange Flanke auf den zweiten Pfosten zog. Dort lauerte Demirovic und drückte den Ball mit dem ersten Stuttgarter Abschluss überhaupt aus einem Meter über die Linie (20.). Werder-Keeper Michael Zetterer hatte dabei eine sehr unglückliche Figur abgegeben, weil er den Ball offenbar völlig falsch eingeschätzt hatte.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: SVW-Elfmeter nach VAR-Eingriff aberkannt

Werder Bremen zeigte sich von dem Rückschlag aber unbeeindruckt und meldete sich in einem umkämpften Duell erneut offensiv zu Wort. Eine Flanke von Milos Veljkovic legte Bittencourt auf Ducksch ab, dessen Direktabnahme konnte die VfB-Abwehr gerade noch zur Ecke klären (27.). Drei Minuten der nächste Aufreger, als Njinmah Jeff Chabot mit einem Beinschuss düpierte und in der Folge im Strafraum zu Boden ging. Schiri Osmers zögerte keine Sekunde und entschied auf Elfmeter. Doch der gebürtige Bremer revidierte seinen Pfiff nach VAR-Eingriff und an Ansicht der TV-Bilder (30.) – zum Ärger der Grün-Weißen. Auf der Gegenseite kam der VfB Stuttgart dann zum zweiten Mal gefährlich vor den Bremer Kasten als Chris Führich Angelo Stiller bediente. Den Flachschuss des Nationalspielers parierte Zetterer im Nachfassen (33.).

Kurz darauf der nächste Elfmeter-Aufreger: Nach einer Ducksch-Ecke ging Niklas Stark im Strafraum zu Boden. Einen Elfer gab es trotz einer Ring-Einlage von VfB-Kapitän Atakan Karazor und vehementer Bremer Proteste allerdings nicht (37.). Weil Torschütze Njinmah in der vierminütigen Nachspielzeit dann hauchzart die erneute Bremer Führung verpasste, als er sich den Ball am VfB-Strafraum stark eroberte und mit einem Aufsetzer am Pfosten scheiterte (45.+4), ging es mit dem Remis in die Pause.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Ermedin Demirovic kontert Treffer von Jens Stage

Auch nach dem Wiederanpfiff bot Werder Bremen dem ersatzgeschwächten Favoriten aus Stuttgart Paroli. Bereits nach einer Minute flankte Ducksch und Bittencourt setzte einen Kopfball knapp übers Stuttgarter Gehäuse. Doch auch der VfB blieb gefährlich: Demirovic schickte Vagnoman, der Köhn entwischte und seinen Schuss knapp am langen Eck vorbeisetzte (50.). Die nächste dicke Chance gehörte wieder Werder: Eine Halbfeldflanke von Schmid köpfte Weiser aus fünf Metern freistehend daneben, weil er zuvor von Ducksch irritiert worden war (56.). Zehn Minuten später reagierte Werder-Coach Werner und brachte Stage für Bittencourt. Auf Seiten der Gäste kam zeitgleich Ex-Bremer Nick Woltemade in die Partie, was vereinzelte Pfiffe im Weserstadion nach sich zog (67.).

Werder Bremen besaß in der Folge weiter gute Einschussmöglichkeiten – aber mal fehlte Starks Kopfbällen die Präzision (70./72.) oder Köhn die Übersicht für den besser postierten Njinmah (74.). Doch dann schlug die Stunde des Jokers: Nach einer Ecke von Ducksch trumpfte der Ball vor Jens Stage auf – und der Däne hämmerte den Ball sehenswert unter die Latte zur verdienten 2:1-Führung (77.). Der VfB Stuttgart schlug aber tatsächlich noch einmal zurück: Stiller schickte Demirovic, der sich zu leicht gegen Lynen durchsetzte und Zetterer ins kurze Eck überlupfte – 2:2 (85.). Und Werder? Warf noch einmal alles nach vorne und hatte durch Ducksch nach Stage-Steckpass noch einmal die große Chance zur abermaligen Führung, doch VfB-Keeper Alex Nübel behielt im Eins-gegen-eins die Nerven (88.). Weil Woltemade in der sechsten Minute der Nachspielzeit an Zetterer scheiterte, blieb es beim 2:2-Remis. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt dem SV Werder jetzt nicht: Bereits am Dienstag (3. Dezember, 20.45 Uhr/DeichStube-Liveticker) empfangen die Bremer den SV Darmstadt im DFB-Pokal-Achtelfinale. (mwi) Schon gelesen? „Kriegen wegen jeder Sch**** ein Tor“: Werder Bremen ärgert sich über Unentschieden gegen VfB Stuttgart - die Stimmen zum Spiel!

