Werder-Niederlage
Das Zittern geht weiter: Schwaches Werder mit Bruchlandung gegen FC Augsburg
Niederlage! Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 32. Spieltag gegen den FC Augsburg mit 1:3 (0:2) verloren. Der Spielbericht der DeichStube.
Bremen – Es sollte der entscheidende Schritt hin zur Rettung werden, herausgekommen ist stattdessen eine krachende Bruchlandung: Gegen den FC Augsburg hat der SV Werder Bremen am Samstagnachmittag eine verdiente 1:3 (0:2)-Niederlage kassiert – und muss im Kampf gegen den Abstieg nun wieder gehörig zittern. Die neue Ausgangslage: Sollte der FC St. Pauli sein Heimspiel am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 gewinnen, würde der Bremer Vorsprung auf den Relegationsplatz zwei Spieltage vor Saisonende auf nur noch drei Punkte zusammenschrumpfen. Gegen effiziente Augsburger hatte ein unsortiertes Werder im ausverkauften Weserstadion nie richtig ins Spiel gefunden, was die Gäste durch Treffer von Anton Kade (24./45.+2) und Kristijan Jakic (69.) eiskalt bestraften. Der zwischenzeitliche Anschluss durch Romano Schmid (64.) war unter dem Strich zu wenig.
Werder Bremen-Niederlage gegen FC Augsburg: Anton Kade trifft für FCA
Im Vergleich zum 1:1 beim VfB Stuttgart hatte Thioune nur eine personelle Änderung an der Startelf des SV Werder Bremen vorgenommen: Nach auskurierten Adduktorenproblemen kehrte Kapitän Marco Friedl zurück und ersetzte Niklas Stark als zentraler Mann in der Dreierkette. Wie bereits in der Vorwoche hatte sich Thioune auch gegen den FC Augsburg für ein 3-4-2-1 entschieden, nachdem er zuvor lange Zeit auf ein System mit Viererkette gesetzt hatte. Dieses Mal ging der Plan allerdings gehörig nach hinten los.
Zwar tauchten die Bremer in der Anfangsphase zwei Mal nennenswert vor des Gegners Tor auf – Olivier Deman (5.) und Yukinari Sugawara (6.) trafen jeweils das Außennetz –, ansonsten taten sie sich offensiv aber schwer, weil es ihnen an Kreativität und Entschlossenheit mangelte. Der FC Augsburg spielte das in die Karten. Die Gäste um Trainer Manuel Baum, die den Klassenerhalt bereits am vergangenen Spieltag perfekt gemacht hatten, zeigten im Weserstadion einen ihrer typischen Auftritte: kompakt gegen den Ball, dabei tief stehend und auf Umschaltmomente lauernd. Bitter für Werder Bremen: Den gefährlichsten dieser Momente brachten die Hausherren vor der Pause selbst auf den Weg. Nachdem Cameron Puertas den Ball im Mittelfeld unglücklich in die Füße von Fabian Rieder gespitzelt hatte, ging es schnell. Über Michael Gregoritsch landete die Kugel bei Anton Kade, der Mio Backhaus im Bremer Tor keine Chance ließ – 1:0 für Augsburg (24.).
Werder Bremen gegen FC Augsburg: Anton Kade trifft erneut - Tor von Salim Musah zählt nicht
Werders Antwort? Gab es nicht. Die Bremer wirkten nach dem Gegentreffer komplett verunsichert und mit Ball am Fuß noch ratloser als zuvor schon, was es den bemerkenswert effizienten Gästen leicht machte. Nach einer Flanke von Dimitrios Giannoulis, die Amos Pieper viel zu leicht zugelassen hatte, verließen sich Friedl und Senne Lynen im Strafraumzentrum auf den jeweils anderen, während Kade zwischen beiden Bremern unbedrängt hochsteigen und per Kopf seinen Doppelpack schnüren konnte (45.+2). „Wir sind bei beiden Gegentoren in der Mitte viel zu offen“, monierte Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz in der Halbzeitpause am Sky-Mikrofon – und hielt fest: „Das müssen wir einfach besser machen.“ Ein Wunsch, der nicht erhört wurde.