Werder Bremen: Zetterer – Stark, Friedl (83. Jung), Veljkovic – Weiser, Lynen, Bittencourt (67. Stage), Köhn – Njinmah (83. Burke), Schmid (90.) - Ducksch

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach

Der SV Werder Bremen heute im Liveticker gegen den VfB Stuttgart. Alle Tore, News und Highlights vom Bundesliga-Spiel am Samstag live im Live-Ticker. Der Endstand lautet 2:2.

>>> WERDER-LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<

17.30 Uhr: Wir lesen uns am Dienstag wieder, wenn Werder im DFB-Pokal-Achtelfinale den SV Darmstadt empfängt (20.45 Uhr live im TV und Livestream). Bis dahin versorgen euch die Kollegen mit allem Wissenswerten rund um die heutige Partie. Bis dahin!

17.28 Uhr: Eine am Ende spannende Partie endet mit einem gerechten 2:2 (1:1)-Unentschieden. Es war eine recht ereignisarme erste Hälfte – mit aber immerhin ein paar nennenswerten Höhepunkten: Da wäre zunächst die Führung durch den für Marco Grüll in die Startelf gerückten Justin Njinmah nach sechs gespielten Minuten per Kopfball nach Flanke von Marvin Ducksch. Eine knappe Viertelstunde später nutzte allerdings Ermedin Demirovic einen Fehler von SVW-Keeper Michael Zetterer zum 1:1-Ausgleich (20.). Kurz darauf nahm Schiedsrichter Harm Osmers einen nach einem vermeintlichen Foul an Njinmah verhängten Strafstoß zurück (30.). Viel passierte dann nicht mehr, ehe erneut Njinmah mit einem Pfostentreffer in den Blickpunkt rückte (45.+3). Die zweite Halbzeit präsentierte sich offensiver. Spät brachte der eingewechselte Jens Stage mit seinem fünften Saisontor Werder wieder in Führung (77.), aber lange sollte das Ergebnis nicht halten: Demirovic glich in der 85. Minute mit seinem zweiten Treffer erneut aus. Mehr sollte nicht passieren, auch wenn beide Teams alles probierten. Der Punkt geht in Ordnung.

17.27 Uhr: ... das war es! Harm Osmers pfeift die Partie ab, es bleibt beim 2:2!

90.+7: Woltemade! Beinahe killt der Stuttgarter seinen Ex-Verein! 20 Meter vor dem Tor hat der lange Stürmer zu viel Platz und feuert ein Geschoss ab, dass Zetterer gerade so nach rechts abwehren kann! Und ...

90.+6: Geht da noch was?

90.+4: Nach einer Ecke kommt Bremen zweimal zum Abschluss, wird aber geblockt.

90.+1: Woltemade steckt mit dem Außenrist fein auf Diehl durch, der rechts vor dem Strafraum in die Mitte wackelt und flach abzieht. Der abgefälschte Ball geht knapp links vorbei, die folgende Ecke bleibt ungefährlich.

90.+1: Nachdem Grüll für Schmid ins Spiel gekommen ist, werden sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt.

89. Min: Stark noch mal aus der Distanz – deutlich drüber.

89. Min: Vor seiner Torchance hatte Ducksch wegen Meckerns Gelb gesehen. Und Stuttgart wechselt noch mal, Rouault kommt für Mittelstädt.

88. Min: Erst wird Weiser im Stafraum bei einem Freistoß gehalte, aber Osmers lässt laufen. Danach noch die Riesenchance für Ducksch, der einen Steckpass von Stage aufnimmt und wenige Meter vor dem Tor frei vor Nübel steht, den Ball mit der Sohle am Keeper vorbeiziehen möchte – aber am Torwart scheitert.

85. Min: Stiller spielt einen langen Ball auf Demirovic, der sich im Zweikampf mit Lynen rustikal durchsetzt, alleine vor Zetterer auftaucht und den Ball dann frech in die kurze Ecke hebt. Auch da sieht Zetterer nicht wirklich gut aus.

85. Min: Tor für Stuttgart. Demirovic schnürt den Doppelpack und gleich zum 2:2 aus.

84. Min: Und Burke ist direkt im Fokus! Er erläuft im Eins-gegen-eins einen langen Ball, macht ihn im Strafraum fest und legt dann ab für Ducksch. Dessen Schuss landet in Nübels Armen.

83. Min: Jetzt wechselt auch Bremen noch mal. Der offenbar angeschlagene Friedl verlässt den Platz, für ihn ist Jung im Spiel. Und auch Njinmah geht, Burke kommt.

80. Min: Sebastian Hoeneß reagiert auf den Rückstand und wechselt. Millot kommt für Karazor, Diehl für Stergiou.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Werder erhöht den Druck – und Jens Stage trifft!

77. Min: Ducksch zieht die Ecke von rechts in den Fünfer. Dort kommt ein Stuttgarter mit dem Kopf an den Ball. Der Ball prallt ab und landet bei Stage, der ihn aus der Drehung sehenswert volley nimmt und links unter die Torlatte hämmert! Schönes Tor, und ein ganz wichtiges noch dazu!

77. Min: TOOOOR für Werder!!! Diesmal ist er drin! Stage trifft zum 2:1!

76. Min: Wir haben nicht mehr mitgezählt, können daher nicht sagen, die wievielte Ecke Werder hier gerade bekommt. Die wichtige Info aber: Werder bekommt eine Ecke.

74. Min: Jetzt ist es Köhn, der links durchbricht und ganz viel Platz hat! Er könnte einfach nach rechts ablegen auf den völlig ungedeckten und gut postierten Njinmah, probiert es aber überhastet mit einem Abschluss aus recht ungünstigem Winkel – in den Oberrang der Ostkurve.

73. Min: Wir wissen es nicht, aber auf jeden Fall kommt Schmid außerhalb des Sechzehners an den Ball. Der Versuch geht aber deutlich drüber.

73. Min: Wieder Ecke Werder. Wen Ducksch jetzt wohl sucht?

72. Min: Es bleibt ein Klassiker: Ducksch findet von rechts – na, wen schon? – Stark, der erneut den Kopfball setzt, aber mit zu wenig Druck, sodass Nübel keine Probleme bekommt.

71. Min: Und auch das kennen wir: Eckball für Werder.

70. Min: Wieder Ducksch per Freistoß, wieder auf Stark, der wieder köpft – und diesmal wird es gefährlich, denn der Ball hat Zug, aber Nübel steht goldrichtig und kann Ball fangen.

67. Min: Und in derselben Szene nutzt auch Ole Werner seine erste Wechselmöglichkeit. Bittencourt verlässt den Platz für Stage.

66. Min: Die Gäste wechseln das erste Mal – und Nick Woltemade darf direkt ran. Gemeinsam mit Hendriks betritt er den Platz, Rieder und Chabot verlassen ihn. Vereinzelt pfeifen Werder-Fans.

64. Min: Rieder steckt durch für Demirovic, der ganz viel Platz hat links im Strafraum und dann auch noch am herauseilenden Zetterer vorbeiläuft. Sein Abschluss aus spitzem Winkel geht aber nicht ins, sondern nur vors Tor, wo Bremen klären kann. Aber alle Aufregung umsonst: Abseits.

62. Min: Karazor verlädt seinen Gegenspieler bei der Ballannahme und kommt dann aus 20 Metern zum Abschluss. Der ist aber ungefährlich, der Ball rollt links am Tor vorbei.

61. Min: Szenenapplaus für Schmid, der eine Hereingabe von Vagnoman mit einer Grätsche verhindert.

59. Min: Jetzt erhöht Bremen den Druck! Schmid hat am Strafraum etwas Platz und könnte schießen, will dann aber durchstecken. Der Ball bleibt aber hängen.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Überraschter Weiser verpasst erneute Werder-Führung

56. Min: Weiser verpasst hier die erneute Werder-Führung nur knapp! Erst treibt Schmid den Ball durchs Mittelfeld und spielt einen Doppelpass mit Köhn. Der Österreicher hebt den Kopf und sieht am Fünfmeterraum gleich zwei Mitspieler einlaufen, deshalb schlägt der Ball perfekt genau dorthin. Erst sieht es so aus, als sei Ducksch der Adressat, aber der zieht zurück – und dann ist Weiser offenbar ein bisschen überrascht, sodass er den Ball freistehend mit einem Hechsprung nicht richtig erwischt und links am Tor vorbeiköpft.