Zur zweiten Hälfte brachte Thioune gleich drei frische Kräfte auf den Platz – allesamt mit dem Auftrag ausgestattet, die lahme Offensive des SV Werder Bremen zu beleben – und das gelang zunächst auch. Salim Musah kam für Karim Coulibaly, Samuel Mbangula ersetzte Puertas. Zudem übernahm Justin Njinmah das Sturmzentrum von Jovan Milosevic – und hätte bereits kurz nach Wiederbeginn für den Anschluss sorgen müssen: Nach starkem ersten Kontakt in Folge eines langen Balles scheiterte Njinmah frei vor FCA-Keeper Finn Dahmen (48.). Kurz darauf lag der Ball dann zwar im Augsburger Tor, der Treffer von Musah zählte jedoch nicht, weil Flankengeber Olivier Deman zuvor im Abseits gestanden hatte (53.).
Werder Bremen verliert gegen FC Augsburg: Romano Schmid trifft, aber Kristijan Jakic erhöht wieder
Der FC Augsburg tat derweil nicht mehr viel fürs Spiel, blieb bei seinen Vorstößen aber brandgefährlich. So verhinderte Backhaus per starker Parade das 0:3 gegen Alexis Claude-Maurice (61.). Auch auf der anderen Seite stand wenig später der Keeper im Mittelpunkt, weil Dahmen beim Distanzschuss von Schmid böse patzte und Werder Bremen damit ins Spiel zurückhalf – 1:2 (64.). Lange währte die Bremer Hoffnung auf zumindest einen Punkt danach nicht: Nach einer Ecke erhöhte Kristijan Jakic auf 3:1 (69.) für die Fuggerstädter. Sein Teamkollege Robin Fellhauer hätte um ein Haar prompt noch das vierte Tor nachgelegt, Backhaus war aber zur Stelle (73.).
In der Schlussphase liefen die Bremer pflichtschuldig an, wobei Marco Grüll kurz vor dem Ende an der Latte scheiterte (90.). Ausreichend unter Stress setzten die Hausherren den FC Augsburg aber insgesamt nicht, sodass beim Schlusspfiff am 32. Spieltag die bereits 16. Saisonniederlage zu Buche stand. Das ist fraglos der Wert eines Abstiegskandidaten, wie es der SV Werder Bremen weiterhin bleibt. Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft von Daniel Thioune nun das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim an. (dco)
SV Werder Bremen: Backhaus – Pieper, Friedl, Coulibaly (46. Musah) – Sugawara (79. Grüll), Puertas (46. Mbangula), Lynen, Deman – Stage, Schmid – Milosevic (46. Njinmah)
Werder Bremen gegen FC Augsburg: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Augsburg: Alle Tore, News und Infos vom Bundesliga-Spiel - alles live im Bundesliga-Live-Ticker der DeichStube. Der Endstand ist 3:1 für Augsburg.
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17.27 Uhr: Der Ticker-Mann verabschiedet sich. Die Kollegen übernehmen. Wir lesen uns nächste Woche!
17.27 Uhr: Der SV Werder Bremen verpasst den ganz, ganz großen Schritt in Richtung Klassenerhalt und muss nach der 1:3 (0:2)-Heimniederlage gegen den FC Augsburg weiter um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga zittern. Dabei begannen die Grün-Weißen gegen den bereits geretteten FCA mit viel Schwung und Zug, allerdings ohne die ganz großen Chancen. Aus dem Nichts war es Anton Kade, der einen feinen Pass von Michael Gregoritsch zum 1:0 für die Gäste ins Tor drückte (24.). Der Treffer zeigte Wirkung, Werder wirkte verunsichert und kassierte quasi mit dem Pausenpfiff das 0:2. Erneut hieß der Torschütze Kade (45.+3). Auch aufgrund eines Dreifachwechsels kamen die Bremer anschließend mit Schwung aus der Pause, hätten durch den einwechselten Salim Musah schon treffen können, aber dem Tor wurde aufgrund einer Abseitsposition die Anerkennung verweigert (53.). Zuvor hatte bereits Justin Njinmah im Eins-gegen-eins gegen Finn Dahmen den Kürzeren gezogen (48.). Bremen blieb offensiv und belohnte sich durch einen Distanzschuss von Romano Schmid mit dem 2:1-Anschlusstreffer (64.). Aber schon fünf Minuten später zog der eingewechselte Kristijan Lakic mit seinem 3:1 für Augsburg Werder endgültig den Stecker. Gefährlich wurde es noch mal durch einen Lattentreffer von Marco Grüll (90.). Am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Jetzt kann Werder den Klassenerhalt rechnerisch erst nächste Woche mit einem Sieg in Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) klarmachen.