55. Min: Den folgenden Freistoß aus dem Halbfeld von Ducksch bringt Stark per Bogenlampe mit dem Kopf in Richtung Tor, aber dann auch ein gutes Stück rechts vorbei. Keine Gefahr.

54. Min: Stiller sieht die erste Gelbe Karte des Spiels. Er trifft Bittencourt unten am Fuß.

52. Min: Mittelstädt spielt sich mit einem Doppelpass links im Strafraum an die Grundlinie durch und flankt vors Tor, aber Bremen kann klären.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Stuttgart scheitert nur knapp

50. Min: Dicke Chance für die Schwaben! Vagnoman bekommt den Ball von Demirovic im Vollsprint serviert, der von rechts in den Strafraum eindringt und Köhn mit langen Schritten abschüttelt. Zetterer zögert beim Herauskommen, sodass der Stuttgarter zum Abschluss kommt, aber das lange Eck knapp verfehlt.

49. Min: Schmid rennt mit dem Ball 40 Meter durchs Mittelfeld, dann aber legt er ihn sich ein bisschen zu weit vor, Stuttgart kann noch vor dem Strafraum klären.

48. Min: Der nächste Bremer Abschluss! Ducksch zieht die Ecke etwa zehn Meter vorm Tor auf den langen Pfosten, wo er von Stark mit dem Kopf knapp übers Tor gelenkt wird.

48. Min: Ducksch bekommt die nächste Chance vom rechten Eckpunkt.

46. Min: Und der wird nicht ungefährlich! Ducksch haut den Ball auf den kurzen Pfosten und genau auf Bittencourt, der ihn mit dem Fuß direkt in Richtung Tor verlängert, aber leider einen Tick zu hoch zielt.

46. Min: Nach nur 20 Sekunden wird Njinmah rechts von Stergiou unfair gestoppt, es gibt Freistoß aus dem Halbfeld.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Keine Wechsel zur Pause, das Spiel läuft weiter

46. Min: Mit unverändertem Personal geht es in der zweiten Hälfte des Spiels weiter.

16.35 Uhr: Die Spieler kehren zurück, angeführt von Schiri Osmers. Gleich geht es weiter.

16.20 Uhr: Und dann ist Schluss! Beinahe geht Werder noch in Führung in einer engen und insgesamt ereignisarmen Partie, in der Njinmah (6.) und Demirovic (20.) jeweils für ihr Team treffen. Etwas Pech hatte Werder bei einem von Schiri Osmer zurückgenommenen Strafraum nach einem vermeintlichen Foul an Njinmah – der definitiv der Mann der ersten Hälfte sein dürfte. Ob er auch nach der Pause den Unterschied ausmacht? Wir warten es ab.

45.+4: Min: Pfosten! Njinmah fast mit dem Doppelpack! Er angelt sich den Ball etwa 20 Meter links vor dem Tor und zieht dann ansatzlos ab. Der Ball klatscht an den langen Pfosten! Dort steht Weiser, der sich die Kugel für einen Fallrückzieher zurechtlegt, aber keine Gefahr damit entwickelt.

45.+3: Schmid will es aus der zweiten Reihe probieren, aber Rieder kommt angerauscht, blockt den Ball und schnappt sich an Abpraller. Den folgenden Konter aber unterbindet Schmid.

45.+2: Es ist kein Feuerwerk, das beide Teams hier in den letzten Minuten abbrennen. Um es mal freundlich auszudrücken.

45.+1: Vier Minuten gibt es noch mal Nachschlag.

43. Min: Die Partie plätschert gerade so vor sich hin. Richtig Zug nach vorne entwickelt zurzeit keine Mannschaft.

40. Min: Da war mehr drin: Chase köpft den Ball zwar aus vom Tor weg, aber das Spielgerät landet am Sechzehner bei Schmid. Der hat viel Platz und legt sich den Ball zurecht, vertritt sich dann aber, fällt hin – und Stuttgart kann klären.

39. Min: Jetzt ist es Bittencourt, der dafür sorgt, dass Ducksch den Ball vom rechten Eckpunkt aus ins Spiel bringen darf.

38. Min: Der VfB setzt sich am Bremer Strafraum fest, aber die Grün-Weißen verteidigen gut, sodass die Schwaben keine Lücke finden. Der Angriff verpufft am Ende mit einem Ball in die Hände von Zetterer.

37. Min: Nach dem Eckstoß von der rechten Seite kommt Schmid 20 Meter vor dem Tor an den Ball. Sein Schlenzer ist aber kein Problem für Nübel im Stuttgarter Tor.

36. Min: Die bringt nichts ein, aber Bremen bleibt in Ballbesitz und holt direkt die nächste Ecke raus.

36. Min: Es gibt den nächsten Eckball für die Gastgeber.

33. Min: Fast dreht Stuttgart die Partie! Führich spielt Stiller an, der sich 14 Meter vor dem Tor gegen mehrere Werder-Verteidiger durchsetzt und dann flach aufs lange Eck abschließt. Zetterer macht sich lang und bekommt noch eine Pranke an den Ball, danach wirft er sich auf das immer noch freie Spielgerät und bereinigt die Szene. Durchatmen!

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: VAR-Pech für Werder, kein Elfmeter für Justin Njinmah

31. Min: Nein, der Unparteiische nimmt die Entscheidung nach kurzem Video-Studium zurück! Und wir müssen zugeben: Die Entscheidung ist korrekt. Der Kontakt war da, aber für einen Strafstoß reicht das nicht. Es geht mir Schiedsrichterball weiter.

30. Min: Schiri Osmers geht raus und schaut sich die Szene an.

29. Min: Njinmah tunnelt Chase und will dann an der Torauslinie im Strafraum an seinem Gegenspieler vorbeiziehen. Njinmah kommt zu Fall, aber reicht das?

29. Min: Elfmeter für Werder! Njinmah wird gefoult!

28. Min: Die nachfolgende Ecke bleibt ungefährlich.

27. Min: Und die Situation wird gefährlich! Veljkovic bekommt den Ball und flankt an den Fünfer auf Bittencourt. Der hat Platz, steht aber mit dem Rücken zum Tor – im Gegensatz zu seinem Mitspieler Ducksch. Deshalb lässt Bittencourt den Ball mit dem ersten Kontakt tropfen, der Abschluss aus neun Metern von Ducksch wird aber von Chase zur Ecke geblockt.

27. Min: Veljkovic schickt Köhn mit einem langen Ball links die Linie runter. Der Offensivmann holt einen Einwurf raus.

25. Min: Njinmah bekommt am Mittelkreis den Ball und legt ihn nach rechts vorne raus auf Schmid. Der geht am Strafraum ins Dribbling, verliert den Ball dabei, aber die Kugel springt zu Njinmah, der sich dreht, aber ihn nicht weitergeleitet bekommt. Der VfB bereinigt die Situation, bevor sie wirklich gefährlich wird.

23. Min: Wir notieren zum aktuellen Zeitpunkt zwei Torschüsse in der gesamten Partie – beide waren drin. Bei Werder ist der Schwung der Anfangsphase mittlerweile verpufft.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Völlig aus dem Nichts – der VfB gleicht aus

20. Min: Ganz ohne Anteil an dem Gegentreffer ist Torhüter Zetterer nicht. Denn Mittelstädt ist es, der von der linken Seite aus hoch an den langen Pfosten flankt, und das ziemlich nahe vors Tor. Das ist eigentlich Torwart-Hoheitsgebiet, aber Zetterer klebt auf der Linie und kann nicht mehr reagieren, als Demirovic direkt vor ihm auftaucht und den Ball aus einem Meter Distanz im Sprung mit dem Fuß über die Linie drückt. Veljkovic und Köhn greifen beide nicht ein. Alles auf Anfang.

20. Min: Wir hätten es nicht schreiben dürfen: Tor für Stuttgart, Demirovic trifft zum 1:1-Ausgleich.

18. Min: Die Offensivbemühungen des VfB sehen folgendermaßen aus: Stergiou flankt von der rechten Seite übers Tor.

17. Min: Wieder Schmid, wieder auf Njinmah, wieder nix: Der Stürmer steht einen Meter im Abseits und bleibt dem Anspiel des Österreichers daher fern.

16. Min: Schmid sucht mit einem technisch anspruchsvollen Pass aus dem Mittelfeld erneut Njinmah. Der gerät allerdings etwas zu lang, sodass Nübel den Ball am Fünfmeterraum ohne Gegnerdruck aufnehmen kann.

13. Min: Die Ecke wird geklärt – und dann gerät der VfB unter Druck. Mittelstädt wird als letzter Mann an der Mittellinie von Njinmah gefoult, Schiri Osmers belässt es bei einer mündlichen Ermahnung.