17.26 Uhr: Ende. Werder verliert gegen Augsburg mit 1:3.
90.+5: Es läuft die letzte Minute der Nachspielzeit.
90.+3: Njinmah legt von rechts auf den Elfmeterpunkt, wo Grüll und Mbangula verpassen.
90.+1: Fünf Minuten gibt es obendrauf.
90. Min: In der Schlussminute trifft Grüll nur die Latte mit einem Schuss aus der Distanz!
87. Min: Mbangula nimmt im Strafraum einen Ball mit der Brust runter, kann ihn dann aber nicht verarbeiten.
85. Min: Im Gegenzug ist es Mbangula, dessen Schussversuch aus elf Metern deutlich links übers Tor geht.
85. Min: Kade verpasst seinen dritten Treffer. Er kommt rechts im Sechzehner zum Abschluss, verfehlt das Tor aber rechts.
84. Min: Grülls Flanke von der Grundlinie findet keinen Bremer.
81. Min: Stage verpasst eine Linksflanke knapp.
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Die Schlussphase läuft – kommt Werder noch mal zurück?
80. Min: Für Sugawara war es die letzte Aktion im Spiel. Er verlässt den Platz für Grüll.
79. Min: Sugawara spielt von der rechten Seite flach in den Rückraum, wo sich Njinmah clever behauptet und abschließt. Der Ball wird vom eigenen Mann abgefälscht und rechts am Tor vorbei. Abstoß.
78. Min: Glück für Werder und Mio Backhaus! Der Keeper fängt eine Ecke von rechts am Fünfer ab, lässt den Ball dann aber fallen. Im Gewühl setzt er nach und begräbt die Kugel unter sich.
76. Min: Lynen spielt einen katastrophalen Fehlpass in den Fuß von Ribeiro, der wird von Friedl gefoult – Gelbe Karte!
75. Min: Augsburg wechselt noch einmal. Matsima geht, für ihn kommt Keven Schlotterbeck.
73. Min: Der Augsburger Konter rollt. Links bekommt Fellhauer den Ball, steht frei vor Backhaus, aber der Bremer Keeper bleibt stabil.
72. Min: Njinmah macht rechts Dampf, geht am Gegenspieler vorbei, flankt dann aber viel zu weit.
So könnte die Startelf des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim aussehen!
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Augsburg kontert Romano Schmids Lebenszeichen
69. Min: Da ist der Drive wieder raus, denn nach einer Claude-Maurice-Ecke von links verlängert der eingewechselte Wolf den Ball mit dem Kopf an den langen Pfosten, wo der ebenfalls eingewechselte Jakic mit dem langen Bein ins Tor trifft.
69. Min: Tor für Augsburg. Jakic trifft zum 3:1.
67. Min: Musah macht links Dampf, holt einen Einwurf raus.
66. Min: Augsburg reagiert und wechselt. Wolf kommt, Giannoulis ist raus. Auch Gouweleeuw hat Feierabend, der Altptraum jedes Tickerers. Für ihn kommt Chaves. Und Als nächstes verlässt Gregoritsch den Platz, Ribeiro kommt.
64. Min: Njinmah initiiert den Treffer, dribbelt von rechts in den Strafraum. Der Ball landet über Stage rechts bei Musah, der es mit einem Schuss aus spitzem Winkel probiert. Dahmen pariert, aber Werder setzt nach, Deman bekommt am Sechzehner den Ball und legt mit der Hacke auf für Schmid. Der legt sich den Ball aus 16 Metern einmal vor und zieht ab – rechts im Winkel schlägt er ein. Dahmen sieht die Kugel spät, kann den Einschlag nicht mehr verhindern!
64. Min: Toooor für Werder! Schmid haucht dem SVW mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 wieder Leben ein!
62. Min: Auf der anderen Seite dribbelt Mbangula von links in den Strafraum, findet dann aber keine Anspielstation.
61. Min: Backhaus verhindert das 0:3! Denn plötzlich geht Claude-Maurice links im Strafraum ins Eins-gegen-eins mit Pieper, wackelt den Verteidiger aus, zieht nach innen und schließt aufs lange Eck ab. Bremens Keeper fliegt und wehrt den Ball mit den Fingerspitzen noch ab!
59. Min: Sugawara flankt aus dem rechten Halbfeld deutlich zu weit und ins Toraus.
58. Min: Werder spielt sich im und um den Augsburger Strafraum herum fest. Eine Halbfeldflanke von Schmid erreicht Njinmah am Fünfer nicht ganz.
55. Min: Das wäre es gewesen, zumal Werder ziemlich forsch aus der Kabine gekommen war. Aber das Stadion steht jetzt wieder voll hinter den Grün-Weißen.
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Justin Njinmah vergibt die Hundertprozentige – Salim Musah im Abseits!
53. Min: Der Ball liegt im Tor, Musah hatte eine Linksflanke von Deman mit dem Kopf veredelt. Aber der Bremer Jubel wird jäh erstickt: Deman hatte zuvor im Abseits gestanden ...
52. Min: Gouweleeuw fängt einen Steilpass auf Njinmah ab.
50. Min: Werder kommt hier auf jeden Fall mit Schwung aus der Kabine.
48. Min: Und das MUSS der Anschlusstreffer sein! Einen langen Ball pflückt Njinmah runter und legt ihn sich rechts zwischen zwei Gegenspielern durch. Er zieht alleine aufs Tor zu und will Dahmen tunneln, aber der pariert.
46. Min: Puertas, Milosevic und Coulibaly haben Feierabend. Mbangula, Musah und Njinmah sehen derweil, wie wenige Sekunden nach Wiederanpfiff Claude-Maurice zentral aus 18 Metern abzieht und das Bremer Tor knapp rechts verfehlt.
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Weiter geht es mit einem Dreifachwechsel
46. Min: Weiter geht es. Die Wechsel reichen wir sofort nach.
16.35 Uhr: Und auch Musah wird eingewechselt.
16.34 Uhr: Die Bremer stehen im Spielertunnel bereit, werden jeden Moment das Spielfeld betreten. Dann werden auch Mbangula und Njinmah mit dabei sein, die von nun an mitspielen werden.
16.20 Uhr: Es sieht nicht danach aus, als würde Werder heute den großen, vorentscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Nach starker und durchaus offensiver Anfangsphase traf Anton Kade für Augsburg völlig aus dem Nichts mit der ersten Gäste-Chance zum überraschenden 1:0 (24.). Das war ein Wirkungstreffer für die Bremer, die in der Folge nichts mehr spielerisch auf die Kette bekamen – und quasi mit dem Pausenpfiff noch das 0:2 durch erneut Kade schlucken mussten. Da muss jetzt ziemlich viel passieren, damit überhaupt noch etwas Zählbares an der Weser bleibt.
16.19 Uhr: Es war die letzte Aktion vor der Halbzeitpause. Die Fans begleiten die Bremer mit Pfiffen in die Kabine.
45.+3: Tor für Augsburg, Kade mit dem 2:0. Das ging sehr einfach. Augsburg spielt sich über die linke Seite durch, die Flanke erreicht am Fünfer Kade, der völlig unbedrängt mit dem Kopf ins lange Eck trifft.
45.+2: Als Puertas eine Ecke auf der gegenüberliegenden Seite ins Toraus prügelt, gibt es erste Pfiffe im Weserstadion. Verständlich, die Leistung der Bremer ist gerade nicht sonderlich beklatschenswert.
45.+1: Die Wiederholung zeigt: Da war Friedls Hand definitiv im Spiel. Glück für Werder. Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt.
45. Min: Friedl blockt als letzter Mann einen Augsburger Konter mit dem Körper ab. Die Augsburger reklamieren ein Handspiel, aber Schiri Siebert winkt ab.
43. Min: Coulibaly probiert es links mal mit einem Vorstoß, wird aber von Matsima abgelaufen.
41. Min: Augsburg drückt jetzt. Eine Hereingabe von links bekommt Werder zunächst geklärt, es gibt Einwurf für Augsburg. Eine Flanke später ist es erneut Gregoritsch, der aus kurzer Distanz einen Kopfball übers Tor setzt.
38. Min: Augsburgs Kapitän Gouweleeuw tankt sich von ganz hinten durch, spielt ein paar Doppelpässe und kommt im Strafraum zunächst in die Position, den Ball in die Mitte zu geben. Den Versuch verhindern die Bremer zwar, aber der Abpraller landet erneut beim Niederländer, der es aus spitzem Winkel einfach mal probiert. Backhaus ist zur Stelle.