12. Min: Jetzt mal der VfB: Führich macht an der linken Außenlinie Friedl frisch und wird erst an der Grundlinie mit einem kleinen Schubser im Strafraum daran gehindert, eine Torchance für sein Team zu kreieren. Es gibt aber Eckball.

8. Min: Man kann nicht unbedingt sagen, dass die Führung verdient ist, dafür ist es noch zu früh. Aber der VfB hat hier in den ersten Minuten auf jeden Fall einen abwartenderen Eindruck gemacht, während Werder deutlich Aggressiver in die Zweikämpfe geht und schnell den Weg nach vorne sucht.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Justin Njinmah per Kopf, Werder geht früh in Führung!

6. Min: Großen Anteil an dem Tor hat Bittencourt, der den Ball an der rechten Außenlinie stark festmacht und dann klasse auf den weiter vorne laufenden Ducksch bringt. Der setzt sich stark durch gegen seinen Gegenspieler, hebt den Kopf und sieht dann in der Mitte Njinmah. Die Flanke von rechts kommt perfekt, und Njinmah zeigt, dass er eine klasse Kopfballtechnik hat. Links unten im langen Eck schlägt der Ball ein, keine Chance für Nübel. Klasse herausgespielt!

6. Min: TOOOOOR für Werder! Njinmah trifft per Kopf früh zum 1:0!

4. Min: Der erste nennenswerte Vorstoß der Gastgeber: Friedl schickt den schnellen Njinmah mit einem langen Ball über die linke Seite, aber Nübel hat den Braten gerochen, eilt aus dem Strafraum heraus und schlägt die Kugel vor dem Werder-Stürmer weg.

2. Min: Die Bremer im klassischen Grün-Weiß haben die Ostkurve in dieser ersten Halbzeit im Rücken. Der VfB spielt in den bekannten weißen Trikots mit dem berühmten roten Brustring.

1. Min: Die Partie läuft wenige Sekunden, und schon geraten Weiser und Demirovic aneinander, weil der Stuttgarter den Bremer am schnellen Ausführen eines Einwurfs in der eigenen Hälfte hintert.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Das Spiel im Weserstadion läuft!

1. Min: Jetzt ist es so weit! Harm Osmers gibt die Partie frei!

15.29 Uhr: Die Kapitäne Friedl und Karazor stehen bei Schiri Osmers zur Seitenwahl, der in wenigen Sekunden anpfeifen wird.

15.28 Uhr: ... und da kommen sie!

15.26 Uhr: Im ausverkauften Weserstadion läuft die Werder-Vereinshymne „Lebenslang grün-weiß“, die Teams stehen im Spielertunnel bereit. Gleich geht es los!

15.21 Uhr: Aber Ole Werner hat einen Plan: Seine Mannschaft müsse „sehr, sehr kompakt“ stehen und vor allem das Zentrum geschlossen halten. Und: Sie soll „zielstrebiger sein“. Im Ballbesitz des Gegners müsse sie gut verteidigen „und eine gute Aggressivität haben“.

15.20 Uhr: In zehn Minuten geht es los. Bis dahin hat Werder-Trainer Ole Werner noch etwas zu sagen. Den Kollegen von Sky gegenüber erwartet er einen Gegner, der mannschaftlich viele Dinge so mache wie in der letzten Saison, in der sie auf Platz 2 abgeschlossen haben. Trotz des personellen Aderlasses seitdem weiß Werner, „welche Qualität auf uns zukommt“.

15.11 Uhr: Laut Heim- und Auswärtstabelle ist das alles andere als ein Spitzenspiel heute. Werder steht mit nur fünf Punkten aus fünf Heimspielen auf dem viertletzten Platz der Heimstatistik. Auswärts hat der VfB genauso viele Punkte gesammelt, was gerade mal für Platz 13 reicht.

15.05 Uhr: Die besten Torschützen des VfB heißen Deniz Undav und Ermedin Demirovic, die beide bei jeweils fünf Treffern stehen. Der erfolgreichste Bremer ist nicht mal Stürmer: Jens Stage steht bei vier Toren.

15.01 Uhr: Wir schauen mal nach, was heute drin ist für den SV Werder. Gewinnen die Norddeutschen, dann ziehen sie in jedem Fall am VfB Stuttgart vorbei in der Tabelle mit dann 18 Punkten. Für einen zwischenzeitlichen Tabellenplatz, der für das internationale Geschäft berechtigen würde, dürfte das wegen des direkten Aufeinandertreffens zwischen Freiburg und Gladbach nicht reichen, aber Platz 8 wäre damit absolut drin. Der VfB indes könnte sich mit einem Auswärtserfolg auf Platz 5 vorschieben.