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Werder sucht nach Rückstand die Lücke
37. Min: Früh im Spiel wechselt der FCA: Der gelbvorbelastete Massengo geht, für ihn kommt Lakic.
36. Min: Das Spiel hat nach dem Tor für die Gäste deutlich an Schwung verloren. Werder kommt nicht mehr richtig rein in die Partie, wirkt ein wenig ratlos.
35. Min: Die Hereingabe landet auf dem Kopf von Gregoritsch, aber der Kopfball bleibt ungefährlich.
35. Min: Foul Puertas an Kade. Freistoß halbrechts vor dem Strafraum.
34. Min: Nach einer kurzen Behandlung für FCA-Torhüter Dahmen geht es weiter.
32. Min: Ein Bremer Offensivfoul beendet diese Bemühungen vorerst.
32. Min: Und noch einmal Ecke, diesmal wieder links.
31. Min: Puertas zieht die Ecke tückisch direkt aufs Tor. Augsburg klärt zur nächsten Ecke, diesmal auf der anderen Seite.
30. Min: Deman holt links einen Eckball raus für Werder.
26. Min: Angedeutet hatte sich das nicht, ist aber oftmals die Handschrift von auf Kontersituationen setzenden Mannschaften. Augsburg hat sich bislang aufs Verteidigen und Umschalten konzentriert, das dürfte sich in der Folge nicht wirklich ändern.
24. Min: Puertas verliert im Mittelfeld den Ball, und dann geht es flott. Gregoritsch bekommt den Ball und hat ganz viel Platz. 25 Meter vor dem Tor steckt er durch auf den im richtigen Moment startenden Kade. Der bekommt im Strafraum den Ball, hat sich geschickt von Friedl gelöst und streichelt den Ball unter dem Körper des herausstürmenden Backhaus hindurch ins lange Eck.
24. Min: Tor für Augsburg. Kade trifft völlig aus dem Nichts mit dem ersten nennenswerten Angriff zum 1:0 für die Gäste.
23. Min: Werder bleibt offensiv und kommt über rechts. Sugawara legt von der rechten Seite erneut clever zurück auf Puertas, der den Ball mit der Hacke weiterleiten möchte, aber keinen Mitspieler findet. Den Anflug eines Konters unterbindet Bremen anschließend ziemlich schnell und konsequent.
22. Min: Puertas wird nach einem cleveren Ball von Sugawara an den rechten Sechzehner beim Schussversuch gerade noch gestört. Einwurf Werder.
20. Min: Werder ist hier in der Anfangsphase die klar spielbestimmende Mannschaft, denkt offensiv, steht hinten aber sehr sicher. Augsburg findet kaum ins Spiel und verliert die Bälle gegen aggressiv anlaufende Bremer im Mittelfeld ziemlich schnell.
18. Min: Deman erarbeitet sich im Mittelfeld den Ball, der anschließend bei Milosevic landet. Der hat ein wenig Platz und zieht aus 20 Metern ab, verfehlt das Tor aber nur sehr knapp. Die Wiederholung aber lässt vermuten, dass ein Treffer aufgrund einer knappen Abseitsposition des Stürmers wohl zurückgenommen worden wäre.
15. Min: Die Hereingabe von links ist super – und Pieper kommt acht Meter vor dem Tor völlig blank zum Kopfball! Aber einerseits bringt er das Kunststück fertig, den Ball knapp rechts am Tor vorbeizuköpfen, andererseits geht die Fahne des Assistenten zügig hoch: Abseits!
14. Min: Früh im Spiel bekommt Massengo nach einem konsequenten Einsteigen gegen Schmid die Gelbe Karte. Vertretbar. Freistoß Werder.
12. Min: Backhaus pflückt den Versuch locker runter.
11. Min: Sugawaras Grätsche gegen Giannoulis bringt Augsburg 30 Meter links vorm Tor in eine Freistoßposition.
9. Min: Jetzt probiert es auch der FCA mal. Der flache Distanzschuss von Gregoritsch aus locker 25 Metern geht knapp rechts vorbei.
8. Min: Stage passt auf und fängt einen langen Schlag der Augsburger die linke Seitenlinie hinab ab.
7. Min: Die zweite Ecke bringt keine Gefahr.
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Werder nähert sich an – zweimal Außennetz!
6. Min: Auch die wird mittelbar gefährlich, denn Sugawara kommt am Strafraum an den Ball und schließt flach ab. Erneut wird die Kugel abgefälscht, erneut trifft der Ball das linke Außennetz. Wieder Ecke!
5. Min: Dadurch gelangt der Ball nach links zu Deman, der den Ball im Strafraum nach innen geben möchte. Die Hereingabe wird abgefälscht und geht ans Außennetz. Ecke!
5. Min: Szenenapplaus für Lynen, der den Ball im Mittelfeld mit einer gut getimten Grätsche im Spiel hält.
3. Min: Den ersten Augsburger Vorstoß bekommt Friedl mit cleverem Zweikampfverhalten im eigenen Sechzehner unterbunden.
1. Min: Der erste zaghafte Offensivversuch der Bremer mündet einen Augsburg Einwurf tief in der eigenen Hälfte.
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Das Spiel im Weserstadion läuft!
1. Min: Werder spielt zunächst mit den eigenen Fans im Rücken auf die Westtribüne.
1. Min: Siebert gibt die Partie in diesem Moment frei!
15.29 Uhr: Die Kapitäne Gouweleeuw und Friedl stehen bei Schiri Siebert zur Seitenwahl. In wenigen Sekunden geht es los!
15.28 Uhr: ... und da kommen sie!
15.25 Uhr: Die Werder-Spieler stehen im Kabinengang bereit.
15.19 Uhr: Große Umstellungen – lediglich Friedl spielt anstelle von Stark – habe es nicht gegeben, weil beim 1:1 vergangene Woche in Stuttgart „der Auftritt gut war insgesamt“. Thioune lobt das mutige Spiel seiner Mannschaft. Dass der heutige Gegner den Klassenerhalt rechnerisch bereits sicher hat und möglicherweise befreit aufspielen kann, spiele für ihn keine Rolle, zumal Augsburg auch noch rechnerische Chancen auf Europa habe und deren Ziele damit noch nicht beendet seien. „Davon lösen wir uns“, sagt er deshalb und ergänzt: „Wir wollen unser Saisonziel gegebenenfalls schon heute erfüllen.“
15.17 Uhr: Und auch sein Chef, Trainer Daniel Thioune, lässt gegen Sky einen Einblick in seine Gedankenwelt zu. Über Jens Stage sagt er, der könne nur 100 Prozent. Er adelt ihn: „Einer der besten Mittelfeldspieler der Liga.“ Die Marschrichtung für das heutige Spiel: „Wir müssen bei uns bleiben.“ Wichtig seien defensive Stabilität und voller Einsatz: „Wir wollen wieder sehr, sehr viel Energie auf den Platz bringen gegen den Ball.“
15.11 Uhr: Mittelfeld-Mann Romano Schmid gibt am Sky-Mikrofon an, dass seit dem Trainerwechsel hin zu Daniel Thioune die Bremer „eine gewisse Lockerheit“ und Leidenschaft auf den Platz bringen. Auf den heutigen Gegner angesprochen sagt er, Augsburg sei „schon eine sehr gute Mannschaft“, hebt die individuelle Qualität hervor, „aber es geht nur um uns“.
15.09 Uhr: Und über der Fantribüne prangt nach dem 3:1-Sieg im spektakulären Derby gegen den HSV ein Derbysieger-Banner.
15.07 Uhr: Bei frühsommerlichen Bedingungen ist der Heimbereich des Weserstadions wie immer ausverkauft, das Stadion füllt sich auch bereits.
14.56 Uhr: Dass der FCA sich in der oberen Tabellenhälfte befindet, ist angesichts von Abwehr und Angriff eher ungewöhnlich: 39 eigene Treffer sind ein eher unterdurchschnittlicher Wert in der Liga, und auch nur vier Teams haben mehr als die 55 Gegentreffer kassiert, die Augsburg diese Saison bereits schlucken musste. Bester Torjäger des seit einiger Zeit ziemlich konsequent das Image des Römer-Clubs forcierenden Vereins aus Bayern ist der Schweizer Fabian Rieder mit sechs Treffern.
14.49 Uhr: Apropos unentschieden: Das war auch das Ergebnis des Hinspiels – 0:0 hieß es in Augsburg im letzten Spiel vor Weihnachten. Damit wuchs die Bremer Serie siegloser Spiele gegen den FCA auf drei Spiele an. Den letzten Erfolg feierten die Grün-Weißen im Saisonendspurt 2023/24 mit einem 3:0-Auswärtssieg.