14.55 Uhr: Wirklich viel Selbstvertrauen hat der VfB sich zuletzt allerdings nicht geholt. Mit 1:5 kamen den Schwaben in der Champions League bei Roter Stern Belgrad unter die Räder. Von den vergangenen fünf Pflichtspielen gewannen sie lediglich gegen Bundesliga-Schlusslicht VfL Bochum. Bei Werder waren die letzten Spiele ein konstantes Auf und Ab: Jedes zweite Spiel war ein Sieg, dazwischen verloren die Grün-Weißen viermal und spielten gegen Meister Leverkusen unentschieden. Das bedeutet, dass nach der 0:1-Niederlage in Frankfurt heute etwas Positives passieren müsste ....

14.50 Uhr: Die jüngste Begegnung der heutigen Kontrahenten liegt ein halbes Jahr zurück – und war für Werder eine positive: Dank eines Ducksch-Doppelpacks gewannen die Bremer daheim mit 2:1. An der folgenden Vize-Meisterschaft und der damit verbundenen Champions-League-Teilnahme der Schwaben änderte das nichts.

14.44 Uhr: Der Blick auf die gemeinsame Historie fördert eine absolut ausgeglichene Statistik zutage: Von 114 Pflichtspielen gewannen beide Vereine jeweils 40 Partien, 34-mal teilten sich die Gegner die Punkte. Immerhin: Werder hat mit 191 Treffern genau 19 Tore mehr geschossen in direkten Duellen als der VfB.

14.38 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Harm Osmers. An den Seitenlinien unterstützen ihn Dominik Schaal und Stefan Lupp. Der Vierte Offizielle heißt Lukas Benen. Unterstützung aus der Ferne bekommt das Team von Video-Schiri Günter Perl und dessen Assistenten Holger Henschel.

14.32 Uhr: Der VfB Stuttgart hat ebenfalls seine Aufstellung bekanntgegeben. Trainer Sebastian Hoeneß schickt folgendes Personal auf den Platz: Nübel – Stergiou, Chase, Chabot, Mittelstädt – Karazor, Rieder, Stiller – Vagnoman, Demirovic, Führich. Auf der Bank sitzen zunächst Bredlow (ET), Rouault, Hendriks, Stenzel, Keitel, Millot, Diehl, Malanga und der Ex-Bremer Woltemade.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Die Werder-Aufstellung ist da!

14.29 Uhr: Das bedeutet, im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei Eintracht Frankfurt gibt es genau eine Änderung in der Startelf von Ole Werner. Njinmah ersetzt Grüll, der zunächst nur auf der Bank sitzt. SVW-Coach Werner scheint heute auf Geschwindigkeit in vorderster Spitze setzen zu wollen.

14.20 Uhr: Moin aus der DeichStube! Überpünktlich gibt Werder die Aufstellung von Trainer Ole Werner für diesen 12. Spieltag in der Fußball-Bundesliga bekannt. Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart starten folgende elf Spieler: Zetterer – Veljkovic, Friedl, Stark – Köhn, Lynen, Bittencourt, Weiser – Schmid, Ducksch, Njinmah. Auf der Bank sitzen vorerst: Backhaus, Deman, Jung, Pieper, Stage, Burke, Grüll, Malatini, Alvero.

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Belgrad als Blaupause? Warum Ole Werner mit Werder Bremen lieber auf einen anderen Ansatz gegen VfB Stuttgart setzt

Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auf den VfB Stuttgart. Wie die Bremer den nächsten Heimsieg einfahren wollen!

Bremen - Ohne Frage: Es war ein bemerkenswertes Spiel, denn in seiner Deutlichkeit war es so nicht erwartet worden - 1:5. Mit diesem Ergebnis musste sich der VfB Stuttgart am Mittwochabend in der Champions League dem serbischen Dauer-Meister Roter Stern Belgrad geschlagen geben. Im Stadion Rajko Mitić waren die Schwaben trotz früher 1:0-Führung böse unter die Räder gekommen. Was auch im rund 1.500 Kilometer entfernten Bremen bei Werder mit großem Interesse registriert wurde. 