14.45 Uhr: Die Bilanz beider Teams ist nach 31 Pflichtspielen absolut ausgeglichen: Jedes Team gewann 13 Spiele, fünf Partien fanden keinen Sieger. Zu Hause gewann Werder gegen den FCA siebenmal, verlor sechs Spiele und spielte zweimal unentschieden.
14.39 Uhr: Die Gäste indes haben noch theoretische Chancen auf Europa, was bei sechs Punkten Rückstand auf Eintracht Frankfurt und den SC Freiburg jedoch ziemlich, ziemlich schwierig werden dürfte.
14.36 Uhr: Wir schauen mal direkt auf die Tabelle. Und die verrät, dass für Werder heute eine ganze Menge drin ist. Gelingt ein Sieg, ist der direkte Abstieg bei dann sieben Punkten Vorsprung auf Platz 17 nicht mehr möglich. Sollte St. Pauli morgen zudem gegen Mainz (15.30 Uhr) dann nicht gewinnen, wäre der Klassenerhalt rechnerisch fix. Aber auch sonst müsste eine ganze Menge schieflaufen, damit Werder bei einem heutigen Sieg noch auf den Relegationsplatz verdrängt werden kann.
14.30 Uhr: Das Schiedsrichtergespann der heutigen Partie wird angeführt von Daniel Siebert. Ihm assistieren an den Seitenlinien Jan Seidel und Rafael Foltyn, Vierter Offizieller ist Konrad Oldhafer. Im Kölner Keller sitzt Benjamin Cortus, sein Assistent heißt Markus Sinn.
14.27 Uhr: Die von Manuel Baum trainierten Gäste aus Augsburg gehen heute mit folgendem Personal in die Partie: Dahmen – Fellhauer, Matsima, Gouweleeuw, Zesiger, Giannoulis – Massengo, Rieder – Kade, Claude-Maurice – Gregoritsch. Zusätzliche Optionen bieten sich durch Labrovic (ET), Wolf, K. Schlotterbeck, Chaves, Banks, Jakic, Kömür, Ribeiro und Ogundu auf der Bank.
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Die Werder-Aufstellung ist da!
14.23 Uhr: Damit rückt Kapitän Friedl nach Rotsperre und muskulären Problemen zurück in die Startelf, Stark nimmt dafür auf der Einwechselbank Platz.
14.18 Uhr: Moin aus der DeichStube! Wir gehen hier heute direkt in die Vollen mit der Startelf des SVW gegen Augsburg! Hier kommt sie: Backhaus – Sugawara, Pieper, Friedl, Coulibaly, Deman – Lynen, Stage, Puertas – Schmid, Milosevic. Auf der Bank nehmen zunächst Kolke (ET), Stark, Mbangula, Njinmah, Grüll, Schmidt, Covic, Musah und Wöber Platz.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Augsburg. Anpfiff des Bundesliga-Duells gegen den FCA ist um 15.30 Uhr im Weserstadion, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
So will Werder Bremen gegen den FC Augsburg das Abstiegsgespenst „endgültig auf die Bretter schicken“
Werder Bremen kann am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gegen den FC Augsburg den Klassenerhalt (fast) perfekt machen. So geht es der SVW an.
Als Daniel Thioune am Donnerstagvormittag den Presseraum des Weserstadions betritt, wandert sein Blick zunächst noch einmal kurz nach oben. Auf den Monitor. Genauer gesagt auf die Tabelle. Viel Zeit lässt sich der Cheftrainer des SV Werder Bremen dabei allerdings nicht – schließlich möchte er sich gar nicht zu irgendwelchen Rechenspielen hinreißen lassen. „Ich habe mich nicht mit meinem Mathelehrer zusammengesetzt, um zu schauen, was noch alles passieren kann“, sagt Thioune mit einem leichten Schmunzeln. Ihm sei aber bewusst, dass es im Internet zahlreiche Tabellenrechner gibt. „Viele haben sie wahrscheinlich bedient. Auch viele Spieler. Kann sicher auch Spaß machen. Aber viel mehr Spaß macht es, meine Jungs so auf Augsburg vorzubereiten, dass danach keiner mehr rechnen muss.“
Werder Bremen im Liveticker gegen FC Augsburg: Daniel Thioune will im „Matchballspiel“ zum Klassenerhalt
Genau darum geht es am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) im Weserstadion gegen den FC Augsburg. Werder Bremen hat die große Chance, den Klassenerhalt bereits am 32. Spieltag so gut wie perfekt zu machen – oder ihn im Idealfall sogar schon final einzutüten. Voraussetzung dafür: ein eigener Sieg gegen den FCA und Schützenhilfe aus Mainz. Sollte der FC St. Pauli am Sonntag gegen die Rheinhessen nicht gewinnen, wären die Grün-Weißen bei einem eigenen Erfolg nicht mehr einzuholen. Selbst wenn beide Teams verlieren würden, wären die Bremer bei aktuell sechs Punkten Vorsprung und dem deutlich besseren Torverhältnis zwei Spieltage vor Schluss so gut wie sicher. Doch Daniel Thioune wäre nicht Daniel Thioune, wenn er sich auf solche Konstellationen einlassen würde. „Es verbietet sich, von einem komfortablen Vorsprung zu sprechen. Das hilft alles nicht, das lenkt ab“, stellt der 51-Jährige klar. „Unser Einflussbereich beginnt am Samstag um 15.30 Uhr. Darauf liegt der volle Fokus.“
Begriffe wie „Endspiel“ vermeidet er daher bewusst. Stattdessen spricht er lieber von einem „Matchballspiel“ gegen den FC Augsburg (live im TV und Livestream) – wohl wissend, dass seine Mannschaft selbst in der Hand hat, das „Abstiegsgespenst endgültig auf die Bretter zu schicken“. Dabei waren die Vorzeichen bei Werder Bremen vor wenigen Wochen noch ganz andere. „Die Momente nach Köln fühlten sich nicht wirklich gut an“, erinnert sich Daniel Thioune an die empfindliche Niederlage vor knapp drei Wochen. „Da ist man eher etwas negativer unterwegs und hat für den Moment weniger Fantasie, was in drei, vier Wochen sein kann.“ Die Pleite damals habe gesessen, wie er zugibt. Umso bemerkenswerter sei es, wie sich seine Mannschaft anschließend präsentiert habe. „Wenn wir unsere Saison wie einen Boxkampf sehen, dann sind wir auf St. Pauli und in Köln richtig auf die Bretter geschickt worden. Viele haben gedacht, dass wir nicht wiederkommen. Das hat uns angetrieben.“
Werder Bremen im Live-Ticker gegen FC Augsburg: Daniel Thioune setzt auf Energie der Fans
Tatsächlich wirkt Werder Bremen aktuell stabiler, gefestigter – bereit für den entscheidenden Schlag. Die vier Punkte zuletzt aus dem Nordderby und der Partie in Stuttgart haben dem Team spürbar gutgetan. Doch unterschätzen will Daniel Thioune die kommende Aufgabe auf keinen Fall. „Ich glaube nicht, dass der FCA seine Spielanlage groß verändern wird“, erklärt er. Der FC Augsburg werde tief stehen, auf Umschaltmomente setzen und versuchen, wie zuletzt „aus wenig sehr viel“ zu machen. „Daher wird uns eine sehr anspruchsvolle Aufgabe erwarten“, hält der Werder-Trainer fest. Umso wichtiger könnte dabei einmal mehr die Unterstützung von den Rängen sein. Das Weserstadion soll erneut zum Faktor werden – wie schon zuletzt. „Das letzte Heimspiel hat eindrucksvoll bewiesen, wozu der Verein in der Lage ist, wenn alle zusammenhalten“, sagt Thioune in Anspielung auf das 3:1 im Nordderby. Es sei keine Aufforderung, sondern vielmehr eine Bitte, „uns bei diesem Matchballspiel erneut so zu unterstützen und uns Energie zu geben“. Die Mannschaft habe gezeigt, „dass sie in Verbindung mit den Fans über sich hinauswachsen kann“.
Genau dieses Zusammenspiel könnte am Samstag gegen den FC Augsburg den Unterschied machen – im besten Fall hin zu einem versöhnlichen Ende einer bis dato sehr schwierigen Saison. „Wir wollen alle zusammen am 34. Spieltag einen positiven Abschluss feiern“, so Daniel Thioune. „Dafür gilt es jetzt nochmal anzupacken.“ Rechenspiele sind bis dahin zweitrangig. Der Plan ist klar: liefern statt rechnen. Damit der Blick auf die Tabelle bei Werder Bremen bald keine Rolle mehr spielt. Und Thioune beim nächsten Gang in den Presseraum nicht mehr nach oben schauen muss. (bvo)
Rubriklistenbild: © IMAGO/kolbert-press/Burghard Schreyer