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Ole Werner will Belgrads Spielstil nicht kopieren

„Du brauchst heute ja keine guten Drähte mehr nach Belgrad. Es reicht ja schon, wenn du das eine oder andere TV-Abo abschließt, um die Spiele sehen zu können“, sagt Ole Werner, „und das haben wir natürlich gemacht, um uns einen Eindruck zu verschaffen“. Am Samstag trifft der Trainer des SV Werder Bremen schließlich seinerseits auf die Stuttgarter (15.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) und möchte nach dem 0:1 in Frankfurt mit seiner Mannschaft direkt zurück in die Bundesliga-Erfolgsspur finden. „Dafür werden wir definitiv eine Top-Leistung benötigen“, betont er. Belgrads Auftritt gegen den VfB betrachtet Werner übrigens nicht als brauchbare Blaupause für seine Bremer.
 
„Direkte Erkenntnisse aus einem einzelnen Spiel abzuleiten, ist immer schwierig“, sagt Werner, der bereits vorwegnimmt, dass es Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart (So seht Ihr die Partie live im TV und Livestream) anders angehen wird als die Serben, die dem Gegner vor allem mit blitzschnellen Kontern das Leben schwer gemacht hatten. „Das ist eine Qualität, die Belgrad hat. Unsere Stärken liegen aber in einem anderen Bereich“, sagt Werner - und hält fest: „Wir müssen einen Ansatz finden, der unseren Spielern und unseren Stärken entspricht. Fußballspiele lassen sich nicht eins zu eins kopieren.“

Ole Werner wünscht sich mehr Abschlüsse - Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart

Bekanntlich hat Werder Bremen (so könnte die Startelf-Aufstellung gegen Stuttgart aussehen) während seiner Spiele gerne selbst den Ball und setzt auf einen kontrollierten Spielaufbau, was im bisherigen Saisonverlauf durchaus funktioniert. Zuletzt in Frankfurt agierte die Mannschaft spielerisch über weiten Strecken absolut ebenbürtig und verlangte der favorisierten Eintracht alles ab. Der Bremer Ärger, am Ende dennoch ohne Punkte dazustehen, war da absolut nachvollziehbar. Den Knackpunkt hatte Ole Werner noch im Deutsche-Bank-Park ausgemacht. „Es gab einige Situationen, in denen wir einfach früher abschließen müssen. Ob der Ball dann drin ist, weiß ich auch nicht, aber ich hätte es gerne erfahren“, sagte er kurz nach Spielschluss. Abschlussübungen standen dementsprechend im Verlauf dieser Woche ganz weit oben auf dem Bremer Trainingsplan. 

„Das Thema war ein Schwerpunkt, ja“, berichtet Ole Werner, „wir haben viel in Richtung des gegnerischen Tores gemacht“. Wiederkehrendes Motiv waren Situationen, „in denen du unter Druck abschließen musst“. Und das möglichst schnell und natürlich genau. Um nicht wie in Frankfurt hinterher gleich mehreren verheißungsvollen Szenen nachtrauern zu müssen. „Es wird jetzt nicht dazu führen, dass wir gegen Stuttgart aus allen Lagen schießen“, sagt Werner, „aber wichtig ist, dass wir wissen, dass wir die Zeit, die wir uns hier und da in Frankfurt genommen haben, nicht haben gegen die Topmannschaften der Bundesliga“. 

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Große Personalsorgen beim Gegner

Genau als solche betrachtet Werders Trainer den amtierenden Vizemeister aus Stuttgart nach wie vor. Dass die Schwaben aktuell mit 16 Punkten lediglich einen mehr auf dem Konto haben als seine Bremer, ändert nichts an Werners Sichtweise. „Dieses Jahr geht es in der Tabelle bis zum jetzigen Zeitpunkt sehr eng zu“, sagt der 36-Jährige. Und betont: „Für mich ist der VfB Stuttgart nach wie vor eine Spitzenmannschaft, sowohl von der Spielanlage als auch vom Personal her.“ Mit den beiden Torjägern Deniz Undav (Muskelfaserriss) und El Bilal Touré fehlen der Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß aktuell allerdings zwei Leistungsträger. Was für Werder Bremen sicherlich kein Nachteil, für Werner aber auch kein Grund zum Aufatmen darstellt: „Sie haben auch so noch genügend Qualität im Kader, sodass wir alles abrufen müssen.“ Entscheidender Zusatz: „Und das trauen wir uns auch zu.“ Muss ja am Ende auch nicht gleich ein 5:1 sein. (dco)

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